Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Ich persönlich bin ein großer Fan von einem "passivem Gott".
Was meine ich damit?
Einen Gott, der das Leben ins Universum gesetzt bzw. das Universum geschaffen hat, aber sich nicht aktiv einmischt. Ein Gott der nicht schützt und straft, sondern nur zuhört und zuschaut.
So wie Eltern ihren Kindern es ermöglichen auf eigenen Beinen zu stehen und eigene Fehler zu machen, so glaube ich auch dass Gott uns diese Freiheit eingeräumt hat. Und nur durch die Freiheit wird das Leben wertvoll.
Gottesglaube ist für mich deswegen aber nicht sinnlos oder gar schlecht. Gottesglaube im Sinne der Suche nach einem moralischen Kompass kann auch ohne aktives Zutun Gottes für den Menschen sinnvoll sein. Glauben, der zu gemeinsamen gesellschaftlichen Regeln führt, kann vereinen. Ich bin deswegen auch Fan des westlich christlichen Weltbildes, welches individuelle Menschenrechte, Freiheit, Barmherzigkeit und Liebe beinhaltet.
Für mich wirkt dieser Glaube bis in Strukturen wie der sozialen Marktwirtschaft hinein. Unser Weltbild ist von maximal Freiheit geprägt, die um Elemente der Barmherzigkeit erweitert wird.
Für mich wird Glauben da schädlich, wo man die Existenz als Schicksal darstellt. Wo man sagt, dass etwas halt passiert "weil Gott es so wollte". Wo man sogar Böses im Namen Gottes rechtfertigt. Im Rahmen meines passiven Gottes, sind einzig wir Menschen es, welche die Welt gestalten. Und dieser Gedanke ist wichtig, da er uns gleichzeitig sagt: Wir können alles verändern! Wie hoffnungslos wäre ein Welt, in der wir nichts ändern können und alles vorherbestimmt wäre?
Glaube ich an die Bibel oder andere Glaubenstexte? Jain. Ich glaube nicht, dass dort Gottes Worte stehen, sondern einzig die Interpretationen seines Willens. Da Gott aber niemals aktiv eingreift und nie direkt mit Menschen spricht, kann diese Interpretation auch vollkommen falsch sein. Es haben sich hier nur Menschen zusammen gesetzt und darüber diskutiert, was Gott will. Das muss aber auch nicht schlecht sein. Alles was Menschen zusammen bringt und sie darüber diskutieren lässt, was gut ist und wie man Gutes vollbringt, ist ja lobenswert.
Auch hier gibt es aber auch Grenzen. Staat und Religion gehören für mich getrennt. Gleichwohl muss der Staat darauf hinwirken, dass Religionen keine Parallelgesellschaften bilden. Dass niemand religiöse Gesetze über staatliche stellt. Der Staat muss aktiv Religionen bekämpfen wenn diese staatsgefährdend sind.
Am Ende des Tages bin ich Gott dankbar, für jede Sekunde, die ich lebe. Egal ob er diese aktiv gestaltet oder nur irgendwann das Universum "angestubst" hat. Und ich hoffe dass viele Menschen ein glückliches Leben habe, egal ob mit oder ohne Glauben.
Was meine ich damit?
Einen Gott, der das Leben ins Universum gesetzt bzw. das Universum geschaffen hat, aber sich nicht aktiv einmischt. Ein Gott der nicht schützt und straft, sondern nur zuhört und zuschaut.
So wie Eltern ihren Kindern es ermöglichen auf eigenen Beinen zu stehen und eigene Fehler zu machen, so glaube ich auch dass Gott uns diese Freiheit eingeräumt hat. Und nur durch die Freiheit wird das Leben wertvoll.
Gottesglaube ist für mich deswegen aber nicht sinnlos oder gar schlecht. Gottesglaube im Sinne der Suche nach einem moralischen Kompass kann auch ohne aktives Zutun Gottes für den Menschen sinnvoll sein. Glauben, der zu gemeinsamen gesellschaftlichen Regeln führt, kann vereinen. Ich bin deswegen auch Fan des westlich christlichen Weltbildes, welches individuelle Menschenrechte, Freiheit, Barmherzigkeit und Liebe beinhaltet.
Für mich wirkt dieser Glaube bis in Strukturen wie der sozialen Marktwirtschaft hinein. Unser Weltbild ist von maximal Freiheit geprägt, die um Elemente der Barmherzigkeit erweitert wird.
Für mich wird Glauben da schädlich, wo man die Existenz als Schicksal darstellt. Wo man sagt, dass etwas halt passiert "weil Gott es so wollte". Wo man sogar Böses im Namen Gottes rechtfertigt. Im Rahmen meines passiven Gottes, sind einzig wir Menschen es, welche die Welt gestalten. Und dieser Gedanke ist wichtig, da er uns gleichzeitig sagt: Wir können alles verändern! Wie hoffnungslos wäre ein Welt, in der wir nichts ändern können und alles vorherbestimmt wäre?
Glaube ich an die Bibel oder andere Glaubenstexte? Jain. Ich glaube nicht, dass dort Gottes Worte stehen, sondern einzig die Interpretationen seines Willens. Da Gott aber niemals aktiv eingreift und nie direkt mit Menschen spricht, kann diese Interpretation auch vollkommen falsch sein. Es haben sich hier nur Menschen zusammen gesetzt und darüber diskutiert, was Gott will. Das muss aber auch nicht schlecht sein. Alles was Menschen zusammen bringt und sie darüber diskutieren lässt, was gut ist und wie man Gutes vollbringt, ist ja lobenswert.
Auch hier gibt es aber auch Grenzen. Staat und Religion gehören für mich getrennt. Gleichwohl muss der Staat darauf hinwirken, dass Religionen keine Parallelgesellschaften bilden. Dass niemand religiöse Gesetze über staatliche stellt. Der Staat muss aktiv Religionen bekämpfen wenn diese staatsgefährdend sind.
Am Ende des Tages bin ich Gott dankbar, für jede Sekunde, die ich lebe. Egal ob er diese aktiv gestaltet oder nur irgendwann das Universum "angestubst" hat. Und ich hoffe dass viele Menschen ein glückliches Leben habe, egal ob mit oder ohne Glauben.