"Finanzierungsprobleme im sozialen Bereich seien nicht zu erwarten, sagt Frerk. Krankenhäuser beispielsweise würden „generell zu 100 Prozent vom Staat oder von öffentlichen Trägern, Krankenkassen et cetera finanziert“. Bei Kindertagesstätten liege der Anteil ebenfalls bereits bei 90 bis 100 Prozent.
Vom Kostenaufwand der beiden religiösen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie finanziere die Kirche „lediglich 1,8 Prozent – mehr nicht“. Die Kirchen verbreiteten immer wieder den Eindruck, als ob sie aus der Kirchensteuer viele ihrer sozialen Einrichtungen selber finanzierten, doch das habe mit der Realität nichts zu tun und sei eine Legende.
Vielmehr fließe der größte Teil der Kirchensteuer in Personalkosten, so Frerk. Dem Politologen zufolge handelt es sich um rund sieben von derzeit etwa zwölf Milliarden Euro"
Und ich bin dafür zuständig die technische Planung eines Kindergartens in meinem Arbeitsort zu begleiten. Die Aussage der Kirche: "Entweder die Stadt übernimmt die Kosten der Modernisierung, oder der Kindergarten wird geschlossen"