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Ich schaffe es nicht, mich von den Erwartungen anderer zu lösen – wie geht ihr damit um?

Ich habe ihn jetzt schon längere Zeit nicht mehr gesehen (glaub so 1 Jahr), da war er zum Schluss seiner Ausbildung. Insofern weiß ich nicht, was weiter aus ihm geworden ist. Damals hat er davo geschwärmt, die Baureihe 1016/1116 (DB 182) mit all ihrer Kraft nur mit einer Hand zu bedienen. Insofern denke ich schon, dass er angekommen ist. Ich würde meinen, dass seine Motivation heute als kleiner Schriftzug an einem RailJet steht (zu 100 Jahren ÖBB), beweisen kann ich es natürlich nicht.
Es klingt schon danach, als hätte dein Bekannter einen Job gefunden, der ihn wirklich begeistert. So ein Gefühl fehlt dir noch, oder? Nach Jahren des Funktionierens ist es natürlich schwer, das zu finden.

Aber vielleicht ist es genau das, was du brauchst: herauszufinden, was dich wirklich antreibt. Egal ob das am Ende die Bahn ist oder etwas ganz anderes, lohnt es sich, dem mal nachzugehen.
 
Passt in dem Fall dann auch fehlende Loyalität zu mir?

Loyalität den Eltern gegenüber? Das Ziel von Eltern ist es eigentlich, dass das Kind glücklich und zufrieden sein Leben lebt.
Du bist nicht verpflichtet, bestimmte Anforderungen zu erfüllen.
Du willst ja nicht irgendetwas total Albernes oder Gefährliches machen, sondern nur deinen eigenen interessen nachgehen.

Ich verstehe nicht, was das mit mangelnder Loyalität zu tun haben soll.

Da du mir ohnehin nicht antwortest, werde ich wohl nie eine Antwort darauf erhalten.
 
Loyalität den Eltern gegenüber? Das Ziel von Eltern ist es eigentlich, dass das Kind glücklich und zufrieden sein Leben lebt.
Du bist nicht verpflichtet, bestimmte Anforderungen zu erfüllen.
Du willst ja nicht irgendetwas total Albernes oder Gefährliches machen, sondern nur deinen eigenen interessen nachgehen.

Ich verstehe nicht, was das mit mangelnder Loyalität zu tun haben soll.

Da du mir ohnehin nicht antwortest, werde ich wohl nie eine Antwort darauf erhalten.
Ich verstehe das schon; der Familie gegenüber "loyal" sein zu wollen, ist ja nicht ungewöhnlich.

Ist es nicht immer ein Abwägen zwischen Eigen- und Fremdinteressen?
 
Nun, du hast einen ganzen Roman geschrieben, was deine Eltern wollen und denken, was die Lehrer wollten, blabla.

Ich dachte, hier soll es darum gehen, was DU willst?

Da du alles sofort blockierst, weil das ja deine Eltern nicht wollen, ist deine Frage hinfällig.

Dann mach halt dein Leben lang das, was deine Eltern wollen.
Das stimmt.

Der Sohn einer Freundin war schon immer vernarrt in Züge. Er fährt jetzt S-Bahnen und ist glücklich. Er hat auch eine ASS.

Loyalität den Eltern gegenüber? Das Ziel von Eltern ist es eigentlich, dass das Kind glücklich und zufrieden sein Leben lebt.
Du bist nicht verpflichtet, bestimmte Anforderungen zu erfüllen.
Du willst ja nicht irgendetwas total Albernes oder Gefährliches machen, sondern nur deinen eigenen interessen nachgehen.

Ich verstehe nicht, was das mit mangelnder Loyalität zu tun haben soll.

Da du mir ohnehin nicht antwortest, werde ich wohl nie eine Antwort darauf erhalten.

Das ist doch ein wunderbares Beispiel. Du interessierst dich für Züge. Das kannst du ja wahrnehmen, dass das aus dir selbst kommt.

