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Gefühlskälte oder utopische Ansprüche ?

@DieBlaueHortensia
Dein Text macht mich sprachlos und traurig.
Ich frage mich, was dir unfassbar Schlimmes passiert sein muss, dass du so gar kein Selbstwertgefühl zu haben scheinst.
Denn es muss doch irgendwoher kommen, dass du dich so dermaßen, ja, ich muss schon sagen, angebiedert hast.
Das meine ich jetzt nicht als Vorwurf!
Ich möchte nur darauf hinaus, dass du ja noch nicht einmal siehst, dass du diesen Mann auf keinen Fall mit irgendwelchen „hysterischen Anfällen“ „vertrieben“ hast,
sondern einer „Liebe“ hinterhergelaufen bist, die es von diesem Mann nie für dich gab!

Halte dich jetzt nicht damit auf, zu überlegen, warum der so ist wie er ist.
Er hat von dir alles bekommen, ohne selbst etwas zu geben, und ist geblieben, weil das für ihn sehr bequem war.
Ich finde, das sagt genug über seinen Charakter aus.

Ich möchte dir ganz dringend dazu raten, dich erstmal selbst zu verstehen, und dir dazu therapeutische Hilfe zu suchen.
Sorge bitte dafür, dass deine nächste Beziehung auf Augenhöhe und Wertschätzung beruht!

Ich merke selbst, wie ich mit freudiger Erwartung, Lebensfreude und Selbstbewusstsein an diese Partnerschaft ging und was nun davon übrig ist. Genau, keinen Selbstwert mehr. Das selbst zu spüren und zu erkennen ist traurig aber auch wichtig um aussteigen zu können. Gott sei Dank habe ich das nun geschafft. Vielen lieben Dank für deine Antwort.
 
@DieBlaueHortensia
Dein Text macht mich sprachlos und traurig.
Ich frage mich, was dir unfassbar Schlimmes passiert sein muss, dass du so gar kein Selbstwertgefühl zu haben scheinst.
Denn es muss doch irgendwoher kommen, dass du dich so dermaßen, ja, ich muss schon sagen, angebiedert hast.
Das meine ich jetzt nicht als Vorwurf!
Ich möchte nur darauf hinaus, dass du ja noch nicht einmal siehst, dass du diesen Mann auf keinen Fall mit irgendwelchen „hysterischen Anfällen“ „vertrieben“ hast,
sondern einer „Liebe“ hinterhergelaufen bist, die es von diesem Mann nie für dich gab!

Halte dich jetzt nicht damit auf, zu überlegen, warum der so ist wie er ist.
Er hat von dir alles bekommen, ohne selbst etwas zu geben, und ist geblieben, weil das für ihn sehr bequem war.
Ich finde, das sagt genug über seinen Charakter aus.

Ich möchte dir ganz dringend dazu raten, dich erstmal selbst zu verstehen, und dir dazu therapeutische Hilfe zu suchen.
Sorge bitte dafür, dass deine nächste Beziehung auf Augenhöhe und Wertschätzung beruht!

Das dachte ich beim Lesen auch. Es klingt nach einer unheimlich schmerzhaften Erfahrung und ich vermute auch, dass dahinter ein tieferes Thema steckt. Die meisten anderen Menschen hätten vermutlich entschieden, dass auf dieser Basis keine Beziehung möglich ist und hätten sich früher verabschiedet.
Nach einer Beziehung klingt das für mich nicht, sondern danach, dass du sehr geliebt hast und es für ihn maximal eine Affäre war, wobei ich auch da eigentlich einen wertschätzenderen Umgang angemessen fände.
 
Dass eine stabile Partnerschaft auch für ein Kind von Vorteil ist, da hast du unbestritten recht.

Den (neuen) Partner über das Kind zu stellen, das würde mir als Mutter niemals in den Sinn kommen.

Die Bedürfnisse und die Einsicht eines Kindes sind doch sehr unterschiedlich zu denen eines erwachsenen Menschen. Und warum sollte das Kind immer die zweite Geige bei vielleicht unterschiedlichen, wechselnden Partnern spielen? Das gibt auch keine Stabilität. Ein Kind muss Gewissheit haben, dass es immer auf die Mutter zählen kann.
Da gehe ich mit.

