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Unsichtbarer Rucksack

Ich meine damit das sehr viele Menschen schlimme Erfahrungen machen mussten und stelle deren Leiden auch nicht in Abrede. Eine Trauma aber (PtBs oder gar kPtBs) lastet da um einiges schwerer. Viele wenn nicht die meisten traumatisierten Menschen leiden ihr leben lang an den Folgen ihrer Erlebnisse. Das Trauma bestimmt bei vielen ihr Leben oder ihren Lebensweg. Und nicht jedes Trauma ist "heilbar".

In der Regel ist es ja so das Menschen die schlimmes erlebt haben lange Zeit darunter leiden, die Erinnerung aber verblasst und sie ein weitestgehend normales leben führen können. Bei einer (k)PtBs aber ist das oft nicht der Fall.

Wie gesagt ich weder stelle einem sein Leiden in Abrede noch schmälere ich das von ihm erlebte.
man kann es vergleichen mit einem schweren bis sehr schwerem Unfall und im Gegenzug einem Supergau.

Eine leider verstorbene Userin schrieb mir vor Jahren folgenden Satz.

Ein Bierkasten ist ein Bierkasten und er wird nie leichter egal wie lange man ihn trägt man gewöhnt sich nur an seine Last. Das trifft es sehr genau.

Bei mir im Klinikbericht Steht: Wegen vielfacher traumatischer Ereignisse sowie der Dauer des Ereignisses....... .
 
Zuletzt bearbeitet:
Den unsichtbaren Rucksack oder "jeder hat sein Päckchen zu tragen" verbinde ich ausschließlich mit erlebtem Leid und in keinster Weise, dass dieser Rucksack mit positiven Erlebnissen gefüllt ist.

Stärke ist nicht in diesem Rucksack, sondern Stärke ist, mit seinem Rucksack leben zu lernen.

Das stimmt.
 
Den unsichtbaren Rucksack oder "jeder hat sein Päckchen zu tragen" verbinde ich ausschließlich mit erlebtem Leid und in keinster Weise, dass dieser Rucksack mit positiven Erlebnissen gefüllt ist.

Stärke ist nicht in diesem Rucksack, sondern Stärke ist, mit seinem Rucksack leben zu lernen.
Interessanter Gedanke - da ein Rucksack mit zunehmender Füllung schwerer und be-lastender wird, kann man das durchaus so sehen.

Man könnte diesen Umstand aber auch genau dafür nutzen zu versinnbildlichen, dass eben nicht nur Belastungen, sondern auch (erleichternde) Ressourcen in diesem Behältnis Platz finden, bspw. positive Erfahrungen, die mir zu erkennen helfen, dass nicht jede Last mich weiter herunterdrückt, sondern ich es durchaus auch schaffen kann, eine Herausforderung zu bewältigen.

Je vielfältiger diese Ressourcen sind, die ich habe, desto wahrscheinlicher ist auch, dass sie zu einer der Belastungen passen.

Am Ende ist auch das wieder nur ein Bild, wie auch das zu tragende Päckchen. Persönlich gefällt mir das Bild mit Belastungen UND Ressourcen aber besser. Das mag daran liegen, dass ich bisher noch immer das Gefühl hatte, dass es auch wieder aufwärts gehen kann.
 
Man darf den Blick auf sich nicht verlieren und besonders weil andere Gewisse Dinge anders sehen oder Leistungen anders inteprtieren nicht gleich runterziehen lassen.

Ob man Jemand Lobt, oder mit Vorwürffe entgegenkommt ist eine Sache die halt immer auf einen zu kommen kann, der eine sieht Leistung, der andere das Versagen.
 
Interessanter Gedanke - da ein Rucksack mit zunehmender Füllung schwerer und be-lastender wird, kann man das durchaus so sehen.

Man könnte diesen Umstand aber auch genau dafür nutzen zu versinnbildlichen, dass eben nicht nur Belastungen, sondern auch (erleichternde) Ressourcen in diesem Behältnis Platz finden, bspw. positive Erfahrungen, die mir zu erkennen helfen, dass nicht jede Last mich weiter herunterdrückt, sondern ich es durchaus auch schaffen kann, eine Herausforderung zu bewältigen.

Je vielfältiger diese Ressourcen sind, die ich habe, desto wahrscheinlicher ist auch, dass sie zu einer der Belastungen passen.

Am Ende ist auch das wieder nur ein Bild, wie auch das zu tragende Päckchen. Persönlich gefällt mir das Bild mit Belastungen UND Ressourcen aber besser. Das mag daran liegen, dass ich bisher noch immer das Gefühl hatte, dass es auch wieder aufwärts gehen kann.

Der Rucksack und sein Inhalt stehen aber explizit für ertragenes Leid und nicht für positives. das macht auch null Sinn weil positives nicht belastet und daher auch kein Gewicht im Sinne einer zu tragenden Last hat.
 

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