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Mit Aktienhandel Geld machen?

Okay, hab' jetzt tatsächlich das Konto bei Schwab beantragt. Die befinden wohl innerhalb von zwei Wochen darüber, ob mir das genehmigt wird.

Das Antragsprozedere war nicht ganz ohne. Man sollte dem Englischen wohl so halbwegs mächtig sein, oder man klickt sich da einfach blind durch. Die AGBs und sonstige Regularien habe ich natürlich nicht wirklich gelesen.

~~~

Ganz am Ende stand da das:

The U.S. Internal Revenue Service (IRS) requires that Schwab maintain a current Form W-8BEN for clients who are not U.S. citizens or resident aliens. Form W-8BEN allows clients to establish their foreign status and, if applicable, claim a reduced rate or an exemption from withholding if they are residents of a country with which the U.S. has a treaty.

Since we have no valid Form W-8BEN on file, we are currently withholding up to 24% of gross proceeds and up to 47% of dividend and interest payments on your account. To avoid continued U.S. backup withholding on your account, please click on the "Certify Now" button.

Hmm...
 
Ich nehme war, dass so ein Findungsprozess wie du ihn durchläufst @_Tsunami_ recht üblich ist.
Sei es aufgrund eines Erbes oder anderen Änderungen bei finanzielles Vermögen oder Einkommen, stehen viele Menschen irgendwann vor der Wahl wie sie Geld anlegen wollen.

Bei mir persönlich war es die Niedrigzinsphase, bei der ich dachte: Ich kann mein Geld nicht unverzinst rumliegen lassen. Es dauerte ziemlich genau 2 Monate von "keine Ahnung" zu "fertiges ETF Depot". Eine Zeit, in der ich zwei Depots eröffnet, 2 Bücher gelesen und mich mit anderen Menschen ausgetauscht habe.

Die Kunst ist, den Mittelweg zu finden. Sich nicht über Jahre im Planen verlieren ohne endlich anzufangen, aber auch nicht so übereilt handeln, dass man grobe Fehler macht.

Ich bin überzeugt, dass es Viele da draußen gibt, die gedanklich in dem Planen gefangen sind. Menschen die sich seit Jahren sagen "wenn es crasht steige ich ein" oder "gerade ist ungünstig". Menschen die aber nie ihren Plan wirklich durchziehen.

Mein Tipp: Egal wie du anfängst, du wirst es nicht perfekt machen. Aber fang an oder lass das Planen irgendwann sein. Du musst nicht den besten von 265 Brokern finden. Die Menschen investieren total viel Zeit in die Wahl der besten Schaufel, noch bevor sie überhaupt wissen wie man ein Loch gräbt.
 
Ich nehme war, dass so ein Findungsprozess wie du ihn durchläufst @_Tsunami_ recht üblich ist.
Sei es aufgrund eines Erbes oder anderen Änderungen bei finanzielles Vermögen oder Einkommen, stehen viele Menschen irgendwann vor der Wahl wie sie Geld anlegen wollen.

Bei mir persönlich war es die Niedrigzinsphase, bei der ich dachte: Ich kann mein Geld nicht unverzinst rumliegen lassen. Es dauerte ziemlich genau 2 Monate von "keine Ahnung" zu "fertiges ETF Depot". Eine Zeit, in der ich zwei Depots eröffnet, 2 Bücher gelesen und mich mit anderen Menschen ausgetauscht habe.

Die Kunst ist, den Mittelweg zu finden. Sich nicht über Jahre im Planen verlieren ohne endlich anzufangen, aber auch nicht so übereilt handeln, dass man grobe Fehler macht.

Ich bin überzeugt, dass es Viele da draußen gibt, die gedanklich in dem Planen gefangen sind. Menschen die sich seit Jahren sagen "wenn es crasht steige ich ein" oder "gerade ist ungünstig". Menschen die aber nie ihren Plan wirklich durchziehen.

Mein Tipp: Egal wie du anfängst, du wirst es nicht perfekt machen. Aber fang an oder lass das Planen irgendwann sein. Du musst nicht den besten von 265 Brokern finden. Die Menschen investieren total viel Zeit in die Wahl der besten Schaufel, noch bevor sie überhaupt wissen wie man ein Loch gräbt.

Es geht mir nicht so sehr um das große Geld, sondern um das Prinzip.

Die Idee/Wunsch mit dem Trading hatte ich schon mit 20 Jahren oder so. Dann kamen mir ein paar Dinge in die Quere und jetzt greife ich das gewissermaßen wieder auf.

Klar, wenn "mein System" funktioniert, lassen sich Beträge auch hochskalieren. Das erscheint mir aber als nachrangig. Mir geht es nur darum, dass ich mit Solidität/Sicherheit bspw. 2.000 EUR netto im Monat erwirtschaften kann. Das wäre für mich ein Zeichen dafür, dass mein System funktioniert, und das ist für mich eine interessante geistige Herausforderung.

