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Noch nie gearbeitet mit 28

Och, andere studieren zehn Jahre und dann fangen sie eine andere Ausbildung an. Ich verstehe, dass du die Frage nach dem Beruf unangenehm findest. Aber derzeit kannst du ja mit deiner Schulung antworten. Ansonsten: Ich bin schon seit der Jugend berufstätig und zahle somit brav ins System ein. Von mir aus, darfst du das gerne nutzen. Du bist kein Schmarotzer.
 
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Re: Noch nie gearbeitet mit 28
Also entschuldige, aber hilfreich für den TE ist das nun nicht gerade. 🙄
Welcher Tolle Beruf war das denn?

Das tut mir leid und ich kann es mir vorstellen.
Wie einen das ausbremst. Bei mir fing das erst so ab Mitte30 rum an und dann wurde ich zunehmend weniger leistungsfähig, bis ich so nach und nach zum Sozialfall wurde. Allerdings kamen da auch noch körperliche Einschränkungen dazu.

ja das glaube ich dir, man kann sowas aber trainieren, wie beim Sport, langsam anfangen und schrittweise erhöhen. Du solltest dir was suchen, wo du erstmal nur Teilzeit arbeiten kannst.
Ob das jetzt im Pflegeberuf möglch ist, weiss ich nicht.

Apropo Pflege, ich habe so um die 40 rum versucht, in den Pflegeberuf einzusteigen.
Weil ich in meinem gelernten Beruf nicht mehr arbeiten konnte.
Hat bei mir nicht geklappt. Die Anforderungen waren zu hoch in Bezug auf schnelles arbeiten,
emotionale Distanz (man sieht da viel Leid) also für Psych. Instabile weniger geeignet.
Ja die Leutchen selber sind dankbar und freuen sich, aber das Ganze drumherum.....
Du musst da auf einiges gefasst sein, Inkontinenz ist eines davon, viel Ekliges aushalten.
Viele sind dement und reagieren seltsam bis aggressiv.
Das solltest du bedenken. Ob man das auf Dauer aushält.

Landwirt und Lohnunternehmer
 
@Holunderzweig: Gibt es überhaupt "Gründe" für Mobbing"? Denn sowas klingt schon wieder nach Schuldzuweisung Richtung Opfer.
Auch ich bin ein Mobbingopfer seit der ersten Klasse. Schuld? Ein 6jähriges Kind?
Vorsicht bei solchen Nachfragen bitte, okay?
Aus welchem Grund wird ein Huhn gemobbt? Aus welchem Grund wird die Ehefrau gemobbt? Oder eben ein anderer, ob sechs, oder sechzig- Mobben kann viele Gründe haben und irgendwie jedem passieren beim Zusammentreffen unterschiedlicher Persönlichkeiten.

Natürlich hat das auch mit einem selbst zu tun, zb werden Furchtsame, Scheue gern ins Visier genommen, denn die wehren sich nicht, bei wem anderen wagen sie sich das oft nicht.

Ich werde jemand, den keiner mehr so behandelt, kommt oft bei erlebtem Mobbing raus ( Elon Musk wurde wegen dem so ehrgeizig, erzählte er mal) oder manche unterliegen und gehen ein.

Du bist auch nicht mehr gleich wie damals, oder? Könnte man dich heute noch mobben, wenn ja, dann warum? Ich habe das ja auch durchgemacht und heute geht das nimmer.
 
Lieber Kaidosson, stell dir einmal die Frage, was du gut konntest, andere sich aber darin schwer taten.
Von Baby an gibts welche, die gern kommunizieren zb, gern bauen, gern tüfteln, gern werkeln, gern Fein und präzise sind, oder sonst etwas zeigen, das schon mal darauf hinweist, wofür sie geeignet sind, wofür eher weniger.

Ich find gut, wenn man sich durchschnuppert und mal schaut, was man gut kann- das ist meist etwas, das gefragt ist, weil andere es nicht so gut können oder machen wollen. Einer geht auf beim dem Beruf, ein anderer bei jenem. Das merkst du doch bald, wie du gestrickt bist, wenn du es machst. Fang an und mach zuerst einmal beim Arbeitsamt Tests, um herauszufinden, wer du bist, wie du gestrickt bist.
 
Ich glaube, es ist gut für dich, dass du jetzt aktiv wirst. Und ich finde auch, wie einige Vorredner, dass das ein so wichtiger Beruf ist. ich finde es wirklich toll, dass du das machst.
Deine Aussage, du seist ein Schmarotzer, hat mich traurig gemacht. Ich kenne diesen Hang, sich kleinzumachen und fast schon zu entschuldigen. Aber du bist kein Schmarotzer!

