Es wurde hier schon beschrieben, es kommt stark auf die Lage an. Ich war mit Alleinerziehenden Vätern zusammen, und das war kompliziert genug, ich will garnicht wissen, wie es bei Müttern ist, die die Kinder ja bei sich haben.
Planung über 1-2 Wochen, Geburtstage....nicht möglich, weil immer was dazwischen kam, manchmal musste dann doch der Vater die Betreuung sicherstellen und das war immer genau dann, wenn ein Termin anstand. Urlaubsplanung schwierig, da wollte dann einmal der eine und einmal der andere das Kind mit nehmen oder nicht mitnehmen, ein Chaos.
Die Geldprobleme waren chronisch, weil diejenigen, die gut verdient haben, haben halt noch mehr abdrücken müssen.
Oft gab es auch ständig was zu regeln, Schulsachen kaufen, Klamotten kaufen, beteilige dich hier und da und dort.
Klar, man kann so eine Art alle paar Wochen oder Monate sich treffen, die Frage ist, was ist das dann, für mich lief es darauf hinaus, ungewollt, dass ich überall alleine auftrat, bei Geburtstagen, Festen und Co. und irgendwann fragte ich ihn auch garnicht mehr.
Es spielt sich keine Routine ein, man macht sich irgendwann zum Deppen, weil der Solo Part in der Beziehung oder was auch immer das ist, irgendwann der flexible Part wird, von dem erwartet wird, dass er genau jetzt 2 Stunden Zeit haben muss und wenn er die 2 Stunden dann nicht hat, liegt das Problem nicht bei der freigeschaufelten Alleinerziehenden sondern beim anderen Teil der doch wohl mal Zeit haben müsste.
Dauerhaft war mir das zu anstrengend, das hat nichts mit Bashing gegen Alleinerziehende zu tun, sondern das ist halt einfach Fakt, weil der Faktor Zeit extrem begrenzt ist bei Alleinerziehenden.