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Schlimmer Konflikt wegen Freundin

Und was wäre anders, wenn die Kollegin vielleicht nur 10 Jahre oder 5 Jahre jünger wäre? Oder vielleicht sogar ein wenig älter?

Das wäre dann auf einmal wieder ok?
Was ok ist und was nicht, entscheide nicht ich, sondern du gemeinsam mit deiner Ehefrau. Für mich ist eher die Frage relevant, ob die Skepsis deiner Frau nachvollziehbar und plausibel ist. Und dafür spielen Alter, Beziehungsstatus, sexuelle Orientierung sowie das Verhältnis deiner Frau zu dieser Freundin nunmal eine Rolle. Du erscheinst mir offengestanden etwas naiv.
 
Ich würde eher denken, es geht um ein generelles Thema: Vertrauen, dem anderen Freundschaften und Freiheiten zuzugestehen.
Wenn ich als Partnerin den Eindruck hätte, dass eine Frau scharf auf meinen Partner ist - und die Ehefrau des TE behauptet ja zumindest, dass sie dafür ein gutes Gespür hat - dann würde ich von meinem Partner erwarten, dass er seinen Freiheitsdrang nicht mit dieser Frau auslebt.
 
Ja, schwierig.
Kann deine Gedanken und Gefühle alle nachvollziehen. Für mich wäre noch entscheidend, ob sie was von Dir will, also für Deine Frau ,,eine Bedrohung" darstellt und somit die Eifersucht deiner Frau gerechtfertigt ist.
Weil, ich bin ein Mensch klarer Verhältnisse.
Mit meinem Partner haben wir uns verständigt, Betrug wie auch immer ist ein No Go. Braucht man etwas von / mit anderen Menschen, wünschen wir uns, dass das vorher vereinbart ist. Keine bösen Überraschungen.
 
57-55 hat es auf den Punkt gebracht: Ist die Freundschaft es wert, die Partnerschaft zu gefährden. Das ist im Grunde die einzige Frage. Keiner kann hier deiner Frau sagen, dass sie das mal locker sehen soll.
 
Ich würde eher denken, es geht um ein generelles Thema: Vertrauen, dem anderen Freundschaften und Freiheiten zuzugestehen. Sicherlich ist die Freundin nicht wichtiger als die Frau, aber den generelle Wunsch nach Freiheiten/ Freundschaften zu unterdrücken kann eine Beziehung auch sehr belasten. Deswegen würde ich eher dafür plädieren, den Konflikt auszuhalten, auszutragen, viel zu sprechen, anstatt es der Frau Recht zu machen und am Ende unglücklich darüber zu sein und bei der nächsten sich anbahnenden Freundschaft wieder an der selben Stelle zu stehen.
Prinzipiell stimme ich @_vogelfrei zu.
Aber, so wie ich die Beiträge von Dir @freedom12345 verstehe, gibt es dafür keinen Spielraum bei Deiner Partnerin.
So wie ich es lese, würde das Festhalten an der „Freundin“ zu einer ernsthaften Krise Deiner Ehe führen.
Ist es Dir das wert, auch dass sie dann möglicherweise scheitert?

Im Übrigen stimme ich allen zu, die da etwas mehr als eine Freundschaft sehen, zwischen Dir und Deiner Kollegin.
Ich glaube Dir, dass Du bewusst nur die Freundschaft siehst, aber wird es dabei bleiben?
Weiterhin empfinde ich es als etwas befremdlich, dass Du nach 15 Jahren Ehe anfangen sollst, Deine Partnerin zu „erziehen“.
Anders kann ich die eine oder andere Bemerkung in diesem Faden nicht verstehen.

