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Immer höhere Lohnnebenkosten

MATADOR

Aktives Mitglied
Und wieder wird es teurer, ohne dass es eine Gegenleistung dafür gibt:

Leider erwischt diese Anpassung der BBG volles Rohr: Laut der SPD soll der Schwellenwert für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung von gegenwärtig 66.150 Euro auf 69.750 Euro im Jahr steigen. Bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung ist eine Anhebung von 96.600 Euro auf 101.400 Euro vorgesehen.

Leistungen bekomme ich davon kaum etwas: Arbeitslos ist bei uns ohnehin nie jemand und selbst wenn wäre ich mir nicht zu schade, auch einen ganz anderen Job zu machen. Und die Rente kann man ohnehin vergessen, ich habe ausreichend mit einem Aktiendepot vorgesorgt. Eigentlich sind diese Sozialabgaben wie eine zweite extrem hohe Steuer.

Zwei Kollegen sind nach Malta ausgewandert und arbeiten nun von dort für unsere Firma. Wenig Abgaben, geringe Steuern und eine gute Medizinische Versorgung in den Gesundheitszentren gibt es dort. Und gutes Wetter. Aber ich will nicht auswandern. Ich möchte mich von diesem Staat aber auch nicht weiter abzocken lassen.

Andere machen wochenlang oder jahrelang krank und holen sich so das Geld vom System zurück. So einen Kandidaten haben wir auch. Aber so ein Typ bin ich nicht und ich habe ja auch Lust, zu arbeiten.

Wer ist hier noch von dieser SPD Politik betroffen?

Wie sehen Eure Lösungen aus?
 
A

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Re: Immer höhere Lohnnebenkosten

Es gibt Länder mit höheren Kosten, wir sind also lange nicht Spitzenreiter.

Wenn ich von mir ausgehe bin ich dankbar, dass ich eine gute EU-Rente beziehe. Habe aber auch 40 Jahre gearbeitet. Von nichts kommt bekanntlich nichts.

Weder mein Mann noch ich fühlen uns vom Staat abgezockt.

Lösung? Mehr Menschen in Arbeit bringen, geht aber aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht. Was auch nicht verwunderlich ist, betrachtet man die Krisen der vergangenen Jahre und die aktuelle Lage.

Egal wer an der Regierung ist, so schnell lassen sich die Probleme nicht lösen.
Das hat hat auch Gründe im Außen.
 
ich habe ausreichend mit einem Aktiendepot vorgesorgt
Löblich, eigenverantwortlich und sinnvoll. Aber auch dieses Aktiendepot haben Habeck und Konsorten im Blick.
Zwei Kollegen sind nach Malta ausgewandert und arbeiten nun von dort für unsere Firma.
Die Menschen stimmen mit den Füßen ab. Ich befürchte, dass es auch da bald Einschränkungen geben könnte.
Andere machen wochenlang oder jahrelang krank und holen sich so das Geld vom System zurück. So einen Kandidaten haben wir auch.
Es gibt Politiker, die nicht einsehen wollen, dass ihre Politik zu weniger Leistungsbereitschaft führt. Die Auswirkungen bekommen erst die Unternehmer mit und wenn es dann Insolvenzen gibt, erst der Staat. Und wenn dann reagiert wird, ist es möglicherweise schon zu spät.

Man sagt ja: gehe wählen. Wenn, dann aber eine 16 % (inzwischen 13-14 %) Partei im Prinzip regiert, dann hilft eben auch wählen nichts.
Ich weiß auch nicht, wohin das führen soll.
Ich kann aber mit dir mitfühlen. Ich selbst bin zwar nicht direkt von der neuen Abgabeschwellen betroffen, weil ich nicht so viel verdiene.
Da aber diese Änderungen erst der Anfang sein werden, soll niemand zu früh aufatmen.
 
Man sollte dankbar sein, von der Erhöhung der Bemessungsgrenzen betroffen zu sein. Die meisten Menschen sind das nicht.

Schön finde ich das auch nicht, aber eine der vielen noch kommenden Konsequenzen aus Mindestlohn und immer höherer Soziallast für jeden, der Einkünfte erwirtschaftet.

Wer A sagt und A wählt, der muss halt auch B in Kauf nehmen und Wollen.

