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Keinen Sex mehr in der Beziehung

@LFM hat sich von seiner Frau getrennt, sie leben im gleichen Haus in separaten Wohnungen.
Vielleicht kann man jetzt mal damit aufhören, darauf herumzureiten.

Sorry, @cucaracha ist OT, aber es nervt.
Getrennt wird er vermutlich nicht sein.
Mit Pay Sex kann er Lösungen finden.
Darüber schrieben wir viel mit Lfm in zahlreichen Fäden.

Ja.. aufhören darauf rumzureiten wäre gut.

Jeder von uns geht seinen eigenen persönlichen Weg, den er für richtig hält .
 
Zuletzt bearbeitet:
Was, wenn sie dank jenem Vorfall endlich einen Grund gefunden hat keinen Sex mehr mit ihm haben zu müssen? In diesem Fall würde ich auch eine Therapie ablehnen und für weitere 58 Jahre künstlich schmollen. 😁

Und warum dann in der Beziehung bleiben..

Keine Ahnung für mich absurd ..
Ich quäle ja keinen .. (zumindest ich nicht ) anscheinend andere Menschen schon..

Was ist das dann für ne Partnerschaft..
Es ist schon beachtlich wie Menschen teils miteinander umgehen und dann noch irgendwo das Wort Liebe einfließt ..
Gerade hier im Hilfeforum .. liest man wirklich selten über Liebe oder empathische Menschen .. oder überhaupt ..
Keine Ahnung das ist alles absurd ..

Kaputt und krank.

Man muss aber auch keine Trennung möglichst ekelig gestalten und maximal verletzen .. aber auch das scheint irgendwie nicht bei jedem angekommen zu sein.
Wenn man jemanden geliebt hat dann verletze ich dann nicht noch weiter …
Und schreib noch ja mir egal ist nur meine Ex
Oder bestrafe wen Jahre ohne Sex ..


Irgendwie alles krank …
 
Was, wenn sie dank jenem Vorfall endlich einen Grund gefunden hat keinen Sex mehr mit ihm haben zu müssen? In diesem Fall würde ich auch eine Therapie ablehnen und für weitere 58 Jahre künstlich schmollen. 😁

Da ich nicht weiß was vorgefallen ist .. und ich mir nicht anmaße was zu wissen.

Schreibe ich das was ich mir denke - bedeutet wenn ich selbst merke ich verzeihe etwas nicht - dann gehe ich —> Trennung -> anstatt etwas auszusitzen … oder jemanden absichtlich zu bestrafen .. aber andere Menschen anderes Weltbild .. im Grunde würde ich wenn ich dann weiter in so einer Beziehung bleibe mich gleich mit selbst bestrafen - es sei denn ich unterlasse den Sex und hole es mir im geheimen über Jahre über eine Affäre .. und lass meinen Partner zu Hause verhungern und freu mich über sein/ihr Leid .. .. das wäre dann ziemlich krank und sadistisch wohlgemerkt … aber soll auch solche Menschen wohl geben !!! …

Aber was daran Liebe sein soll erschließt sich mir nicht. Und warum man in so eine Beziehung bleiben will erst Recht nicht.
 
Trotzdem würde ich mich nicht trennen wollen.
Er ist der einzige Mensch den ich habe und wir verstehen uns relativ gut.
Ich weiß nicht Cucaracha, aber das klingt nicht nach einer Beziehung, die ein Außenstehender dir neiden würde.
Darum kann ich das auch nicht als Lösung für ein Problem betrachten.
Vielleicht ist es eine Lösung für speziell "dein Problem", aber keine allgemeingültige Lösung.

Eine Beziehung mit jemandem, mit dem ich mich "relativ gut" verstehe und den ich körperlich nicht begehre, würde ich nicht eingehen. Selbst, wenn er der einzige Mensch auf der Welt wäre.
Warum also sollte ich so eine Beziehung dann halten?
 
Ich habe mit meinem Mann auch schon seit ca. 13 Jahren keinen Sex mehr.
Trotzdem würde ich mich nicht trennen wollen.
Er ist der einzige Mensch den ich habe und wir verstehen uns relativ gut.

In den Jahren in denen er heimliche ( wie er dachte) sex. Affairen hatte ...sagte ich nix dazu.

Ich konnte ihn verstehen und ich hätte ihm nix verbieten wollen .
Ich wollte nicht verlassen werden.

Als Partner hat man nicht das Recht dem Anderen Sex zu verbieten.

Ich konnte nix dafür, dass ich den Sex mit ihm nicht mehr wollte.
Druck hätte gar nix gebracht.

Sexgefühle sind emotional unbewusst.
Sexgefühle lassen sich nicht erzwingen.

Ich war auch mit einem Mann verheiratet, mit dem ich irgendwann keinen Sex mehr wollte.
Nur geschieht das ja nicht grundlos.
Es stimmt dann in der Beziehung etwas nicht (mehr), sofern es keine körperlichen Ursachen gibt.

Gibt es keine gute Beziehungsarbeit, Kommunikation, sind nicht sehr frühzeitig Veränderungen möglich, manifestiert sich die Problematik nicht selten auf sexueller Ebene. Zunehmend. Bis gar nichts mehr geht.

Ich bin der Typ, der lange nach Lösungen sucht. Dann aber irgendwann unter der Belastung aufgeben muss, weil die Kraft ausgeht. Und in einer Findungsphase genug Kraft schöpft, um Klarheit einzufordern.
Weil ich diese Klarheit ehrlicher finde, das als befreiend empfinde und für mich so leben möchte.

