• Eine Einkaufsliste erstellen und lieber seltener einkaufen. Meistens kauft man irgendwas überhin ein, was bei einem Einkauf pro Woche lange nicht so viel ist, wie bei zwei oder mehr Einkäufen pro Woche.
• Aktuelle Angebote nutzen, dabei aber nicht auf Fake-Angebote reinfallen, sondern im Zweifelsfall im Laden erst den Preis auf 100g vergleichen. Manche Hersteller mogeln nämlich gern und dann bezahlt man für das vermeintlich günstige Werbeprodukt z.T. sogar mehr als für das reguläre Produkt.
• Bei vielen Produkten kann man aufgrund unterschiedlicher Verpackungsgrößen nur schlecht den Preis vergleichen. Da hilft ein Blick auf die Preise je 100g/ml, bzw. je 1kg/l.
• Bei guten Angeboten auf Vorrat kaufen. Viele Angebote wiederholen sich in regelmäßigen Abständen und man kann das Produkt dann immer zum günstigen Angebotspreis kaufen.
• Einen Essensplan für die kommende Woche erstellen und dabei aktuelle Angebote beachten. Dadurch spart man Geld und vermeidet unnötige Lebensmittelreste, die ansonsten im Müll landen würden.
• Nie hungrig einkaufen gehen. Dann kauft man garantiert mehr Lebensmittel ein, als man wollte.
• No-Name-Produkte kaufen. Dahinter steht oftmals eine große Marke und die Produkte stehen der Markenware meistens in nichts nach. Bei Produkten mit tierischen Inhaltsstoffen findet sich in einem ovalen Aufdruck oft eine sogen. Veterinärsamts-Nummer anhand derer man den Hersteller identifierzieren kann. Sollte einem der Hersteller unbekannt sein, einfach mal bei Wikipedia suchen. Oftmals handelt es sich um Tochterfirmen namhafter Markenhersteller.
• Wer kann, sollte kurz vor Ladenschluss einkaufen gehen, da dann viele frische Produkte (wie z.B. Obst, Gemüse und Fleisch) zum reduzierten Preis angeboten werden. Besonders samstags kann man dadurch gute Schnäppchen machen.
• Nachsehen, ob es eine Ecke mit reduzierten Lebensmitteln gibt. Oft kann man dort Lebensmittel, die nur noch kurz haltbar sind oder aus dem Sortiment genommen werden, zum Schnäppchen-Preis ergattern.
• Kundenkarten (wie z.B. die Deutschlandcard oder die Payback-Karte) nutzen. Damit sammelt man bei jedem Einkauf Punkte und bekommt oft auch noch besondere Angebote/Coupons. Die Punkte mit dem Einkauf verrechnen lassen und nicht gegen Prämien tauschen. Die Prämien sind nämlich oft überteuert und man kann sie woanders billiger bekommen.
• Wer in der Großstadt wohnt, sollte sich die App "too good to go" mal ansehen. Dort stellen z.B. Restaurantbesitzer oder Bäcker zuviel produzierte Lebensmittel zum kleinen Preis ein.
• CD's, DVD's und Bücher kann man sehr günstig bei Medimops und anderen Secondhand-Anbietern kaufen.
• Auf der Seite Hörtalk.de kann man kostenlos Hörspiele aus vielen Kategorien anhören.
• Auf der Seite Jamendo.com kann man kostenlos Gema-freie Musik von Nachwuchskünstlern hören und downloaden.
• Gebrauchte Kleidung und Haushaltsdinge wie Geschirr (manchmal findet man sogar Neuware!) kann man für wenig Geld in Sozialkaufhäusern und DRK-Shops kaufen. Solche Läden finden sich auch im Internet. Aber Vorsicht! Bei manchen Internet-Shops sind die Sachen völlig überteuert! Also immer die Preise vergleichen.
• Auch Möbel und Elektrogeräte kann man in entsprechenden Läden für kleines Geld gebraucht kaufen. Viele dieser Läden liefern gegen eine kleine Gebühr auch und stellen die Möbel, bzw. Elektrogeräte sogar auf.
• Es gibt Obstbäume mit einem gelben Band. Wer die findet, darf davon für den Eigenbedarf ernten. Mehr Infos unter: "
https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/ernteaktion-gelbes-band.html".
• Auf der Website "Mundraub" kann man auf einer Karte nachsehen, wo in der Nähe sich Obstbäume, Obststräucher, Nüsse, Kräuter und ähnliches finden, die man für den Eigenbedarf beernten darf. Man kann auch eigene Obstbäume, Obststräucher und Co. dort eintragen. Näheres dazu findet ihr auf der Mundraub-Website.
• Beim Bäcker nach Brot von gestern fragen. Das kostet meistens nur noch die Hälfte.
• Viele Haushaltsreiniger und Körperpflegeprodukte kann man mit weniger und gesünderen Inhaltsstoffen günstig selber machen.
• Auf Vorrat kochen und einfrieren. Viele Gerichte schmecken besser aus dem grossen Topf und lassen sich gut einfrieren. Man hat dann nicht soviele Lebensmittelreste und spart nicht nur Strom oder Gas für die Zubereitung, sondern auch noch Zeit.
• Alte Kleidung/Bettwäsche/Handtücher nicht wegwerfen, sondern recyclen. Mit aus T-Shirts genähten Lappen lassen sich z. B. prima Fenster nachpolieren, aus alter Bettwäsche kann man kleine Dekokissen nähen und aus alten Handtücher, die in der Mitte sehr dünn sind, kann man noch prima Waschlappen machen.
• Leere Gurken-/Marmeladengläser nicht wegwerfen, sondern abwaschen und zum Aufbewahren von z. B. Mehl, Nudeln und anderen Lebensmittel nutzen. Man kann leere Gurken-/Marmeladengläser auch zum Einfrieren von Resten von gekochten Nudeln, Reis, TK-Gemüse und ähnlichem nutzen. Achtung! Keine Soßen oder Suppen in Gläsern einfrieren, da sie sonst platzen könnten!
• Schaut auch mal auf die Seite smarticular. Dort findet man zahlreiche Ideen, Anleitungen und Rezepte, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch bares Geld sparen.
• Wer eine Rundfunkgebühren-/GIS-Befreiung oder einen Sozialpass hat, kann bei Amazon ein ermässigtes Prime-Abo abschliessen. Das kostet dann nur 4,99 Euro statt 8,99 Euro pro Monat.
• Wer Zeit hat, kann sich Geld, bzw. Gutscheine (wie z.B. für Amazon, Otto oder so) verdienen, indem er Umfragen beantwortet. Es gibt viele Anbieter dafür, wie z.B. Mingle, Lifepoints oder Prime Opinion.