Politik ist immer ein doofes Thema. Alle sind unzufrieden und jeder hat eine eigene Meinung, aber alle anderen sind doof. So wie es in einer Demokratie eben sein soll. Da können per Definition keine guten Entscheidungen getroffen werden. Hinzu kommt, dass die Politik immer besser lernt, ihre Wähler zu lenken. Unsere Alten werden zusehends egoistischer und haben ihrerseits schon keine Ahnung mehr von Generationenvertrag - ach... Einfach ein blödes Thema.
 
Und wieder wird es teurer, ohne dass es eine Gegenleistung dafür gibt:

Leider erwischt diese Anpassung der BBG volles Rohr: Laut der SPD soll der Schwellenwert für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung von gegenwärtig 66.150 Euro auf 69.750 Euro im Jahr steigen. Bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung ist eine Anhebung von 96.600 Euro auf 101.400 Euro vorgesehen.

Leistungen bekomme ich davon kaum etwas: Arbeitslos ist bei uns ohnehin nie jemand und selbst wenn wäre ich mir nicht zu schade, auch einen ganz anderen Job zu machen. Und die Rente kann man ohnehin vergessen, ich habe ausreichend mit einem Aktiendepot vorgesorgt. Eigentlich sind diese Sozialabgaben wie eine zweite extrem hohe Steuer.

Zwei Kollegen sind nach Malta ausgewandert und arbeiten nun von dort für unsere Firma. Wenig Abgaben, geringe Steuern und eine gute Medizinische Versorgung in den Gesundheitszentren gibt es dort. Und gutes Wetter. Aber ich will nicht auswandern. Ich möchte mich von diesem Staat aber auch nicht weiter abzocken lassen.

Andere machen wochenlang oder jahrelang krank und holen sich so das Geld vom System zurück. So einen Kandidaten haben wir auch. Aber so ein Typ bin ich nicht und ich habe ja auch Lust, zu arbeiten.

Wer ist hier noch von dieser SPD Politik betroffen?

Wie sehen Eure Lösungen aus?
Ich kann dich wunderbar verstehen, während für alle möglichen, oder auch unmöglichen Dinge hier und im Ausland Geld vorhanden bzw ausgegeben wird, langt es hier für die wesentlichen, wichtigen Dinge nicht. Daher werden die Steuern und sonstige Belastungen immer weiter hoch geschraubt um noch irgendwie an mehr Geld zu kommen.

Solange es nicht zu einen "Ruck" in diesem Lande kommt, endlich eingesehen wird das der eingeschlagene Weg eine Sackgasse ist, nicht mehr bezahlbar ist, und andere Wege eingeschlagen werden müssen wird sich daran nichts ändern!

Unsere Lösung? Wir haben unser Haus verkauft, Job gekündigt und Leben nun von dem Geld aus dem Hausverkauf. Wir haben 2 Tiny Häuser gekauft, leben normal bis bescheiden. Somit reicht das Geld bis zum Beginn der Rente (und da sind noch einige Reserven einkalkuliert, bzw bleibt noch einiges über). Wenn es dann keine Rente mehr geben sollte? Finden sich andere Lösungen, ich lebe jetzt und genieße die Zeit die mir keiner mehr nehmen kann...
 
Es wird sogar noch schlimmer:

Um die chronischen Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung zu lösen, wird in der SPD über höhere Krankenkassenbeiträge für Besserverdienende diskutiert. Und zwar mittels einer deutlicheren Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze. Christos Pantazis, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hat sich dafür ausgesprochen, den Schwellenwert auf das Niveau der Rentenversicherung anzuheben, also auf derzeit 8050 Euro. Der Sozialverband SoVD begrüßte den Vorstoß. .....

wenn das passiert, bin ich hier weg.

Irre, dass der SPD nichts einfällt, als die Abgaben zu erhöhen, anstatt endlich Karenztage in der Entgeltfortzahlung einzuführen, was ja auch die durch Blauermacher sinnlos erzeugten Kosten bei der GKV massiv reduzieren würde.
 
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Es gibt Politiker, die nicht einsehen wollen, dass ihre Politik zu weniger Leistungsbereitschaft führt. Die Auswirkungen bekommen erst die Unternehmer mit und wenn es dann Insolvenzen gibt, erst der Staat. Und wenn dann reagiert wird, ist es möglicherweise schon zu spät.

