Ruhig bleiben können ist toll...aber auch nicht immer möglich. Emotional involviert fällt das vielen Menschen schwer. Ich behaupte auch, im Fall eines Betruges, hat der Betrogene Recht sich aufzuregen und seinem Schmerz verbal Ausdruck zu verleihen. Der Betrügende könnte bei einer sehr sanftmütigen Reaktion die schwere der Tat vielleicht gar nicht einsehen, oder gar ernst nehmen. "Mit der kann ich's ja machen".
So zieht man auch keine Grenze, unterbindet nicht, das verletzende Verhalten.
Du solltest ihn zur Rede stellen. Ich denke, dein Sohn wird auch im worst case, nicht derart aus der Bahn geworfen, dass ein Schulabschluss gefährdet wird. Und was wäre das, so lange in dieser Situation auszuharren... würdest du das durchhalten? Was würde es mit dir machen? Priorisiere dich.