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Zu beiden erwachsenen Kindern den Kontakt verloren

...
7. Nach 3 Tagen hat sie mir dann eigentlich harmlose "Fehler" vorgeworfen.
Und diese Fehler wären? Auch wenn sie dir harmlos vorkommen, vielleicht gibt es Aufschluss.
8. Das war mir zuviel und ich habe ihr einige Tage später geschrieben, dass ich aufgrund des Telefonates vorerst keinen Kontakt zu ihr möchte.
9. Aufgrund dieser Reaktion ist auch der Kontakt zu meinem Sohn zerbrochen.
Nun. Dann hast du den Kontakt abgebrochen. Das war ja deine Entscheidung. Was willst du nun tun oder von uns hören? Mir fehlt die Klärung, ob du bereits versucht hast, den Kontakt zur Tochter wieder herzustellen und wenn ja, wie. Oder geht es dir ausschließlich um den Sohn?
 
Ich verstehe das nicht so richtig 🤔
Wie kann sie denn im letzten Studienjahr so viel Geld verdient haben, dass du 5000€ zu viel an Unterhalt gezahlt hast?
Hatte sie einen Minijob über das ganze Jahr verteilt?
Dann hätte sie ziemlich viel Stress gehabt, Studium, Minijob und gleichzeitig noch die Abschluss Arbeit schreiben…

Und wenn ihr so einen guten und regelmäßigen Kontakt hattet, warum hast du nicht bemerkt, dass sie vor lauter Arbeit und Stress überhaupt keine Zeit mehr hat für persönliche Treffen mit dir? 🤔

Und zusätzlich ist dein Sohn noch so labil und leicht beeinflussbar, dass er durch diese Situation auch noch den Kontakt zu dir abbricht? 🤔
Dann kann euer Verhältnis aber nicht wirklich stabil gewesen sein?
 
Ich verstehe das nicht so richtig 🤔
Wie kann sie denn im letzten Studienjahr so viel Geld verdient haben, dass du 5000€ zu viel an Unterhalt gezahlt hast?
Hatte sie einen Minijob über das ganze Jahr verteilt?
Dann hätte sie ziemlich viel Stress gehabt, Studium, Minijob und gleichzeitig noch die Abschluss Arbeit schreiben…
Das finde ich nicht abwegig - unser Sohn ist jetzt auch 29 und hat Informatik studiert. Nebenbei hat er als Werkstudent schon wirklich sehr ordentlich verdient, das ist in dem Bereich kein großes Hexenwerk - dafür hat er halt' länger studiert.
 
Das finde ich nicht abwegig - unser Sohn ist jetzt auch 29 und hat Informatik studiert. Nebenbei hat er als Werkstudent schon wirklich sehr ordentlich verdient, das ist in dem Bereich kein großes Hexenwerk - dafür hat er halt' länger studiert.
Also ich habe damals dem Finanzamt geglaubt und meine Tochter hat es nie abgestritten....
Und warum ist diese Frage überhaupt wichtig?????
 
Und diese Fehler wären? Auch wenn sie dir harmlos vorkommen, vielleicht gibt es Aufschluss.

Nun. Dann hast du den Kontakt abgebrochen. Das war ja deine Entscheidung. Was willst du nun tun oder von uns hören? Mir fehlt die Klärung, ob du bereits versucht hast, den Kontakt zur Tochter wieder herzustellen und wenn ja, wie. Oder geht es dir ausschließlich um den Sohn?
Ich bin unsicher, ob mein Kontaktabbruch angemessen oder überreagiert war. Deshalb stelle ich meine Entscheidung hier zur Diskussion.
 
Ich bin unsicher, ob mein Kontaktabbruch angemessen oder überreagiert war. Deshalb stelle ich meine Entscheidung hier zur Diskussion.
Deine Geschichte ist für mich sehr schwer greifbar. Du sagst zwar, Euer Kontakt wäre gut gewesen, aber das, was Du hier (nicht) erzählst, spricht eine andere Sprache.

Dass Du nicht weißt, wenn Deine Tochter arbeitest, nicht nach ihren Gründen fragst, mit ihr nicht über die Bedingungen des Unterhalts sprichst, ihre Vorwürfe als Bagatellen abtust ...

Mir zeichnet sich ein Bild eines getrennten Vaters, der über die Unterhaltszahlungen und gelegentlichen oberflächlichen Smalltalks hinaus eigentlich gar keinen Kontakt zu seinen Kindern hat. Und sich obendrein schwer tut, richtige Gespräche zu führen und sich seinen Kindern verbunden zu fühlen. Denn nur so kann man eigentlich auf die Idee kommen, den Kontakt zu einem Kind anzubrechen, weil es finanzielle Uneinigkeit gibt und das Kind sich einmal (!) in einem Telefonat im Ton vergriffen hat und unbequeme Dinge gesagt hat, die man nicht hören wollte.

Die Konflikte werden viel tiefer liegen. Vielleicht fand sie ja, das Geld stünde ihr noch zu, denn darüber hinaus seist Du eh nicht für sie da.
Möglicherweise hast Du mit dem Kontaktabbruch nur das sichtbar gemacht, was sowieso schon zwischen Euch war: kein Kontakt. Sollten meine obigen Annahmen zutreffen, war das sicher ein weiterer Sargnagel in Eurer Beziehung.