Man sagt ja: gehe wählen. Wenn, dann aber eine 16 % (inzwischen 13-14 %) Partei im Prinzip regiert, dann hilft eben auch wählen nichts.
Ich weiß auch nicht, wohin das führen soll.
Ich kann aber mit dir mitfühlen. Ich selbst bin zwar nicht direkt von der neuen Abgabeschwellen betroffen, weil ich nicht so viel verdiene.
Da aber diese Änderungen erst der Anfang sein werden, soll niemand zu früh aufatmen.
Danke für das Mitgefühl.
Mich wundert ja auch, dass die Politik diesen massenhaften Missbrauch nicht sehen, aber vielleicht sind sie zu weit weg vom Alltag.

Vermutlich sucht Bärbel Bas nie selbst einen Handwerker und bekommt daher nicht mit, dass so viele unbedingt schwarz machen wollen wegen Bürgergeld. Neu ist übrigens, dass die Leute das Kackdreist sagen, das war vor 10 Jahren noch anders. Aber seit es keine Sanktionen mehr gibt, scheinen alle Dämme gebrochen zu sein.

Ja, es ist leider kein gutes Gefühl, für solche Sozialleistungen solcher Leute morgens um 7.00 aufzustehen und sein Geld abzudrücken.
 
Ich kann dich wunderbar verstehen, während für alle möglichen, oder auch unmöglichen Dinge hier und im Ausland Geld vorhanden bzw ausgegeben wird, langt es hier für die wesentlichen, wichtigen Dinge nicht. Daher werden die Steuern und sonstige Belastungen immer weiter hoch geschraubt um noch irgendwie an mehr Geld zu kommen.

Solange es nicht zu einen "Ruck" in diesem Lande kommt, endlich eingesehen wird das der eingeschlagene Weg eine Sackgasse ist, nicht mehr bezahlbar ist, und andere Wege eingeschlagen werden müssen wird sich daran nichts ändern!

Unsere Lösung? Wir haben unser Haus verkauft, Job gekündigt und Leben nun von dem Geld aus dem Hausverkauf. Wir haben 2 Tiny Häuser gekauft, leben normal bis bescheiden. Somit reicht das Geld bis zum Beginn der Rente (und da sind noch einige Reserven einkalkuliert, bzw bleibt noch einiges über). Wenn es dann keine Rente mehr geben sollte? Finden sich andere Lösungen, ich lebe jetzt und genieße die Zeit die mir keiner mehr nehmen kann...
Gute Lösung. Habe ich auch gemacht, indem ich auf 60% runter bin, weil ich es nicht mehr eingesehen habe, so viele Abgaben zu zahlen. 4 Tage frei jede Woche ist auch ganz nett, auch wenn es schade ist, da ich eigentlich Lust hätte richtig reinzuhauen.
 
Ich kann dich wunderbar verstehen, während für alle möglichen, oder auch unmöglichen Dinge hier und im Ausland Geld vorhanden bzw ausgegeben wird, langt es hier für die wesentlichen, wichtigen Dinge nicht. Daher werden die Steuern und sonstige Belastungen immer weiter hoch geschraubt um noch irgendwie an mehr Geld zu kommen.

Solange es nicht zu einen "Ruck" in diesem Lande kommt, endlich eingesehen wird das der eingeschlagene Weg eine Sackgasse ist, nicht mehr bezahlbar ist, und andere Wege eingeschlagen werden müssen wird sich daran nichts ändern!

Unsere Lösung? Wir haben unser Haus verkauft, Job gekündigt und Leben nun von dem Geld aus dem Hausverkauf. Wir haben 2 Tiny Häuser gekauft, leben normal bis bescheiden. Somit reicht das Geld bis zum Beginn der Rente (und da sind noch einige Reserven einkalkuliert, bzw bleibt noch einiges über). Wenn es dann keine Rente mehr geben sollte? Finden sich andere Lösungen, ich lebe jetzt und genieße die Zeit die mir keiner mehr nehmen kann...
So sollte es nicht sein, dass man sein Haus verkauft um klarzukommen, wusste nicht ob ich dir einen Daumen hoch oder das Wein-Smily geben sollte, weil es eigendlich traurig ist aber für dich und deine Frau freut mich, dass ihr eine kleine Lösung gefunden habt.

Unsere Politik kannst du echt in der Biotonne entsorgen, die taugt gar nichts mehr für die kleinen Leute, das macht mich wütend.
 

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