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Trennung meiner Eltern - Schuldgefühle

Was sagen deine Geschwister?
Wieviel sind es denn?
Ich habe eine Bruder. Sie sagen das sie ihn nicht belasten wollen weil er Kind und Frau hat. Was ich als Begründung absurd finde. Ich war irgendwie immer diejenige die sich das alles anhören/mitmachen musste. Auch als ich einen Partner hatte. Mein Bruder wurde immer verschont. Ich hab schon oft versucht ihm zu erklären wie sehr mich das belastet. Aber er geht darauf nicht sonderlich ein.
 
An Deineer Stelle würde ich mich weigern, den Vermittler und Pfleger der beiden zu spielen.
Die missbrauchen Dich als Boxsack.
Gehe nicht mehr so oft ans Telefon und sag ihnen , dass sie Ihren Alltag selber organisieren müssen.
Ja so fühle ich mich auch. Nicht ans Telefon gehen hat mir mein Arzt auch schon geraten. Nach dem dritten Anruf klingelt es dann aber an der Tür. Einfach nur anstrengend.
 
Er ist zum Glück nicht Dement. Er hat ein Auto und fährt auch. Er sagt das er sich nicht sicher fühlt und die Ärzte ihn nicht verstehen würden. Er denkt auch das ihm jeder was schlechtes will etc. Ich hab oft mit bekommen das die Ärzte genervt sind und mich schon bemitleiden. Und recht hast du mit dieser Masche „wegen euch Kinder“. Manchmal denke ich das ist irgendwie narzistisch. Auch durch deine Antwort habe ich verstanden, dass ich nicht falsch liege. Danke
 
Dein Vater ist depressiv, deine Mutter ist depressiv und du warst depressiv?
Solange beide sich weigern ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, würde ich (!) mich zu nichts mehr nötigen lassen.
Mit den täglichen Telefonaten könntest du anfangen.
Ich war durch meine Ehe depressiv ja. Ich hab meine Mutter schon in Kindesalter depressiv erlebt. Das hat mich wohl sehr beeinflusst. Leider. Danke für deine Antwort.
 
Was ich dazu denke und meine ist so einfach gesagt, lässt sich aber nur schwer und mit schlechtem Gewissen umsetzen.....
Setz dich an erster Stelle, priorisiere dich, deine Wünsche , dein Wohlergehen. Wenn du dich dabei vernachlässigst oder nicht auf dich selber achtest bist du zu nichts mehr in der Lage, auch nicht mehr in der Lage deinen Eltern zu helfen.
Deinen Urlaub benötigst du für dich, nicht um deine Mutter zu bespassen, also sei hart und weigere dich jemanden mitzunehmen den du eigentlich nicht dabei haben möchtest.
Helfe ihnen in einem Rahmen der dir nicht selber schadet! Du bist kein Partner Ersatz der für Gespräche und Trost zuständig ist. Du bist keine Sekretärin die Arztbesuche, Behördengänge und ähnliches organisieren muss und deine Eltern auch noch dahin begleiten muss. Wenn du dich dazu hinreißen lässt wird es für deine Eltern ganz schnell zur Gewohnheit, eine Selbstverständlichkeit aus der du dann noch schwerer wieder heraus kommst...
Außerdem sprichst du von Kindern, du hast also Geschwister, auch die können helfen. Bürde dir nicht alles selber auf, auch wenn dein Gewissen dir einredet das du das musst.
Kurz gesagt, denk an dich, habe einen gesunden Egoismus und setzte dich an erster Stelle....
Achja, banal, einfach und sauschwer, benutze öfter mal das Wort "Nein"...
Danke für diese Antwort. Hab schon leicht Tränen bekommen beim Satz „Denke an dich, setze dich an erster Stelle“. Genau das ist mir auch in meiner Ehe schwer gefallen. Ich bin mit mir selbst nicht im Einklang. Eine gewisse Selbstliebe und gesunder Egoismus, den konnte ich nicht entwickeln. Es sind immer irgendwelche Menschen da gewesen (Partner, Familie) die mich oft gefordert haben. Es ist zur Gewohnheit geworden weil ich es zulasse. Ich möchte auf keine Fall wieder in eine Depression verfallen und muss auf jeden Fall an mir arbeiten. Nein sagen ist ein Anfang. LG
 
Kennst du das Buch "Abschied von den Eltern" von Howard Halpern? Das würde ich dir empfehlen.
Hier geht es darum, die eingefahrenen Interaktionsmuster zwischen Eltern und (indessen erwachsenen) Kindern aufzubrechen und zu einem erwachsenen Miteinander auf Augenhöhe zu kommen.
Halpern beschreibt die verschiedenen "Elterntypen" und erklärt anhand von Fallbeispielen, wie man zu einem neuen Umgang miteinander kommt.
Sehr laienverständlich geschrieben, ich fand's immer hilfreich und habe es auch schon viele Male weiterempfohlen
Nein aber gleich bei Amazon gefunden. Ich lese unheimlich gerne und deswegen wirds gleich bestellt. Danke
 
Ein Frauenhaus wäre ja wohl auch völlig unpassend, wenn die Mutter sich nun auch räumlich vom Vater trennen will - oder schlägt er sie etwa?

Ich würde deinen Eltern sagen, dass du beiden zwar noch hilfst, wenn sie Hilfe brauchen, du aber als Vermittler nicht mehr zur Verfügung stehst und dich auch nicht länger aushorchen lässt. Ihr seid allesamt erwachsene Menschen, die für sich selber sorgen können.

Und wenn du mal einen Partner hast will der auch nicht deine Eltern im Schlepp. M.E. ist es falsch verstandene Dankbarkeit, wenn du dich jetzt für sie zu versklaven müssen meinst (was für ein Deutsch.. 😁).
Ja falsche Dankbarkeit ist gut getroffen. Sowas ähnliches hab ich beiden schon gesagt. Mein Vater ruft seitdem nicht mehr so oft an. Meine Mutter ist so gut wie garnicht drauf eingegangen. Er schlägt sie nicht nein. Meine Mutter übertreibt sehr gerne. Sie macht aus allem ein Drama. Ich nehme das mittlerweile auch nicht mehr so ernst. Auch wenn sie weint. Ich komme mir so gefühllos vor, weil es mich nicht mehr berührt. Danke für deine Worte. Es bedeutet mir viel das mich hier alle bestärken, dass ich nicht falsch liege.
 
Ich möchte auf keine Fall wieder in eine Depression verfallen und muss auf jeden Fall an mir arbeiten. Nein sagen ist ein Anfang.
Richtig,das ist ein Anfang.
Kinder sind nicht verantwortlich für ihre Eltern.
Ja,ist gut man unterstützt,aber mit Grenzen.
Zieh auf keinen Fall mit deiner Mutter zusammen!
Und auch Urlaub ist nicht notwendig.
Lerne deine Grenzen zu setzen.
Ohne schlechtem Gewissen.
Deine Eltern müssen sich jeder für sich Lösungen für ihr Leben suchen,es ist deren Aufgabe,nicht deine.
 
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Natürlich will das keiner wissen. Sie haben ja einen Trottel, der immer springt, sich alles anhört und macht.
Das ist doch für alle anderen sehr bequem.
 

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