Wie geht es Dir denn selbst? Vermisst Du sie? Wünschst Du Dir, Du hättest das nicht getan?
 
Wer sich scheiden lässt führt die gegenteiligen Gründe an, die zu der Hochzeit geführt haben. Dass es diese Gründe gibt schließt Neutralität aus.
So etwa könnte man das Verhältnis von Ex-Ehegatten betrachten.
Kinder sitzen dabei regelmäßig zwischen den Stühlen. Auch wenn man versucht sie heraus zu halten klappt dies nicht immer.

Deine Exfrau schafft es wohl heute immer noch nicht, eine neutrale Position ein zu nehmen, ansonsten hätte Deine Tochter bei ihr keinen Rückhalt gefunden und es gäbe keine Familienbefragung , bei der eine Liste Deiner Vergehen entstand.

Der Sohn steht ebenfalls nicht selbständig aussen vor, ist involviert und wird, obgleich unbeteiligt, manipuliert, um Partei zu ergreifen.

Dass Unterhalt gezahlt wurde als sie noch einkommenslose Studentin war änderte sich später dahin gehend, dass sie Studentin mit Einkommen war. Das Einkommen hätte sie offen legen müssen, zumal es um weit mehr als Deine Zahlungen, nämlich auch um die der Ex ging, mit der Du Dich verständigt hattest.
Offensichtlich habt Ihr -Deine Ex und Du – Euch aber nicht verständigt, wer welchen Anteil des gezahlten Geldes zurück verlangt.
Wenn Deine Ex einen nicht wirklich hohen Verlust hatte konnte sie bequem verzichten und bei Dir anprangern, dass Du nicht gleich ziehst.
Dies löst bei der Tochter einen Sturm der Entrüstung aus. Dazu kommen die ungeliebten Mahnungen, die von ihr mit substanzlosen Ausreden bedient werden mussten, zB Dauerauftrag vergessen.
All dies hat sich angestaut, wurde zunächst noch zurück gehalten, bis unbedachterweise das Fass überlief und sie Dich verletzend angemotzt hat.

Man empfiehlt Dir hier, der Tochter die Summe einfach nach zu lassen.
So soll der Kontakt zu ihr zurück erkauft werden und sie soll den Bruder um manipulieren, dass Papa doch lieb ist.

Allerdings funktioniert dies 100 pro niemals im Leben!

Wenn sie hat was sie haben will, waren ihre Ausreden damals richtig und ihr Verhalten ist in der Familie bestätigt. Du bist der Schuldige und dies zeigt sich daran, dass Du bereust -und zahlst.
Deine Gegenargumente sind irrelevant , den Beweis hast Du selber erbracht.
Weil Du damit überführt bist, ändert sich Deine Beziehung zu Deiner Tochter erst recht nicht da ja nun nachgewiesen ist, wie schlecht Du sie behandelt hast.

Es könnte später darauf hinaus laufen, dass Wiedergutmachung wie ein Täter-Opfer-Ausgleich geduldet wird, die sich aber an der Schwere Deiner Vergehen sowie an deren Dauer orientiert.
Dazu wird altbewährtes wiederholt nämlich die Vergangenheit bemüht, um eine all umfassende Aufarbeitung zu gewährleisten.
Ganz zum Schluss – im Altersheim teilt man Dir mit, dass das Verhältnis zu Dir fast wieder geheilt ist, und empfiehlt Dir, den Stau der Babyboomer in den Himmel zu umgehen, indem Du freiwillig die Ausweichroute durchs Fegefeuer einschlägst.

Dass es aktuell keinen guten Kontakt zwischen Dir und ihr gibt, damit kannst Du vermutlich besser klar kommen als sie, denn ihr Papa (als ehemalige Autorität) hat Grenzen gesetzt und ihren Stolz verletzt. Dies ist etwas anderes als eine bockige unreife Tochter zu haben.

Dein Sohn wird später mal ein Mann. Männer denken eher sachlich.
Wenn er derzeit noch emotional missbraucht wird um parteiisch gegen Dich mit zu ziehen, so spricht es für ihn, dass er sich Dir nicht ebenfalls in einem Telefonat wie die Tochter geäußert hat.
Ihm würde ich daher Zeit geben und später sehen, wie die Tochter darauf reagiert, wenn er sich nicht mehr an ihrer Ansicht orientiert.
Und nein, einknicken würde ich nicht.

Ich wäre aber bereit, an einem durch Fakten unterlegten sachlichen Gespräch teil zu nehmen, und je nach Reife der Tochter müsste ein Gesprächsvermittler dabei sein und eingreifen , den sie respektiert, damit das Gespräch zielführend abgeschlossen werden kann.
 
Das kannst nur du für dich selbst entscheiden, auch rückblickend.

Ich selbst wäre vermutlich vorübergehend etwas auf Abstand gegangen, aber ich hätte die "Tür" definitiv nicht zugeschlagen!
Bin mit meiner Tochter wieder in Kontakt. Habe "die Tür einen Spalt geöffnet ".

Wahrscheinlich werden wir eine Mediation machen. Es sieht so aus, als ob wir beide die ganze Sache wieder in Ordnung bringen könnten....
 

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