~~~

Was das Investieren betrifft, das erscheint mir persönlich nicht als so besonders herausfordernd. Einfach solider ETF und nebenher laufen lassen. Da muss man ja wirklich nicht so besonders viel tun.

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Was das Investieren in Einzelwerte betrifft, bspw. Magnificent Seven - vermutlich auch nicht ganz verkehrt.

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Falls es wen interessiert, nächstes Jahr geht wohl SpaceX mit einer Marktkapitalisierung/Marktevaluierung von 800 Milliarden USD an die Börse.
 
Es geht mir nicht so sehr um das große Geld, sondern um das Prinzip.

Die Idee/Wunsch mit dem Trading hatte ich schon mit 20 Jahren oder so. Dann kamen mir ein paar Dinge in die Quere und jetzt greife ich das gewissermaßen wieder auf.

Klar, wenn "mein System" funktioniert, lassen sich Beträge auch hochskalieren. Das erscheint mir aber als nachrangig. Mir geht es nur darum, dass ich mit Solidität/Sicherheit bspw. 2.000 EUR netto im Monat erwirtschaften kann. Das wäre für mich ein Zeichen dafür, dass mein System funktioniert, und das ist für mich eine interessante geistige Herausforderung.
Meiner Meinung nach ist diese Herangehensweise schwierig.

Mir ist klar, dass du das nicht so wörtlich meinst, aber die Idee ein "sichere Einkommen" von 2.000 € durch Trading zu erwirtschaften, so wie ein Lohn für einen Job, dürfte für die Allerwenigsten aufgehen und ist für mich auch nicht die Idee von Trading.
Wir sprechen hier eher von einer Rendite abhängig von eingesetzten Kapital. Sagen wir mal du tradest gut und machst 30% Rendite im Jahr, dann brauchst du dafür aber auch vereinfacht gesagt 80.000 € Einsatz.
Die Idee "Hey ich habe 250 € und mache jetzt in jeden Monat tausende Euro durch Trading" ist der Klassiker bei Youtube "Wie werde ich schnell reich" Videos. Trading lebt eben nicht von der planbaren Zuverlässigkeit sondern von harten Auf und Abs. Etwas was ich nie tun würde wenn ich davon leben will/muss.

Überspitzt formuliert: Trading ist für mich etwas, was jemand der tun kann der 200.000 € rumliegen hat, mit 100.000 € tradet und selbst mit einem Totalverlust der 100.000 € leben könnte. Es ist nicht für jemanden, der es als Alternative zu einem 9to5 Job mit Festeinkommen sieht und davon seine Miete zahlen muss.

Ich verfolge ja gelegentlich Trader wie Lars Erichsen, der Formate wie "Tradingmacher" auflegt. Ich frage mich da immer warum der Youtube Vidoes macht, Börsenbriefe verkauft und Tradingkurse anbietet wenn Trading bei ihm doch so solide Gewinne reinspielt...
Mein Eindruck ist, dass selbst erfolgreiche Trader sich gerne zweite Standbeine aufbauen, eben weil das Trading-Einkommen nicht stabil genug reinkommt.
 
Meiner Meinung nach ist diese Herangehensweise schwierig.

Mir ist klar, dass du das nicht so wörtlich meinst, aber die Idee ein "sichere Einkommen" von 2.000 € durch Trading zu erwirtschaften, so wie ein Lohn für einen Job, dürfte für die Allerwenigsten aufgehen und ist für mich auch nicht die Idee von Trading.
Wir sprechen hier eher von einer Rendite abhängig von eingesetzten Kapital. Sagen wir mal du tradest gut und machst 30% Rendite im Jahr, dann brauchst du dafür aber auch vereinfacht gesagt 80.000 € Einsatz.
Die Idee "Hey ich habe 250 € und mache jetzt in jeden Monat tausende Euro durch Trading" ist der Klassiker bei Youtube "Wie werde ich schnell reich" Videos. Trading lebt eben nicht von der planbaren Zuverlässigkeit sondern von harten Auf und Abs. Etwas was ich nie tun würde wenn ich davon leben will/muss.

Überspitzt formuliert: Trading ist für mich etwas, was jemand der tun kann der 200.000 € rumliegen hat, mit 100.000 € tradet und selbst mit einem Totalverlust der 100.000 € leben könnte. Es ist nicht für jemanden, der es als Alternative zu einem 9to5 Job mit Festeinkommen sieht und davon seine Miete zahlen muss.

