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Tochter wirft mir vor, dass ich sie traumatisiert habe

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133430
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Ich als Mutter würde vielleicht sagen: Es ist nicht fair, dass du mir vorwürfst, dich traumatisiert zu haben, ohne, dass du mir sagst, wieso du darauf kommst

und welche Traumatisierungen das denn gewesen sein sollten.

Ich bin bereit mit dir zu reden, mir das anzuhören, aber wenn du nichts sagst, bin ich zutiefst verunsichert, mache mir tausend Gedanken, habe tausend Fragen, aber du redest ja nicht mit mir.

Findest du das fair? Mit etwas vorzuwerfen, was du nicht begründest? Findest du das erwachsen?

Oder irgendwie so.
 
Ich als Mutter würde vielleicht sagen: Es ist nicht fair, dass du mir vorwürfst, dich traumatisiert zu haben, ohne, dass du mir sagst, wieso du darauf kommst
Du hast aber schon gelesen, dass @Pulverkaffee genau das umfassend getan hat, nur eben keine Antwort bekommen hat oder wahlweise, sie solle doch mal selbst drüber nachdenken...?!

Wenn es derart simpel wäre, das Problem zu lösen, wäre die TE gar nicht erst hier gelandet, meinst du nicht?
 
Was sagt denn dein Mann zu ihren Vorwürfen?
Sagt sie ihm auch nicht, warum du sie traumatisiert hast?
Warum ist sie mit 20 schon ausgezogen?
 
Du hast aber schon gelesen, dass @Pulverkaffee genau das umfassend getan hat, nur eben keine Antwort bekommen hat oder wahlweise, sie solle doch mal selbst drüber nachdenken...?!

Wenn es derart simpel wäre, das Problem zu lösen, wäre die TE gar nicht erst hier gelandet, meinst du nicht?
Nee, das habe ich so nicht gelesen.

Sie hat ihr nich deutlich ihre eigenen Gefühle gezeigt, also was sowas mit ihr macht. Sie hat nicht unmissverständlich klar gemacht,

Wie unfair und unerwachsen sie das findet.
 
Man kann sagen: Meine Liebe, du machst mir einen riesengroßen Vorwurf, ohne, dass du bereit bist, ihn zu begründen.

Du bereitest mir damit schlaflose Nächte. Ich bin nicht mehr bereit, das mit mir machen zu lassen.

Entweder du sagst mir jetzt konkret, um.was es geht, oder ich ziehe mich erstmal zurück.

Also mal andersrum. Die Mutter zieht sich zurück.

Was ist eigentlich mit dem Vater? Diese Frage stelle ich immer wieder. So ein Kind wächst ja bestenfalls mit zwei Eltern auf.
 
Leider will sie mir nicht sagen, in welchen Situationen ich sie traumatisiert habe. Sie antwortet einfach nicht, wenn ich sie frage.
Ich denke,im Moment nützt es nichts,sie zu drängen.
Biete dich an, dass wenn sie bereit ist darüber zu sprechen,du für sie da bist.
Lass es ruhen,auch wenn es schwer fällt und dich belastet.
Meine Tochter hat mir auch schon mal Sachen vorm Kopf geschmissen und sich später dafür entschuldigt.
Vielleicht ist sie sich selber im Moment nicht sicher,was genau sie meinte.
Ich würde mich ein bisschen zurück ziehen,um zu sehen,ob sie dann einen Schritt auf mich zukommen würde.
Drängen führt meist zu nichts.
 
Noch ungerechter erscheint es mir, weil zwischen dem Trauma und der Gegenwart offensichtlich viele Jahre liegen, in denen wir uns super verstanden haben.
Das ist so, als würde man ein Kind heute dafür bestrafen, dass es vor 5 Jahren beim Nachbarn Kirschen geklaut hat, obwohl der Nachbar diesen Vorfall schon längst vergessen hat.
Wobei das durchaus normal wäre, auch dann, wenn die Kinder nachgewiesenermaßen traumatisierend aufwachsen mussten. Kinder lieben ihre Eltern, egal, was passiert ist.

Ich bin sehr unchön aufgewachsen und habe viele schlimme Dinge erleben müssen, an denen meine Mutter maßgeblichen Anteil hatte. Trotzdem hatten wir sehr innige Phasen, in denen wir uns unglaublich gut verstanden haben und uns gegenseitig eine große Stütze waren.

