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Ich kenne mein Kind nicht.

Hört man die Geschichte aus deiner Sicht, kann man dich verstehen. Sieht man die Geschichte aus der Sicht der Tochter, dann kannst du hier nichts mehr ausrichten. Sie hat deutlich geschrieben, was sie will. Vielleicht kannst du dem Vater noch schreiben, dass sie sich jederzeit melden können, wenn sie etwas brauchen, du aber respektierst, wenn sie nichts von dir wissen will.
 
Ganz ehrlich, ich kann deine Tochter verstehen. Du hattest neun Monate Zeit, dafür zu sorgen, dass deine Tochter problemlos zu ihrem Vater kommt. Du hast dich aber nicht darum gekümmert und bist einfach aus dem Krankenhaus abgehauen.
Und nach 21 Jahren fällt dir plötzlich ein: Ach ja, ich habe ja eine Tochter, die ich im Stich gelassen habe und dann wunderst du dich, warum deine Tochter keinen Kontakt mit dir möchte? Lass die junge Frau in Ruhe.
Außerdem hat sie recht: Du hast nicht verhütet und wolltest keine Verantwortung für deine Tochter übernehmen.
Mich würde auch interessieren, was dein Mann und deine zwei Kinder davon halten, was ihre Mutter und Ehefrau damals gemacht hat.
 
Hallo Sonnenblume,

ich weiß nicht, was für Verhältnisse das waren, in denen du aufgewachsen bist, aber anscheinend haben die dazu geführt, dass du mit 19 emotional noch sehr unreif warst. Denn eine Schwangerschaft so lange zu verdrängen, und dann so überhaupt nicht dazu in der Lage zu sein, eine Entscheidung zu treffen bezüglich deines Kindes, also sei es, das Kind zur Adoption frei zu geben, oder es dem Vater des Kindes zu überlassen, das ist schon außergewöhnlich. Bzw. du hast entschieden, einfach aus dem Krankenhaus wegzulaufen und so zu verschwinden, dass du unauffindbar warst.

Hattest du denn gar keine Beratung in Anspruch genommen irgendwie? Dass man überfordert sein kann mit einer Mutterschaft, und Probleme hat, sich zu entscheiden, ist ja sehr menschlich. Aber es gibt ja die Möglichkeit, professionelle Beratung in Ansspruch zu nehmen.

Ich stelle nochmal die Frage: Was hat dich denn daran gehindert, das Kind dem Vater zu übergeben?

Der Brief deiner Tochter ist verständlich. Das ist natürlich hart für dich, aber das musst du erstmal akzeptieren.

Ich würde dir auch raten, als Antwort zu schreiben, dass du ihre Gefühle verstehen kannst, und dass sie, falls sie es irgendwann doch wollen würde, sich bei dir melden kann.

Und dann würde ich sie völlig in Ruhe lassen.

Menschen machen Fehler, manchmal auch sehr große Fehler. Und wir alle müssen mit unseren gemachten Fehlern und deren Folgen leben.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass deine Tochter vielleicht doch irgendwann das Bedürfnis hat, dich mal zu sehen, vielleicht aber auch nicht. Selbst wenn sie das Bedürfnis hat, kann es sein, dass dann auch noch sehr viele weitere Vorwürfe kommen. Damit müsstest du dann auch leben.
 
Ich würde wäre ich an deiner Stelle den Brief der Tochter niemals mit anderen teilen, sollte die Tochter das irgendwie mitbekommen, zementiert es nur ihre Haltung, daß sie an keinem Kontakt interessiert ist, da es sich für sie wie eine erneute Ohrfeige anfühlen muß, ihr Schreiben jetzt in der Öffentlichkeit vorzufinden.
Warum hast du nicht den Weg gewählt eine Beratungsstelle aufzusuchen? Um dort Hilfe zu bekommen?
 
Ihr hattet damals beide Eltern, mit denen ihr hättet reden können. Der Kindsvater hat es offenbar getan, denn einen neugeborenen Säugling zu Hause konnte er ja nicht verbergen. Möglicherweise war der Rückhalt seiner Eltern auch der Grund, warum er das Kind trotz aller Umstände behalten konnte.

Was haben denn deine Eltern gesagt? Oder wissen die bis heute nix von diesem ersten Kind? Das ist irgendwie schwer vorstellbar...
 
Der Thread ist wieder offen.

Es dürfen Beiträge, die sich konkret auf das Hilfegesuch beziehen, geschrieben werden.

Eine Diskussion untereinander oder abwertende Beiträge sind nicht erlaubt.
Wer sich daran nicht hält, bekommt eine Antwortsperre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ansonsten hatte ich mich auch schon gefragt, wie die Eltern der Beteiligten auf die Schwangerschaft und die Geburt des Kindrs reagiert hatten.

Liebe Sonnenblume, wie haben denn deine Eltern reagiert? Haben sie dich unterstützt oder gar abgelehnt?
 

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