Allerdings finde ich auch, dass das Verhalten des Vaters nicht normal wirkt. Dieses Glorifizieren, Abfüllen mit materiellen Gütern - das klingt sehr nach dem Wunsch, sich Liebe erkaufen und sichern zu wollen. Es gäbe sicherlich durchaus Möglichkeiten, bei denen das Kind nicht die 2. Geige spielen müsste, sondern gleichauf mit der Partnerin behandelt werden könnte. Die Partnerin grundsätzlich zu verdonnern, 3 Schritte hinter Vater und Tochter zu gehen, finde ich daher mindestens genauso unangemessen.
 
Da gehe ich mit.

Allerdings finde ich auch, dass das Verhalten des Vaters nicht normal wirkt. Dieses Glorifizieren, Abfüllen mit materiellen Gütern - das klingt sehr nach dem Wunsch, sich Liebe erkaufen und sichern zu wollen. Es gäbe sicherlich durchaus Möglichkeiten, bei denen das Kind nicht die 2. Geige spielen müsste, sondern gleichauf mit der Partnerin behandelt werden könnte. Die Partnerin grundsätzlich zu verdonnern, 3 Schritte hinter Vater und Tochter zu gehen, finde ich daher mindestens genauso unangemessen.

Das stimmt.

Ich für mich (und ich denke es geht vielen so) empfinde eine doch ganz andere Liebe zu meinem Kind als zu meinem Mann. Die Liebe zu meinen Kindern ist bedingungslos, die zu meinem Mann nicht.

Deshalb ist es sicher möglich, jeden in einer Familie so zu behandeln, dass die Grundbedürfnisse gestillt werden.
 
Ich merke selbst, wie ich mit freudiger Erwartung, Lebensfreude und Selbstbewusstsein an diese Partnerschaft ging und was nun davon übrig ist. Genau, keinen Selbstwert mehr. Das selbst zu spüren und zu erkennen ist traurig aber auch wichtig um aussteigen zu können. Gott sei Dank habe ich das nun geschafft. Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Gerne.
Ich freue mich, dass du das geschafft hast!
Denkst du, es wird dir möglich sein, zukünftig eine Partnerschaft mit gegenseitiger Wertschätzung aufzubauen?
Denn, wenn du, wie du sagst, mit Lebensfreude und Selbstbewusstsein in jene Beziehung gegangen bist, wie konnte es dann passieren, dass du dich innerhalb so kurzer Zeit so sehr verloren und aufgegeben hast?
Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber meiner Ansicht nach wäre es wirklich gut, wenn du das (am besten mit professioneller Hilfe, falls sowas für dich denkbar ist) aufarbeiten würdest.
 
Ich merke selbst, wie ich mit freudiger Erwartung, Lebensfreude und Selbstbewusstsein an diese Partnerschaft ging und was nun davon übrig ist. Genau, keinen Selbstwert mehr. Das selbst zu spüren und zu erkennen ist traurig aber auch wichtig um aussteigen zu können. Gott sei Dank habe ich das nun geschafft. Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Du hast geschrieben, du hättest das so lange mitgemacht, weil du ihn liebst…
Nur, was hast du an diesem Mann geliebt?
Ab und zu mal nette Worte….aber keine Taten seinerseits, die dir seine Liebe und Wertschätzung gezeigt haben?

Es ist erstaunlich, dass du diese Behandlung ein ganzes Jahr lang mitgemacht hast.

Gut, dass es nun vorbei ist.
Auch wenn du nun eine zeitlang deine Wunden lecken musst.

Besser ein Ende mit Schrecken,
als ein Schrecken ohne Ende !

Ich gratuliere dir 🎉
 
Wie hast du das alles ausgehalten?
Ich kenne solche Männer und habe ca. 3 Männerversuche überstanden, mit denen irgenwie versucht habe, in Kontakt zu kommen. Man bekommt zu ihnen keinen Kontakt. Alles andere ist wichtiger, besonders die vergangenen Beziehungen. Ich habe einige kennengelernt, denen die Kinder völlig egal waren. Genau das Gegenteil von dem was du erlebst hast. Als mir das mit den Eyx-Beziehungen zu viel wurde, habe ich Gewalt erlebt. Bin seit 20 Jahren kuriert von Männern, will ich nichts mehr mit zu tun haben.

Was er mit seiner Tochter veranstalte, dienst dazu, sein schlechtes Gewisen zu beruhigen, dass die Ehe den Bach heruntergegangen ist und er hat Angst, dass seine Tochter nicht mehr zu ihm kommen will. Das alles ist ihm aber nicht bewusst.

Sei froh, das es zu Ende ist. Du hattest null Chance an ihn heranzukommen.
Lerne daraus und gib nicht so viel.
 
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