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Offene Ehen / Beziehungen

Ich stelle keine Diagnose, aber es ist eine Tatsache, dass bei Menschen in einer offenen Ehe irgendetwas falsch läuft.

Doch du hast genau das nicht nur 1 x getan, du hast eine Bindungsstörung diagnostiziert.

Und jetzt verkündest du eine angebliche Tatsache, ohne dafür einen Beleg zu erbringen.

Das ist keine gute Diskussionskultur!
 
Ich stelle keine Diagnose, aber es ist eine Tatsache, dass bei Menschen in einer offenen Ehe irgendetwas falsch läuft.
Richtig. Insbesondere zu einer Zeit in welcher die Beziehung noch monogam gelebt wurde. Gerade deshalb wechseln ja, nachdem die wunderschön, monogam gelebte Beziehung leider den Yukon runter gespült wurde, einige in zb. eine offene Beziehung.

Ob das ein Konstrukt ist das überlebensfähig ist kann ich schlecht beurteilen, ich habe das noch nie mitgemacht.

Fakt ist aber, dass diese tollen Auswertungen von angeblich nicht funktionierenden, offenen Beziehungen leider nicht belegen können das diese Paare ohne Öffnung der Beziehung noch zusammen wären. Von daher sehe ich hier keine Aussagekraft.

Und Paartherapeuten, finde ich ebenso spooky das Argument. Wenn der Kapuzenmann mit Sense vor mir steht, kann dieser immer behaupten "also bei mir sind alle tot".

Diejenigen Paare bei welchen eine Partnerschaft funktioniert, offen oder nicht, lernt der Paartherapeut nicht kennen.

Ich verstehe auch überhaupt nicht welche Intention man hat, solche Varianten die evtl. einer Partnerschaft helfen können, dann einfach verteufelt und schlecht redet. Es ist doch ein Versuch und eine Aussicht auf Besserung der Partnerschaft. Und nichts wo man sagen kann, das darf nicht sein ansonsten hat man nicht alle Latten am Zaun. 🤔
 
Kenne offene Beziehungen und auch Partnerschaften- Ehen, habe nichts dagegen, wenn beide Seiten es wollen und voneinander wissen. Das gibt es auch nicht selten in gehobenen Kreisen, von denen man auch das nicht erwartet. Ich bin für klare Verhältnisse, mir reicht seit Jahrzehnten eine Partnerin- Ehefrau in guten wie auch schwierigen Zeiten.
 
Das ist aber Ursache und Wirkung verdreht?

Zudem kenne ich deine genaue Konstellation nicht.

Es ging um Trennungsangst und die Angst vor dem Alleinsein.


Was für viele Menschen in monogamen Beziehungen ein Thema ist.
Da wird dann aufgrund dieser Ängste an der Beziehung festgehalten.


https://www.sueddeutsche.de/leben/u...a.urn-newsml-dpa-com-20090101-231121-99-25768

https://www.aerzteblatt.de/archiv/t...-erkannt-6ff5fa34-2413-4413-996a-f9b5654a37c2



Und mindestens 44 % dachten 2018 schon mal an Scheidung; ich gehe davon aus, dass dies mittlerweile noch mal leicht gestiegen sein dürfte.
https://www.scheidung.de/scheidungsnews/zufriedenheit-in-der-ehe.html


In den allerwenigsten Fällen wird eine offene Beziehung als Rettung angedacht werden.
Was auch kein sinnvoller Weg, sondern Selbstbetrug wäre.


Die Qualität einer Beziehung muss gut sein, wenn eine offene Beziehung funktionieren soll.



Und hält das langfristig?
Laut deiner Erfahrung?

Warum sollte dieses Bezi
ehungskonzept erfolgreicher sein als der monogame Ansatz, bei dem Unmengen an Beziehungen und Ehen zerbrechen?

Eine offene Beziehung ist doch kein Allheilmittel oder Schutzzauber für Ängstliche.

Wir haben es dabei genauso mit Menschen zu tun.
 
Sehr schade und auch ein Stück verletzend, ich finde die Antworten teils sehr respektlos, denen gegenüber, die eine offene Beziehung leben.

Mein Partner und ich sind zusammen, seit ich 18 und er 22 ist, das sind 22 Jahre mittlerweile. Wir haben so unglaublich vieles zusammen ausprobiert/erlebt in verschiedensten Bereichen (Swingerclub-Party-Veranstalter/innen, während der WM 2006 zusammen einen Biergarten geleitet, Erfahrungen mit 3er und 4ern, im Krankenhaus auf der selben Station gearbeitet, zur Zeit sehr BDSM-neugierig...), immer unter der Prämisse, eine tiefe, ehrliche und offene Kommunikation zu gewährleisten.
Genauso läuft es mit unserer Partnerin. Gerade ist unser ,,Dreieck" die optimale Lebensform für uns und keiner neidet dem/der Anderen irgendwas, sondern jede/r von uns 3en weiß, dass es gerade jetzt eine perfekte Zeit für uns ist - und falls es irgendwann nicht mehr so sein sollte, dann wissen wir alle 3 was wir aneinander hatten und wieviel Nähe, Liebe und Geborgenheit da war. Ich persönlich glaube nicht, dass es ewig genauso bleibt, wie es jetzt ist, aber das soll es ja auch gar nicht🙂. Veränderungen bedeuten Entwicklung...

Natürlich ist für die meisten Menschen eine monogame Beziehung die Traumbeziehung, ich möchte das auch niemandem absprechen.
Aber klar stellen, dass man/frau durchaus auch ein völlig anderes Beziehungsmodell haben und unangepasst sehr, sehr glücklich sein kann😊
 
Tja.
Entstehen (einseitig) offene Beziehungen aus gesundheitlichen Gründen, kann ich's gut verstehen, dass man dann so lebt wenn der gesundh. angeschlagene Partner es freiwillig erlaubt
 
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