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War ich zu hart?

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In Zukunft werde ich eben mehr darauf achten nicht so hart-/grob zu reagieren. Darum gings mir die ganze Zeit- mir verschiedene Meinungen einzuholen.
Daher bedanke ich mich auch für das feedback.

Klar. Du willst ja nicht mal an deiner Kommunikation arbeiten oder dir eingestehen, dass die absolut unterirdisch ist. Dein Ex. ist ein liebevoller, gutmütiger, geduldiger Mensch, der hat mehr verdient als eine egoistische Diva.
 
Vor dem Konflikt im Dezember war unsere Kommunikation total in Ordnung. Wir haben eben über alltägliche Dinge kommuniziert oder uns auch getroffen, etc.
Das kann unmöglich so stimmen, denn du hast ihm im Urlaub Vorträge über schöneres Essen gehalten und ihm danach eine Liste erstellt über seine Defizite, die er mit therapeutischer Begleitung bearbeiten sollte.

Dieser Urlaub kann aber nur vor dem Weihnachtsdesaster stattgefunden haben.

Diese Art Kommunikation ist absolut nicht in Ordnung, nur weil er sich vielleicht nicht massiv dagegen verwahrt hat.
 
Mein damaliger Freund kam mir ,in der gemeinsamen Wohnung' immer sehr ,ruhig' vor und war dann in Gesellschaft ,um einiges aktiver und lustiger'.. das hatte ich zum damaligen Zeitpunkt nie ganz verstanden.
Ich verstehe das absolut: wer ruhig ist und lieber nichts sagt, läuft weniger Gefahr wieder gerügt zu werden, wenn er was "Falsches" sagt. Ausserdem musste er ja ständig damit rechnen, etwas "Falsches" zu sagen. Witz oder Sarkasmus kannst du ja auch nicht richtig einordnen, so dass anstatt man gemeinsam lacht, eine unangenehme Situation entsteht, die mit leidigen Diskussionen und der Erwartung deinerseits verknüpft ist, sich umgehend zu entschuldigen, da das gar nicht lustig war, was er raus gehauen hat.

Wenn einer, der eigentlich lebensfroh, witzig und spontan ist, plötzlich ruhig wird, dann ist das meist ein Zeichen, dass er anfängt sich zu verabschieden und realisiert, dass die Chemie nicht stimmt, ihr immer aneinander vorbei redet und er bei dir nicht er selbst sein kann.

Der Wandel, sobald er mit anderen zusammen ist, hätte dir vor Augen führen sollen, dass er bei dir nur ein Schatten seiner selbst sein kann und am besten zum Lachen in den Keller geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber ,narzisstisch' wird heute schon fast ,überall verwendet'.
Das ist richtig, dass der gemeine Narzisst überall inflationär reininterpretiert wird, das empfinde ich oft als völlig übers Ziel hinaus.

Das ändert aber nichts daran, dass die echte Narzisstische Persönlichkeitsstörung trotzdem existiert und du gibst dich hier sehr plakativ wie der Typus " vulnerable narzisstische Persönlichkeitsstörung".
Das heißt nicht, dass dir von Laien eine Diagnose angeheftet werden soll, sondern nur dass es lohnenswert wäre, da vom Profi hinsehen zu lassen.
 
Ich persönliche finde die Bezeichnung für so ein Verhalten völlig unerheblich, die Auswirkungen sind dieselben egal wie man es nennt.
Aber wenn das Ding einen Namen hat, kann man daran besser arbeiten.
Wenn man z. B. Diabetes hat, ist man auch froh, wenn man die Diagnose kennt, denn dann weiß man, wie man damit umgeht - denn das kann man auch nicht einfach willentlich abstellen.

Ich habe den Eindruck gewonnen, die TE kann das auch nicht willentlich abstellen, weil sie nicht in der Lage ist, das Problem zu erkennen. Hätte ich eine derartige Kommunikation hier im Forum angezettelt mit dieser Resonanz - mein Weg würde mich zur Abklärung zum Facharzt führen.
 
Aber wenn das Ding einen Namen hat, kann man daran besser arbeiten.
Wenn man z. B. Diabetes hat, ist man auch froh, wenn man die Diagnose kennt, denn dann weiß man, wie man damit umgeht - denn das kann man auch nicht einfach willentlich abstellen.

Ich habe den Eindruck gewonnen, die TE kann das auch nicht willentlich abstellen, weil sie nicht in der Lage ist, das Problem zu erkennen. Hätte ich eine derartige Kommunikation hier im Forum angezettelt mit dieser Resonanz - mein Weg würde mich zur Abklärung zum Facharzt führen.
Das kann sie ja tun und sich dann eine Diagnose holen. Ihr eine Fremddiagnose zu verpassen finde ich jetzt auch bedenklich.
 