Das muss, wenn es Gründe dafür gibt, nicht zwingend eine Scheidung/komplette Trennung bedeuten. Ich empfand Verantwortung und überließ ihm die Wahl, ob ich gehe oder wir keine Beziehung mehr führen, jedoch in einem Haus leben (es gab eine längere Phase, die ich dennoch woanders verbrachte, es nicht ertragen hätte).
Weg 1 wäre für mich leichter gewesen, Weg 2 brachte Sicherheit für andere. Er wählte Weg 2.

Ich könnte und wollte nicht nochmal so leben. Der Preis wäre mir zu hoch.
In ähnlicher Lage würde ich heute frühzeitig gehen, auch wenn ich dann mit einem schlechten Gewissen leben müsste.
Ich würde mehr an mich selbst denken.
An das, was für mich im Leben wirklich zählt. Und mir das nicht selbst nehmen. Denn das tat ich damit.

Weder Pflichtgefühl noch Materielles sollten einen abhalten, das eigene Leben intensiv zu leben, seinem Herzen zu folgen bzw. die Möglichkeit dafür zu erschaffen.
Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe.
Dann sollte man sich besser nicht selbst im Weg stehen, wenn man diese finden und leben möchte.
 
Ich war auch mit einem Mann verheiratet, mit dem ich irgendwann keinen Sex mehr wollte.
Nur geschieht das ja nicht grundlos.
Es stimmt dann in der Beziehung etwas nicht (mehr), sofern es keine körperlichen Ursachen gibt.

Gibt es keine gute Beziehungsarbeit, Kommunikation, sind nicht sehr frühzeitig Veränderungen möglich, manifestiert sich die Problematik nicht selten auf sexueller Ebene. Zunehmend. Bis gar nichts mehr geht.

Ich bin der Typ, der lange nach Lösungen sucht. Dann aber irgendwann unter der Belastung aufgeben muss, weil die Kraft ausgeht.

Ganz genau so ist es, so habe ich es auch erlebt. Es ist nicht möglich, dass nur ein Partner an der Beziehung arbeitet. Wenn es nicht beide tun wollen, geht gar nichts.

Manchmal dauert es aber eine lange Zeit, bis man wirklich einen Schlussstrich ziehen kann.

Aus heutiger Sicht hätte ich vermutlich viel früher gehen sollen. Aber früher hatte ich eben nicht die Erfahrungen, die dann letztlich zur Trennung geführt haben.

Ich kann nur sagen, dass eine Beziehung, die tot ist, aber pro forma weitergeführt wird, auf allen Seiten Verletzungen und Narben hinterlässt. Auch bei den involvieren Kindern, leider.
 
Stimmt genau. Aber warum ist das eigentlich so?
Werden ,,die Frauen" (vollkommen verallgemeinert natürlich) vielleicht einfach nicht so ,,gut" befriedigt wie Männer und denken, dass es sich nicht ,,lohnt" Sex zu haben, oder woran liegt es, dass einige Frauen ja wirklich weit weniger Sex wollen als Männer?

Das hat sehr viel mit der unterschiedlichen Sozialisierung und Prägung von Jungs und Mädchen über Jahrhunderte hinweg zu tun. Noch immer gibt es da riesige sowie subtile Unterschiede, die uns zu dem machen, was wir sind. Unsere Empfindungen und unser Verhalten beeinflussen.

Und warum dann in der Beziehung bleiben..

Keine Ahnung für mich absurd ..
Ich quäle ja keinen .. (zumindest ich nicht ) anscheinend andere Menschen schon..

Was ist das dann für ne Partnerschaft..
Es ist schon beachtlich wie Menschen teils miteinander umgehen und dann noch irgendwo das Wort Liebe einfließt ..
Gerade hier im Hilfeforum .. liest man wirklich selten über Liebe oder empathische Menschen .. oder überhaupt ..
Keine Ahnung das ist alles absurd ..

Kaputt und krank.

Man muss aber auch keine Trennung möglichst ekelig gestalten und maximal verletzen .. aber auch das scheint irgendwie nicht bei jedem angekommen zu sein.
Wenn man jemanden geliebt hat dann verletze ich dann nicht noch weiter …
Und schreib noch ja mir egal ist nur meine Ex
Oder bestrafe wen Jahre ohne Sex ..


Irgendwie alles krank …

Auf rationaler Ebene wäre das sicher für viele ähnlich klar, wenn es nicht um sie selbst ginge, emotionale Verstrickungen, Ängste, materielle Sicherheit, gesundheitliche Probleme, whatever. Ein wirres Knäuel, in dem man sich leicht verfängt und keinen Ausweg findet, ihn vielleicht auch nicht sucht.
Auch da wieder viele Gründe.
Heruntergebrochen steht am Ende im Grunde immer ein Wort.
Angst.

Menschen haben Angst.
Und das dürfen sie.
Auch wenn man die Ängste eines anderen nicht immer nachempfinden kann.
Ich versteh's auch nicht, wie man Jahre übersteht, ohne Klarheit zu schaffen.
Für nicht wenige geht das aber und scheint es der einzige gangbare Weg.

Dass gerade Liebe und Hass sehr nah beieinander liegen, ist auch ein alter Hut. Da verwundern schwierige, emotional aufgeladene und verletzende Trennungen nicht.

Egal, was die Ratio sagt, wenn man nicht selbst mittendrin steckt.
Es genügt schon, wenn nur einer der Beteiligten kein friedliches, sauberes Spiel spielen möchte. Oder kann.
 

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