Und nun habe ich schon seit sehr vielen Jahren keinen Kontakt zu meiner Mutter mehr. Das ist kein Widerspruch, ich brauchte eben so lange, um zu erkennen, dass sie mir nicht gut tut, dass sich so viele Verletzungen fortsetzen und ich unfrei bin. In Gedanken sitzt sie immer noch auf meiner Schulter und flüstert mir ins Ohr, wenn auch lange nicht mehr so penetrant wie früher.

Der Vergleich hinkt, denn erwachsene Menschen sind keine Kinder oder junge Hunde, die sich gar nicht mehr erinnern können, was geschehen ist und deren Verfehlungen sich (in diesem Kontext) mit "Kirschen klauen" vergleichen lassen.

Es liest sich aus meinem Blickwinkel (den einer Tochter, deren Mutter sehr schwere Vergehen nicht richtig zugeben kann) naiv und fast höhnisch.

Nun gab es sowas nicht bei Euch, schreibst Du. Trotzdem, auch wenn Deine Tochter möglicherweise gerade völlig gaga ist oder etwas grundsätzlich missverstanden hat, sind es für sie keine geklauten Kirschen, sondern gravierende Dinge. Sie geht damit nicht angemessen um und das musst Du Dir auch nicht gefallen lassen, aber Ernst nehmen solltest Du sie schon.
 
Ich als Mutter würde vielleicht sagen: Es ist nicht fair, dass du mir vorwürfst, dich traumatisiert zu haben, ohne, dass du mir sagst, wieso du darauf kommst

und welche Traumatisierungen das denn gewesen sein sollten.

Ich bin bereit mit dir zu reden, mir das anzuhören, aber wenn du nichts sagst, bin ich zutiefst verunsichert, mache mir tausend Gedanken, habe tausend Fragen, aber du redest ja nicht mit mir.

Findest du das fair? Mit etwas vorzuwerfen, was du nicht begründest? Findest du das erwachsen?

Oder irgendwie so.

Du hast aber schon gelesen, dass @Pulverkaffee genau das umfassend getan hat, nur eben keine Antwort bekommen hat oder wahlweise, sie solle doch mal selbst drüber nachdenken...?!
Nee, das habe ich so nicht gelesen.

Sie hat ihr nich deutlich ihre eigenen Gefühle gezeigt, also was sowas mit ihr macht. Sie hat nicht unmissverständlich klar gemacht,

Wie unfair und unerwachsen sie das findet.
Vielen Dank für deinen Rat, Basi.
Ich kann mich zwar nicht mehr ganz genau an meinen Wortaut erinnern, aber ich habe meiner Tochter in etwa gesagt, dass mir ihre Aussage, ich habe sie traumatisiert, Bauchschmerzen bereitet.
Ich denke, ich habe meiner Tochter damit ausreichend vermittelt, wie es mir damit geht.
 
Hat sie mit dir über die letzte Trennung gesprochen?
Darüber hat sie nur sehr vage gesprochen: "Passte nicht mehr, hab mich getrennt."
Da sie offensichtlich (noch) nicht darüber reden wollte, habe ich nicht weiter nachgefragt.

Was sagt denn dein Mann zu ihren Vorwürfen?
Sagt sie ihm auch nicht, warum du sie traumatisiert hast?
Warum ist sie mit 20 schon ausgezogen?
Für meinen Mann ist das alles unbegreiflich. Wir haben hin und her überlegt, ob er mal mir ihr redet, sind aber zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, es nicht zu tun.

Meine Tochter hat mit 17 Abi gemacht und anschließend ein duales Studium begonnen. Dort lernte sie ihren damaligen Freund kennen und ist dann mit ihm zusammengezogen.
 
Deine Tochter wird gravierende und aus ihrer Sicht schlimme Dinge mit dir erlebt haben sonst würde sie sich nicht so verhalten.
Lass sie dich jetzt erstmal in Ruhe und ordne dein eigenes Leben.

Lieben wird sie dich trotzdem.
Du wirst für sie sehr wichtig sein.

Es ist schrecklich, dass du damals solch eine traumatische schmerzhafte Geburt erleben musstest und wie blöd dich die Ärzte behandelt hatten.

Sie kann nix dafür.
Geschichten über ihre schlimme Geburt könnten sie auch sehr belasten.
 
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