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Mein mann kann sich nicht von sachen trennen

"""Willst du mit jemand ein Schiff bauen, dann wecke in ihm die Sehnsucht nach dem Meer...""" Zitat von Antoin Saint Exúpery..

Motivation ist alles. Keiner will zugemüllt leben. Wenn man vor die Wahl gestellt wird- wie möchtest du in unserem neuen Zuhause haben, wirklich und ehrlich...- schnuddelig, oder proper? Alleine diese Frage müsste schon etwas auslösen in ihm.

Ab September wird alles anders.
 
Er sieht kein Problem in seinen Krammassen. Legitim.

Aber ist er denn nicht in der Lage, deine Situation zu verstehen? Fehlt ihm diesbezüglich die Empathie oder ist ihm dein Unbehagen schlicht egal? Warum ist er dir, seiner geliebten Partnerin zuliebe, nicht zu kleinen Kompromissen bereit? Frag ihn mal.
 
Darauf würde ich nicht setzen.
Es geht allem eine Entscheidung voraus.

Packen wir wieder die Wohnung voll, oder lassen wir einiges vorerst in den Kartons- das wäre ja ein Kompromiss.
Man kann auch ohne Streits und Diskussion mit aller Ruhe ein Konzept erarbeiten, wo jeder auf seine Kosten kommt.

Es gibt so tolle Lösungen - das ist ja ein Allerweltsproblem.

Ich bin inzwischen ein Ordnungsspezialist, musste mir auch beibringen, wie es geht. Mit der Zeit wird man erfinderisch. Man ist zu stolz, um zugemüllt zu hausen... so ungefähr ist das Motto, nach dem geht man vor.
 
Das ist ja mal so ein Exemplar - kein Geld für mehr Wohnraum, aber im Chaos versinken und das Geld, das man hat, für Spielezubehör raushauen. Na super. Sorry, aber das macht mich stellvertretend wütend.
Vielleicht solltest du auch mal wütend werden.

Wenn alles andere nicht funktioniert, dann wird er ja wohl aus Zuneigung zu dir etwas ändern? Wenn er merkt, dass es dir wichtig ist? Bist du ihm denn wichtig?

Ich hab auch das Gefühl, dass da noch mehr im Argen liegt bei ihm oder bei euch. Klingt auch so ein wenig, als würde man einen Teenager wochenlang zum Zimmer aufräumen motivieren. Da hätte ich auch keine Lust, Mutter zu spielen beim Partner. Irgendwo muss ja auch mal Schluss sein.

Das mit dem Kleiderschrank ist doch mal ein guter Anfang. Das kannst du lobend erwähnen.

Es ist so BEFREIEND, überflüssiges Zeug loszuwerden und Platz zu haben - sag ich dir zustimmend als Freundin des Minimalismus.
jetzt will er sich bald eine neue PC-konsole in einem holen, und ich denke mir und sage, spar das geld lieber für die neue Wohnung. Ich krieg ne Kriese.
ich werde wütend, werde laut, aber dann macht er erstrecht dicht.

Ich fühle mich so, als würde ich bei meinem Mann Mutter spielen. Das ist aber nicht mein Job. Ich bin seine Frau und nicht seine Mutter.

Ich habe ihn sehr für den kleiderschrank gelobt. Und ich finde es auch super befreiend, wenn man Sachen los wird. Macht auch viel innerlich mit einem.
 
Naja, da ist dann der Kompromiss gefragt. Eine Sammlung ist okay, sollte aber Grenzen kennen. Diese Grenze sollte gemeinsam festgelegt werden. Ein großes Regal zum Beispiel. Keine Dopplungen. Du kommst ihm entgegen mit der Akzeptanz und er Dir mit einem beschränkten Raum. Auch wenn Diskussionen anstrengend sind, ohne wird sich nichts ändern.
Neue Anschaffungen nur wenn Finanzen und Raum das hergeben.
ja sehe ich genauso. Ich selber sage mir mittlerweile, wenn ich mir was neues kaufe, muss dafür mindestens eine Sache auch gehen.
 
Klare Worte:
Dein Mann ist Hardcore-Messi.

Und du hast in deinem Wortschatz vier Worte, die zu eliminieren sind:
Ja aber.
Geht nicht.

Dafür fehlen andere:
Stopp!
Nein!
Doch!
Das wird jetzt durchgezogen.
Alles geht, wenn man genug will.



Es hilft nur klares Durchgreifen, wenn jemand für Argumente nicht zugänglich ist.

Was immer da kommt, hart, unfair, rücksichtslos, blabla:
All das trifft auf die Jahre davor zu, nur lief es da umgekehrt!
Jetzt bist du dran.
Punkt.



