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Meine Liebe zu meiner Verlobten ist am Abgrund wegen ihrer Intimhygiene und dann weint sie sogar

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Von mir noch zwei Gedanken:
Wenn Du Dich wirklich so intensiv mit den Feuchhtüchern abreibst, wie Du hier beschreibst, dann bist Du defintiv auch sauber danach - den Vorwurf mancher Leute hier, Du wärst ungewaschen oder so, kann ich nicht nachvollziehen. In meiner Jugend haben wir nie geduscht, sondern uns nahezu immer am Waschbecken gewaschen, was am Ende nichts anderes ist.

Ich finde es trotzdem auch befremdlich. Feuchttücher hinterlassen schon auch Rückstände, die ich als klebrig wahrnehme. Für unterwegs ist das in Ordnung, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.
Außerdem riechen sie so, auch die, die angeblich parfümfrei sind. Es würde mich sehr stören, am ganzen Körper und ständig so zu riechen.

Außerdem ist es teuer und umweltschädlich.

Zu Deiner Vorstellung, sie müsse einen Kompromiss eingehen:

Zu der Art, wie andere mit ihrem eigenen Körper umgehen, gibt es keine Kompromisse. Das steht niemandem zu, da irgendwas zu verlangen.
Es gibt schon Leute, die vor dem Sex immer duschen oder "sich frisch" machen. Aber das ist dann ein eigenes Bedürfnis. Ich kann schon verstehen, dass sie das Gefühl hat, schmutzig zu sein, wenn Du das so vehement verlangst.

Aber noch einmal in aller Deutlichkeit: Was sie wann mit ihrem Körper macht, ist an keiner Stelle kompromissfähig! Egal, was Du vielleicht an anderer Stelle für Kompromisse eingehst.

Du willst sie trotz Kontaktsperre zu einer Begegnung und einem Gespräch mit Dir zwingen, gegen ihren erklärten Willen. Das hat Stalking-Qualitäten und zeigt einmal mehr, dass Du Grenzen anderer Menschen bedenkenlos übertrittst. Für mich klingt das gefährlich. Ich hätte dann Angst vor Dir.
 
Ich möchte sie lediglich sprechen, wenn sie das Haus verlässt und ich an der nächsten Ecke mit ihr sprechen kann, wenn ihre manipulative Mutter nicht in Reichweite ist. Das ist alles. Ich will sie überhaupt nicht zwingen. Ich möchte sie überzeugen, dass sie einen Kompromiss eingeht, weil ich auch Kompromisse in der Beziehung eingehen muss. Das ist ein großer Unterschied und das möchte ich jetzt hier klarstellen. Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Meine Bedürfnisse müssen ebenfalls berücksichtigt werden!!!
Nein. Dieses Bedürfnis muss nicht berücksichtigt werden.
Ich verstehe deine Verzweiflung, denn du wirst keine Partnerin finden, die sich wegen deinem Zwang die Genitalflora kaputt macht. Du brauchst keine Feuchttücher, sondern einen Therapeuten.
 
Meine Bedürfnisse müssen ebenfalls berücksichtigt werden!!!
Wenn man freiwillig und gern drauf eingeht, dann ist es eine stimmige Beziehung, oder nicht?

Du hasst ihre Mutter
Du findest, dass du zu viele Kompromisse eingehen musst
Deine Freundin ist dir zu unhygienisch für deinen Geschmack
Ihr könnt nicht richtig eingehen aufeinander, sie ist deiner Meinung nach zu wenig Verständnisvoll, trotzdem findest du, ich liebe sie. Das ist nicht wahr. Lieben ist, wenn man einverstanden ist, wie man ist. Du bist nicht einverstanden, wie sie ist und sie nicht, wie du bist.

Mein Freund ist mir lieb, wie er ist, ich finde es genau so, wie er es hat stimmig auch für mich und deshalb vertragen wir uns auch sehr gut, weil auch er gut klar kommt mit meinen Eigenheiten.
Das tut ganz schön weh, wenn man immer anders sein müsste, als man von Haus aus gern hat. So einer würde sich schwer anfühlen, nicht einfach, nicht leicht. Wieso tut man sich so etwas an?
 