Vielleicht machst Du Dir mal Gedanken über Deine Partnerschaft, ist es möglich, dass Du mit ihr nicht mehr wirklich zufrieden bist.
Möglicherweise ist es an der Zeit, aus dem Alltag auszubrechen und an der Beziehung zu arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Danke für eure zahlreichen Antworten! 🙂

Letztendlich hängt der Ausgang der Geschichte von meiner Frau und mir ab, aber eure teilweise sehr konträren Meinungen haben mir dabei geholfen, die Dinge aus mehreren Perspektiven zu betrachten und das kann in schwierigen Situationen ja nur von Vorteil sein. 🙂

Ich werde auf alle Fälle nochmal mit meiner Frau das Gespräch suchen (auch in Bezug auf unsere Partnerschaft generell), denn den letzten Streit habe ich gestoppt, indem ich zu ihr gesagt habe, dass sie rüberrücken soll, wir jetzt mal alles vergessen und uns nun 15 Minuten nur für uns Zeit nehmen. Letztendlich wurde mehr Zeit daraus, aber sich länger nur mal festzuhalten und nicht zu streiten, war in der Situation einfach schön.

Eine Lösung müssen wir natürlich finden und auch Vereinbarungen für die Zukunft treffen, denn wie hier bereits erwähnt wurde, kann sich so eine Freundschaft ja jederzeit wieder anbahnen. Es kann ja auch der umgekehrte Fall eintreten, also dass sich auf seiten meiner Frau so eine Freundschaft entwickelt.

Und derselbe Streit sollte sich dann ja nicht wiederholen, sondern unser beider Verhalten sollte sich
dann an den Vereinbarungen orientieren, auf die wir uns beide hoffentlich einigen können.

Mir persönlich würde es schon reichen, wenn meine Freundin hin und wieder auf einen Kaffee bei uns zu Hause vorbeikommen kann.

Wenn selbst dies für meine Frau ein Problem sein sollte, dann werde ich wiederholt das Gespräch mit ihr suchen, weil ich dann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen kann, wo konkret das Problem liegt.
 
Ich denke, dass es keine Alternative ist, dass Deine Arbeitskollegin zu Euch kommt, wo sich Deine Frau unwohl fühlt und eifersüchtig ist. Das solltest Du Deiner Frau nicht antun.

Du bist auch nicht darauf eingegangen, ob Du wirklich bei Dir sicher bist, dass da nicht mehr ist an Gefühlen Deinerseits.
 
@freedom12345 Tja, wer weiß....
Vielleicht könnte sich aus dieser Freundschaft ja eine Freundschaft+ entwickeln. (Vielleicht wärst du ja nicht abgeneigt davon insgeheim, willst aber auch nicht deine Frau verlieren.) Sicher nicht einfach.
 
Ich habe diesen Thread meinem Mann gezeigt und gesagt: "Solltest du dir jemals eine "Freundin" zulegen, dann sei wenigstens so klug, dass ich nienals, niemals, niemals Wind davon bekomme, sonst bist du hier schneller raus als dir lieb ist."
Ich glaube man kann sich auch unnötig in Themen reinsteigern und von sich auf andere schließen... Wenn du und dein Mann euch gegenseitig so wenige Freiheiten zugestehen, okay, mir selbst wären Gespräche und verstehen wollen in einer Beziehung wichtiger, als Aussagen wie "sonst bist du hier schneller raus als dir lieb ist".
 
Und ergänzend dazu: Für mich ist schon ein bisschen befremdlich, sich überhaupt gegenseitig (alle) WhatsApp Nachrichten zu zeigen. Ich finde das im Ausnahmefall schön, also wenn eine von beiden Personen ein mulmiges Gefühl/ Ängste hat, aber es verletzt natürlich auch immer die Privatsphäre der dritten Person (hier der Freundin, die vermutlich nicht weiß, dass die Frau die WhatsApps liest). Ich weiß nicht, wer meinem Freund welche Nachrichten und Bilder schickt und will es auch nicht wissen, weil das bei mir erst unnötig das Gedankenkarussell ankurbeln würde, weil ich auch ein Thema mit Verlustängsten habe. Dadurch geht es mir oft besser, wenn ich Dinge gar nicht weiß, weil viel reininterpretieren kann man in alles mögliche, gerade wenn man schlechte Vorerfahrungen gemacht hat. Wenn mich etwas umtreibt und ängstigt, spreche ich mit meinem Freund, aber meist ist es besser für mich, gar nicht so tief in diese ganzen Grübeleien einzutauchen.
 

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