Ich verfolge ja gelegentlich Trader wie Lars Erichsen, der Formate wie "Tradingmacher" auflegt. Ich frage mich da immer warum der Youtube Vidoes macht, Börsenbriefe verkauft und Tradingkurse anbietet wenn Trading bei ihm doch so solide Gewinne reinspielt...
Mein Eindruck ist, dass selbst erfolgreiche Trader sich gerne zweite Standbeine aufbauen, eben weil das Trading-Einkommen nicht stabil genug reinkommt.

Verstehe.

Muss auch zugeben, dass ich mir über das Ganze lange Zeit keine intensiven Gedanken mehr gemacht habe. Versuche gewissermaßen, da wieder reinzukommen.

Ganz klar ist schon, dass man ein gewisses Grundkapital braucht. Ich würde es allerdings nicht so hoch wie du ansetzen. Allerdings plane ich auch nicht damit, dass ich mit erfolgreichem Trading sofort die Einnahmen aus einem Vollzeitjob oder so ersetze.

Wie schon gesagt, mir geht es vorerst nur darum, dass das System funktioniert, nicht darum, dass ich alleinig davon meinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Vollkommen aus dem Ärmel gezaubert, aber es mag so sein, dass ich in jeden Trade vielleicht mit 1.000 EUR reingehe. Gewinn und Verlust mögen sich dann jeweils im Bereich von 0 bis 100 EUR abspielen.

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Im besten Fall mache ich jeden Tag zwei Trades mit einem Bruttogewinn von 200 EUR. So wird das natürlich nicht laufen, aber als hypothetisches Rechenbeispiel vielleicht ganz nett.

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Keine Sorge, ich mache mir da keine Illusionen, aber mit irgendwelchen Ideen oder Kalkulationen muss man ja anfangen.
 
Und wie schon gesagt, ich würde meinen, dass das ein gutes Tool für Trader ist. Ich glaube, ich habe da sogar schon ein Konto. Solange das mit meinen Augen aber nicht besser ist, kann ich damit leider nicht so besonders viel anfangen.
 
Okay, hab' jetzt tatsächlich das Konto bei Schwab beantragt. Die befinden wohl innerhalb von zwei Wochen darüber, ob mir das genehmigt wird.

Das Antragsprozedere war nicht ganz ohne. Man sollte dem Englischen wohl so halbwegs mächtig sein, oder man klickt sich da einfach blind durch. Die AGBs und sonstige Regularien habe ich natürlich nicht wirklich gelesen.

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Ganz am Ende stand da das:



Hmm...

Okay, habe die nachfolgende Antwort von Schwab bekommen:

Thank you for choosing Schwab, Tsunami.

Your account has been created but needs to be approved. You can now click on the link below and login to get familiar with what Schwab has to offer–however, remember that you cannot place any transactions or fund your account yet.

Please expect a Schwab representative to contact you. We will let you know when your account is ready to fund.

We’ve put together a guide for new clients that contains information about Schwab and some additional steps to help you get started.

Das Konto scheint zumindest so halb genehmigt zu sein.
 
Was auch immer man versucht bzw. erreichen will, es erfordert wohl ein gewisses Maß an Offenheit, Zeit, Kraft und Schweiß, um Expertise/Kompetenz zu erlangen. Das mag nicht nur für Trading gelten, sondern auch sehr viele andere Sachen.

Und trotz immensem Aufwand kann man mit vielen Sachen auch scheitern. Tatsächlich habe ich zuletzt ein paar Sachen/Aussagen bzgl. Trading konsumiert. Da gibt es ja ziemlich viel. Am meisten verhaftet ist mir geblieben, dass man das besser gar nicht erst anfängt, weil man fast zwangsläufig scheitern wird.

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Okay, die Zahlen kennen wir ja schon. 2 oder 3 von 100, die es versuchen, schaffen es vielleicht, langfristig profitabel zu traden. Mir sagt das, dass man für das Ganze zumindest ein bisschen risiko-affin bzw. "verrückt" sein muss.
 
Die größten Fehler beim Trading?

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Angeblich ist sie über 30 Jahre im Geschäft. Sofern sie tatsächlich Geld durch Trades erwirtschaftet, würde ich mehr darauf geben als auf irgendein "tolles System".

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Meines Erachtens nach lässt sich das "erfolgreiche System" eines Traders keinesfalls auf einen anderen Trader übertragen.

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Aus meiner Sicht muss man die Werkzeuge und den Markt selbst verstehen. Ansonsten funktioniert das aus meiner Sicht eher nicht.

Jemand sagt dir exakt, wann du was zu tun hast? Wie soll das funktionieren?
 

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