Marina9
Aktives Mitglied
Stimmt nicht immer alles was man in den Medien hört.Erdbeben nehmen nicht zu, in geologischer Sicht leben wir momentan sogar in einer ruhigen Phase, nur die Besiedelung gefährdeter Gebiete nimmt immer mehr zu durch das Bevölkerungswachstum, weshalb auch Schäden an Sachwerten und Menschenleben zunehmen. Die Gegenden wo häufig Erdbeben vorkommen weil sie an den Plattengrenzen liegen, sind dummerweise auch solche mit vielen Rohstoffvorkommen und Naturschönheiten. Russische Atomkraftwerke liegen bevorzugt auf Bruchzonen, weil sich dort Flüsse besonders leicht eingraben konnten deren Wasser zur Kühlung dient, auch in Tschernobyl war das der Fall. Unsere Hauptbruchzone in Deutschland ist, rate mal, der Rheingraben, wo es auch ein paar AKWs gab und etliche wichtige Städte liegen. Fukushima hätte nach deutschen Richtlinien nie da gebaut werden dürfen wo die Japaner es hingesetzt haben, an eine Küste wo bekannt war, daß dort öfter mal Starkbeben stattfinden, aber dieses Wissen hat man beim Bau großzügig unterschlagen und ignoriert.
Kriege und Unmoral, egal wie man die definieren mag, gehen ebenfalls direkt oder indirekt aufs Bevölkerungswachstum zurück, wenn zu viele Menschen aufeinanderhocken und sich gegenseitig die Lebensgrundlagen streitig machen, das war schon immer so seit Bauern- und Hirtenkulturen zum erstenmal aneinandergerieten weil sie beide das gleiche Land für sich haben wollten, irgendwann in antiken Zeiten. Wenn man sich nicht mehr ausweichen kann und ständig auf den Wecker geht, steigt das Aggressionspotential, das kennt man von Versuchen mit Ratten und ist beim Menschen das gleiche.
Erdbeben haben zugenommen.
Ich finde das jetzt aber so auf die schnelle nicht.
Aber hier mal das
Nach schwerem Erdbeben: Tsunami-Warnungen für viele Länder am Pazifik
Es könnte das schwerste Erdbeben seit Fukushima gewesen sein. Von Tsunami-Wellen ist bislang vor allem Russlands Halbinsel Kamtschatka betroffen. Aber auch weit entfernt liegende Länder bereiten sich darauf vor.