Nein, er hat ja keinen Spaß dran, sondern nimmt es als Bedingung, weil er es so "braucht".
Napoleon brauchte es, dass sie mehrere Wochen nicht gewaschen ist.
Bei solchen Eigenheiten gibts sicher noch wen, der mitmacht, das kann jemanden gefallen, wie du es magst, Guidolph. Es wird auch wen geben, deren Familie du magst und wo du wenig Kompromisse eingehen musst und nicht geohrfeigt wirst, wenn du bestimmte Vorlieben äusserst.
Mach mal Pause, lass alles sacken.
 
Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Meine Bedürfnisse müssen ebenfalls berücksichtigt werden!!!
Hallo Guidolph,
ich finde es gut, dass du dich nach Rat, Hilfe und Unterstützung umschaust – denn dass es in deiner Beziehung ein Problem gibt, ist ja offenkundig.

Die Frage stellt sich mir nur: Wo findest du das tatsächlich? Hier offenbar nicht. Eine Möglichkeit wäre eine Paarberatungsstelle – da kann man zunächst auch alleine hingehen und die Situation schildern. Mit etwas Glück findest du da Gesprächspartner, die dich und deine Bedürfnisse respektieren und dir Tipps geben können, wie damit umzugehen sinnvoll ist.

Aus meiner Erfahrung mit der Beratung von Paaren ist es leider so, dass "spezielles Verhalten" – also alles, was vom mehrheitlich üblichen Verhalten abweicht – besser dann besprochen und geoutet wird, bevor man eine intime oder nähere Beziehung eingeht. Das habt ihr offenbar versäumt; vermutlich, weil dir nicht bewusst war, dass dein Bedürfnis nach Hygiene von der "Norm" abweicht.

Wenn ich deinen Bericht richtig verstanden habe, hast du alles in deiner Macht stehende getan, deine Verlobte für dein Hygiene-Niveau und -Verhalten zu begeistern, aber es ist dir nicht gelungen. Nun stellt sich die Frage, ob du lieber dein Verhalten änderst oder die Beziehung aufgibst (was ja vermutlich schon passiert ist mit dem Auszug deiner Verlobten).

Mein Tipp wäre, neben dem Gespräch mit einer Beratungsstelle, dass du bei einem nächsten Versuch, eine Partnerin zu finden, deine Bedürfnisse und deine Art, Hygiene zu betreiben, sehr früh offenlegst. So verhinderst du weitere Dramen oder Enttäuschungen.

Und was den weiteren Umgang mit deiner Verlobten betrifft: Stell' dir bitte mal kurz vor, sie hätte dir nach einigen Wochen eurer Beziehung gebeichtet, dass sie nur dann erfüllenden und entspannten Sex haben kann, wenn ihr euch mindestens drei Tage vorher nicht gewaschen hättet (wegen dem Wunsch nach natürlichem, animalischem Geruch – Napoleon hatte etwa diesen Wunsch) – wie hättest du darauf reagiert? Vermutlich hättest du die Beziehung gleich in dieser Phase beendet, weil die Bedürfnisse nicht kompatibel sind. Also wäre es vielleicht gut, einzusehen, dass eure Bedürfnisse einfach nicht kompatibel sind – weil entweder du oder sie sich so stark verbiegen müssten, dass das kein gutes Leben und deshalb auch keine harmonische Beziehung sein kann.

Alles Gute!
Werner
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht lachst du irgendwann mal mit ihr über deinen Feuchttücher- Fimmel von damals 😉
Ich habe zwar wie die meisten hier keine Ahnung, aber das wirkt schon ziemlich krankhaft.
Der hintere Namensteil … na ja.

@Guidolph : Die Frage wurde bereits gestellt. Hast Du Deine bisherigen Freundinnen auch derart in Flucht gejagt?
Warum willst Du Deiner Partnerin(?) so gnadenlos rücksichtslos Deinen eigenen Willen aufdrängen?
Dein geplantes Auflauern ist Stalking. Das solltest Du sein lassen.
 
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