Was deine Mutter davon hält, ist egal. Du bist erwachsen und darfst dich für Züge begeistern, auch wenn deine Mutter das doof findet.
Liebes @Geißblatt67, dann probiere ich mal, auf deine Fragen Antworten zu geben.
Ist das echt das Ziel von Eltern? Ich dachte, es ging eher darum, dass die Eltern dann jemand haben, mit dem sie Spaß (beim Erziehen) haben können. Dass es da Verbote gibt, empfinde ich als ganz normal. Diese Verbote müssen nicht explizit ausgesprochen werden, sondern können ebenfalls implizit mitgeteilt werden, indem man negative Meinungen über etwas hat und dem Kind es mitteilt. Die einzigen expliziten verbote, die ich bekommen habe, waren Snowboard, Schlagzeug und Motorrad. Das hat den Vorteil für meine Eltern gehabt, dass sie alles widerrufen konnten wenn sie mochten. Genauso ging es bei meinem Auslandssemester: ,, Du machst ja eins, ja du machst das, oder? Aber es ist dein Wille." Als ich dann in diesem Semester stark depressiv wurde, kam dann ,,ja es war deine Entscheidung, sag nicht, dass ich gesagt hätte, dass du es machen sollst". Mit solchen suggestiven Methoden wurden 22 Jahre meines Lebens geprägt.
Das habe ich sogar bereits als Kind gemerkt; man hat mir systematisch die Eisenbahn von mir weggenommen. Ich hab in Erinnerung, dass mir vor dem Besuch beim Psychologen mitgeteilt wurde, dass, wenn ich gut kooperiere, ich mit meiner Mutter Zug fahren durfte (das waren damals die einzigen Male im Jahr, wo das überhaupt irgendwie möglich war), um danach nicht nur einmal gesagt zu bekommen, dass ich eben nicht gut mitgearbeitet habe und deshalb wir nicht mit der Bahn fahren würden. Ist eventuell durch die Faszination und das sich anschließende Trauma etwas übertrieben, es muss aber einen wahren Kern besitzen.
 
Liebes @Geißblatt67, dann probiere ich mal, auf deine Fragen Antworten zu geben.
Ist das echt das Ziel von Eltern? Ich dachte, es ging eher darum, dass die Eltern dann jemand haben, mit dem sie Spaß (beim Erziehen) haben können

Ach du meine Güte.

Also, ich habe zwei studierende Kinder, 25 und 22. Meine Tochter studiert etwas völlig Brotlośes, das ihr große Freude bereitet und sie sehr erfüllt. Sie wird ihren Weg gehen.
Es wäre mir nie eingefallen, ihr vorzuschreiben, dass sie etwas "sinnvolles" studieren soll.

Mein Sohn tut sich schwer mit dem Studieren, hat schon gewechselt. Wenn er abbricht und Schreiner werden will (nur ein Beispiel), dann soll er das machen.

Meine Kinder leben doch nicht für mich. Ich habe Kinder bekommen, weil ich sie aufwachsen sehen wollte und es meine größte Freude ist, sie in meinem Leben zu haben.

Du machst deinen Bachelor, hast also bald zumindest eine Ausbildung abgeschlossen. Wenn du magst, hänge den Master dran, Wenn nicht, mach was anderes. Aber mach bitte das, was dir gut gut tut.

Deine Eltern haben ihr eigenes Leben, du musst nicht ihre Erwartungen erfüllen.

Ich hoffe natürlich, dass meine Kinder irgendwann (bald ;-)), ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können. Womit sie das tun, ist ihnen überlassen.

@Postman, das beantwortet vermutlich auch deine Frage.
 
Zu deinem Beispiel mit dem Auslandssemester:
Meine Tochter hat eines gemacht, sich sehr darauf gefreut, selbst Geld dafür erarbeitet.

Mein Sohn will keines machen, das ist nicht sein Ding.

Ich finde beides okay.
 
Es tut mir sehr leid, dass deine Eltern so sind.

Meine Freundin, deren Sohn jetzt Lokführer ist, ist früher mit ihm in den Schulferien tagelang Straßenbahnlinien vom Anfang bis Ende gefahren. Wir waren gemeinsam viel mit unseren Kindern mit der Bahn unterwegs, oft auch bis zum Endbahnhof der jeweiligen Strecke, weil das den Jungen glücklich gemacht hat.

Da gab es keine Verbote, es war an keine Bedingungen geknüpft. Sowas ist armselig.
 

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