Jeder Mensch ist anders. Und manchmal braucht man einfach etwas länger herauszufinden, was man machen möchte und auch was man kann. Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass du deinen Weg findest.
 
Doch mittlerweile konnte ich mich für den Pflegeberuf entscheiden und beginne im Oktober eine Qualifizierungsmaßnahme.
Ich finde, das ist schon mal ein großer Schritt, dass du eine Vorstellung davon hast, wohin dich deine berufliche Reise hinführen könnte.
Trotzdem belastet es mich seit Jahren, dass ich noch nicht meinen Weg in Arbeit gefunden habe. Ich bin ein Sozialschmarotzer und weiss nichtmal ob ich es mit der Maßnahme überhaupt hinbekomme endlich danach richtig zu arbeiten.
Du kannst erstmal richtig stolz auf dich sein, dass du das mit der Maßnahme in die Wege geleitet hast. Sich um so etwas zu kümmern, erfordert ja auch schon einiges an Initiative.
Und falls du merkst, dass es mit der Maßnahme nicht klappt, dann hast du immerhin die Erkenntnis gewonnen, dass ein Pflegeberuf eventuell doch nicht das richtige für dich ist.
Dann suchst du eben weiter.
 
Hey,
Ich weiss nicht, ob es hier jemandem ähnlich geht, aber ich konnte noch nie arbeiten bisher. Seit dem Jugendalter war ich geplagt von psychischen Problemen. Die Angst vor erneutem Mobbing in der Schule hat mich damals davon abgehalten eine Ausbildung machen zu wollen. Ich wusste auch nie was eigentlich meine Stärken sind und welcher Beruf überhaupt etwas für mich wäre. Außerdem bin ich selbst mit Kleinigkeiten am Tag schon überfordert, 8 Stunden Arbeitstage waren langfristig gesehen bisher undenkbar. Doch mittlerweile konnte ich mich für den Pflegeberuf entscheiden und beginne im Oktober eine Qualifizierungsmaßnahme. Trotzdem belastet es mich seit Jahren, dass ich noch nicht meinen Weg in Arbeit gefunden habe. Ich bin ein Sozialschmarotzer und weiss nichtmal ob ich es mit der Maßnahme überhaupt hinbekomme endlich danach richtig zu arbeiten. Ich würde es mir aufjedenfall wünschen, ich sehne mich so sehr nach einer Aufgabe im Leben und hab immer große Angst, wenn ich jemanden kennenlerne, vor der Frage "Was machst du beruflich?". Geht es jemandem ähnlich? Hat von euch vielleicht auch jemand noch nie gearbeitet?

Ich danke euch für das Durchlesen, es tut gut, das einfach mal rauszulassen 🙂
Wir müssen uns nicht schämen, weil wir nicht arbeiten können. Wir sind wie wir sind! Immer das Beste daraus machen ist wichtig.
Du hast eine andere Aufgabe. Wenn wir Leuten gut tun oder lieb zu anderen sind, ist das auch gut! Wir haben trotzdem Recht, wir selbst zu sein und wer zu sein. Wir sind trotzdem wunderbare Menschen, auch wenn wir nicht arbeiten! Das allein macht den Menschen nicht aus!
 
Ich danke euch allen für euren Zuspruch und euer Verständnis, das hat mir heute richtig gut getan 😊 hab nicht so viel positives Feedback erwartet, eher Angst gehabt verurteilt zu werden. Ich konnte daraus jetzt noch weiter Mut für meine berufliche Zukunft schöpfen, dankeschön 😊
 
Deine Aussage, du seist ein Schmarotzer, hat mich traurig gemacht.

Wir müssen uns nicht schämen, weil wir nicht arbeiten können. Wir sind wie wir sind! Immer das Beste daraus machen ist wichtig.
Du hast eine andere Aufgabe. Wenn wir Leuten gut tun oder lieb zu anderen sind, ist das auch gut! Wir haben trotzdem Recht, wir selbst zu sein und wer zu sein. Wir sind trotzdem wunderbare Menschen, auch wenn wir nicht arbeiten! Das allein macht den Menschen nicht aus!

Das denke ich mir oft- manche leisten ihren Beitrag im Privatbereich, manche anders, man ist irgendwie immer "am Beitragen", selbst, wenn man nur einkauft und damit Steuern in den Topf zahlt, oder wem aufhilft, der gestürzt ist, oder die Katze füttert usw.
Wir sind kostbar, das ist wahr. Man muss das nur sehen lernen.
 

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