Ok. Dann erster Schritt:
Du ein Zimmer.
Er ein Zimmer.
Jeder beschränkt sich mit persönlichem Kram auf seinen Raum.
Rest der Wohnung wird befreit von eurem Chaos.

Dachboden und Keller, ist er da ständig?
Da können Kartons problemlos verschwinden, gerade in der Zeit, in der die Zimmereinteilung verändert und der Rest der Wohnung aufgeräumt wird.
Da werden Kisten für den Keller gepackt. Manche bleiben da vielleicht, doch insgesamt werden mehr davon und auch welche aus dem Keller verschwinden.
Lass mal 'ne Fuhre abholen, was weg ist, ist weg, da kann er wie Rumpelstilzchen herumspringen.



Telefonieren
Probatorische Sitzungen nutzen
Auf Wartelisten setzen lassen
Alles notieren, wann wo angefragt
Krankenkasse kontaktieren
Eine Internetseite gibt's auch, die spuckt mein Kopf gerade nicht aus - google mal.



Aber du schmetterst alle Vorschläge als nicht umsetzbar ab!
Dein ja-aber.
Geht nicht.

So kommst du nicht weiter.
Du willst Veränderung?
Dann beginne bei dir!
Ändere dein Verhalten.



Lass ihn.
Keine Energie mit Diskussionen verschwenden.
Eine kommt, du entsorgst 3-5 andere.
Ohne ein Wort.
Das wird ab jetzt mit allem so gehandhabt.
Was er in seinem Zimmer hat: sein Problem. Er kann auch senkrecht an die Wand geklettet schlafen, wenn er keinem Platz mehr hat.
Rest der Wohnung ist keine Sammelstation.
Gemeinsamer Bereich bleibt frei.
Gilt auch für dich.



Vergiss es.
Reden hilft nicht, er kam Jahre damit durch, bewegt sich nicht.
Keine Diskussionen mehr.

Jetzt braucht es Entschiedenheit.
Jetzt braucht es Taten.
Begleitet von Ansagen.



👍
Nein!
1 rein, dann 3-5 raus!
Sonst keins rein!
Keine Diskussion.
Wiederhole das stoisch.
Er kann entscheiden was geht.
Oder du entscheidest.
Keine Diskussion.
1 rein, dann 3-5 raus.
Sonst keins rein.
Punkt.



👍 So sieht's aus.
Entweder du setzt dich durch, stellst neue Regeln auf, ziehst konsequent durch.
Also: änderst dich.
Oder alles bleibt wie es ist.



Dann hör auf Energie und Zeit zu verschwenden.
Triff Entscheidungen, plane, hol dir Leute, mach.
Handeln statt quatschen.
Ansagen statt Diskussionen.



👍👍👍
Jaaaa!!!

Was ist da los?
Welcher Glaubenssatz blockiert deine Wut?
Musst du ein braves Mädchen sein?
Was ist da los in dir?
Hör mal in dich rein, welcher alte Käse da im Weg ist.



👍👍👍
Wo ist seine Liebe, seine Rücksicht, sein Respekt, sein Mitgefühl?
Will er nicht, dass es dir gut geht?
...
Ein Hardcore Messi vielleicht nicht, aber das Potential dafür ist gegeben.
Mein Zimmer, sein Zimmer ist gerade nicht so umsetzbar. Wenn wir hoffentlich irgendwann eine neue Wohnung finden, dann möchte ich das so.

Ich werde ja wütend.
 
Das hört sich eher nach einer Fortsetzung von der Teeniephase an und nicht nach einem Mann, der mit seiner Frau in einer Liebesbeziehung lebt.

Er dreht dir den Rücken zu während er spielt, ihm ist egal, wie es aussieht, er ist schlampig und tut sich nichts an, was sieht er in dir?
ja so fühlt es sich auch manchmal an mit der Teeniephase. Und er ist über 40.

Richtig den Rücken wendet er mir auch nicht zu, eher der Situation in der Wohnung. Was meinst du mit, was sieht er in mir?
 
Ich kann Dir folgendes raten
Packe seine ,, Dinge in beschriftete Kartons um die Wohnung zu leeren.
Was er dann damit macht ist sein Problem .
Wahrscheinlich wird er sie niemals öffnen

Bei Ikea gibt es simple Kartons mit Deckel zum beschriften für wenig Geld.
teils habe ich damit auch angefangen. Zwar eher bei mir, aber bei ihm teils auch. Nur er wird sauer, weil er dann nicht alles so wieder findet.
 

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