Da bist du aber schon tolerant.
Ich glaube, den meisten wäre das schon wichtig.
Zumindest, wenn die Familie "intakt" ist.
Mir ist diese liebevolle Toleranz - nicht Gleichgültigkeit! - wichtig. Das habe ich auch so weitergegeben. Hat für mich auch mit gegenseitigem Respekt zu tun.
Hinzukommende Familienmitglieder lernten schnell diese Lockerheit in meiner Familie zu schätzen. Und irgendwie fand es sich immer passend zusammen.
Wer kommt, wird freudig begrüßt, wer nicht will oder kann, muss kein schlechtes Gefühl dabei haben. Er bekommt ein 'Fresspaket' mit einem lieben Gruß mitgebracht, wenn möglich.
Ein hinzukommender Partner bringt doch sich und sein eigenes Leben mit.
Möchte er lieber Zeit für sich allein? Seine Familie, Freunde treffen?
Für mich wäre auch ok, wenn ein Partner da gar keinen Kontakt aufbauen möchte; man hat i d R ja selbst genug Kontakte zu pflegen.
Er muss nur mich wollen und für mich Zeit haben. Ich bin zwar offen für seine Familie, aber auch nicht unbedingt wild darauf. Also alles kann, nichts muss.
Weihnachten muss man nicht alle Tage gemeinsam verbringen oder mit Familie, läuft auch entspannt bei uns. Jeder macht, was ihm gut tut, mit wem ihm das gut tut.
Klappt super entspannt!
Aber eben nur, wenn alle diese liebevolle Toleranz zeigen.
Wer nicht dazupasst, hält sich eh fern.
Wie ist das bei dir?