Ich habe den Eindruck gewonnen, die TE kann das auch nicht willentlich abstellen, weil sie nicht in der Lage ist, das Problem zu erkennen.
Daher hab ich ja gefragt, ob sie gebürtige Russin ist. Habe aber keine Antwort bekommen.

Im Netz gibt es reichlich Umgangstipps mit Russinnen, da diese kulturell einige Anforderungen an ihren Partner stellen, die uns Deutschen etwas verjährt/veraltet vorkommen.

Ps. Es geht nicht um Russen-Bashing, sondern um die anderen Anforderungen an eine Beziehung.
 
Ich persönliche finde die Bezeichnung für so ein Verhalten völlig unerheblich, die Auswirkungen sind dieselben egal wie man es nennt.
Im September hatten wir mal einen ähnlichen Konflikt wie im Dezember. Ich meine ich war oft etwas ,verärgert' darüber wenn er sich auf youtube Videos über ,Politik', (er war sehr Politik interessiert) angesehen hat. Ich habe ihm das natürlich ,nicht so gezeigt' sondern ab und zu meinte ich ,schaust du dir schon wieder diese Videos an?'' anstatt dir vielleicht auch mal Sachen anzusehen ,die dich persönlich/wissenschaftlich weiterbringen?''. (Videos über Persönlichkeitsentwicklung, etc; da er schon auch öfter gereizt reagieren konnte). Daher hatte ich ihm auch vorgeschlagen einmal eine Therapie zu machen-/ um paar Muster abzulegen (er war dem ganzen nicht abgeneigt).

Er hat mir dann eben am nächsten Tag bei sich zu Hause Kaffee gemacht, etc. und ich meinte dann (zumindest hat er mir das erzählt) ,dass er mit seinen 36 Jahren noch nicht viel praktisches erlernt hatte -> bezogen auf den Haushalt, etc. .. im Allgemeinen hatte er studiert (nur mal nebenbei).

Daraufhin drehte er sich um und meinte ,wenn es mir nicht passen würde- könnte ich mir ja auch gerne einen anderen Freund suchen'' und als ich ihm dann anschließend einen Beitrag auf meinem Handy von einem ,alten Bekannten' zeigen wollte (der sehr erfolgreich ist) - meinte er in ,ungutem-/trotzigen Ton' das er sich das jetzt nicht ansehen will ,da dieser Beitrag wohl auch nicht ,,wissenschaftlich sei''.
Daraufhin ist er ins Schlafzimmer gegangen und hat dort die Wäsche gefaltet- ich stand auf und habe ihm mitgeteilt, dass ich nun (wir hatten Pläne für den Tag) nach Hause gehen würde. Er meinte daraufhin nur ,ok(?)' und als ich dann bei der Aufzugtür stand meinte er ,aber du musst doch jetzt nicht nach Hause gehen'. Das hat mich eben damals auch getroffen -> dieses unpersönliche ,aber du musst doch jetzt nicht' anstatt evtl. ,ich würde mir wünschen das du nicht'..

Ich wiederum war böse das er mir versprochen hatte ,das er einen Termin für eine Therapie ausmachen' würde- dann aber zugegeben hat, dass er es für die Woche nicht getan hatte. Daraufhin entstand wieder eine Diskussion wo er ,öfter versucht hatte mich zum bleiben zu bewegen' und jetzt nicht nach Hause zu gehen. Im Endeffekt ging ich dann nach Hause und er hat sich anschließend auch erst 2 Tage später wieder gemeldet.. daraufhin ist eine ähnliche Kommunikation ausgebrochen wie jetzt im Dezember.. wo er mir anschließend mitgeteilt hat- dass ihm diese schriftliche Konversation extrem erschöpft hat..

Also ja- nach gewisser Reflexion haben wir beide uns vermutlich immer wieder getriggert.
 
Aber wenn das Ding einen Namen hat, kann man daran besser arbeiten.
Wenn man z. B. Diabetes hat, ist man auch froh, wenn man die Diagnose kennt, denn dann weiß man, wie man damit umgeht - denn das kann man auch nicht einfach willentlich abstellen.

Ich habe den Eindruck gewonnen, die TE kann das auch nicht willentlich abstellen, weil sie nicht in der Lage ist, das Problem zu erkennen. Hätte ich eine derartige Kommunikation hier im Forum angezettelt mit dieser Resonanz - mein Weg würde mich zur Abklärung zum Facharzt führen.
Wie gesagt ich habe die Dinge- welche hier besprochen wurden ja nicht als ,unwahr' abgetan- sondern mich eh auch für euer Feedback bedankt.
 
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