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Wie kommt Ihr so mit dem altwerden klar?

Ich guck auch immer und wundere mich über die Unterschiede- manche sind von den Jahren her recht alt, wirken aber noch wie Junge, dann gibts welche, die fallen zurück- immer wieder aus ähnlichen Gründen. Der eine ist motiviert, der andere nicht.
Welche, die viel wegstecken können, die gern mitmachen weiter, die haben es leichter, der Rest geht ein.
Was hält jung? Was motiviert, NICHT zurückzufallen?
 
Ich marschiere auf die 50 zu und das stört mich kein bisschen. Das Leben ist nunmal ein steter Wandel und nichts bleibt, wie es ist. Manches verändert sich zum Guten, manches zum Schlechten. So ist das nunmal. Man kann damit leben oder daran verzweifeln. Ich hab mich für ersteres entschieden.
 
Lieber Gado, du vermisst wahrscheinlich diese Zugehörigkeit zu einem Team, das sich gut gegenseitig motivieren kann.
Mein Hund liegt gelangweilt da und wartet, bis ich mich mit ihm abgebe und mit ihm "Interessantes" Lustiges, Schönes unternehme. Auch unser "innerer Hund" braucht alles Mögliche, der ist mitbeteiligt daran, wie es uns geht.
Ich glaub schon, dass Langeweile mit ein Grund ist, wieso man abtriftet.
 
Ich komme damit sehr gut klar. Man kann es ja auch nicht ändern. Bei Dingen, die man nicht ändern kann, verbringe ich wenig Zeit damit mir darüber Gedanken zu machen.
Man sollte das Beste draus machen und es nehmen wie es kommt. Vom ständigen Jammern wird es auch nicht besser und die Zeit bekommt man nicht zurück.
 
Das Thema finde ich interessant.
Ich bin 61 und merke an vielen Stellen, dass ich "zu den Älteren" gehöre. Als mir zum ersten Mal ein Sitzplatz in der Bahn angeboten wurde, war ich erschrocken, mittlerweile nehme ich schmunzelnd an, wenn es denn ab und an passiert.
Beruflich finde ich es schwierig, die Messlatte liegt eindeutig bei "den Jüngeren" - da heißt es, ein dickes Fell zu bewahren und nicht aufzugeben.
Körperlich gibt es Veränderungen, die leider nicht zu beeinflussen sind.
Auch ich stelle fest, dass bestimmte Wünsche und Ideen in meinem Leben nicht erfüllt wurden und arbeite daran, das zu akzeptieren.
Kontakte und Beziehungen verändern sich. Das ist an sich gut so, denn ich habe mich auch verändert gegenüber "früher". Ich bin viel mehr ich selbst. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und lasse mich nicht mehr so schnell von meinem Weg abbringen wie früher. Die Meinung anderer ist mir nicht mehr so wichtig. Ich kann mich klarer äußern.
Wenn man Ausschau hält und aktiv wird, ergeben sich durchaus neue Möglichkeiten.
Alles in allem ist mein Vorhaben, mich gesund zu erhalten und das Beste aus dem zu machen, was da ist.

Lieber TE, du hast ganz viel Gestaltungsspielräume, nimm die mal wahr und mach was draus. Am Gewicht und der Fitness lässt sich auf jeden Fall was machen. Und neue Leute gibt es immer irgendwo.
 
Das von dir Beschriebene hat alles nicht viel mit dem Alter zu tun.

Man kann sich in jedem Alter für neue Aktivitäten, Kontakte, Hobbies etc. entscheiden. Dass die Unbeschwertheit der Kindheit weg ist, ist normal. Dafür bist du jetzt selbst dafür verantwortlich, dass es dir gut geht oder eben auch nicht.

Viel wichtiger als die Anzahl der Jahre finde ich Gesundheit. Mit dem Älterwerden alleine habe ich kein Problem.
 
Ein "komischer Vogel" war ich damals schon, aber das ist nicht so schlimm wie die diversen psych. Krankheiten, die ich im laufe des Erwachsen seins angesammelt habe
Magst du schreiben, welche Erkrankungen du hast und was du für deine psychische Gesundheit tust?

Zu deiner Frage, wie das Älterwerden für mich ist (bin Anfang 50): Ich komme ganz gut damit klar. Es ist zwar vor 1 Jahr eine chronische Erkrankung mit dazu gekommen, die nicht ganz ohne ist, aber ich mach das Beste draus.

Insgesamt ist die Lebenszeit für mich kostbarer geworden. Heißt, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten mein Leben mit vielen positiven Aktivitäten gestalte - Reisen beispielsweise nicht mehr auf die lange Bank schiebe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Gedanke ist gut 🤣
Da schliesse ich mich gleich an.
Ich bin 64 und habe chron. Schmerzen und Gehbehinderung.
Ausserdem keine Zähne mehr (Gebiss geht bei mir nicht auf Grund Kieferverformung)
Was den Essgenuss stark einschränkt und mein Sozialleben auch.
Ja klar, ich denke auch öfters an meine jungen Jahre und meine Aktivitäten damals.
Aber nicht mit Tränen in den Augen, sondern weil es schön war.
Es gehört zu meinem Leben, das nimmt mir keiner weg.
Ja wie gehe ich damit um?
Ich habe mir eine Art Galgenhumor zurecht gelegt, über mich selber zu lachen, das hilft.
Ansonsten stehe ich dazu, lüge nicht herum, sag jedem das ich eben dies und jenes nicht mehr kann.
Und eins feiere ich wirklich, das ich nicht mehr arbeiten gehen muss.
Damit habe ich mich schon immer herum gequält, weil ich nicht so leistungsfähig war wie andere und öfter krank. Immer müde und kaputt.
Jetzt kann ich herumliegen und mich ausruhen, sooft ich will und keiner jagt mich hoch. 😉😉😉

Wilkommen im Club.
 

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