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Wen wählst du bei der nächsten Bundestagswahl (2025)?

Wen wähle ich bei der nächsten Bundestagswahl (23/02/2025)

  • SPD

    Teilnahmen: 12 8,7%
  • CDU/CSU

    Teilnahmen: 15 10,9%
  • Grüne

    Teilnahmen: 22 15,9%
  • FDP

    Teilnahmen: 4 2,9%
  • AfD

    Teilnahmen: 49 35,5%
  • Die Linke

    Teilnahmen: 8 5,8%
  • BSW

    Teilnahmen: 7 5,1%
  • Freie Wähler

    Teilnahmen: 2 1,4%
  • sonstige

    Teilnahmen: 19 13,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    138
Hast du konkrete Beispiele? Ich empfinde sie als ziemlich kritisch, im öffentlichen Auftreten teils eher als zu "kantig" und plakativ, was aber wahrscheinlich auch nötig ist, um Menschen zu erreichen.
Dir liegt der Krieg in der Ukraine ja sehr am Herzen, gerade dazu finde ich die Positionen von Jan van Arken eigentlich ziemlich gut, Abrüstung ist ja eins seiner Steckenpferde und trotzdem ist er nicht so unkritisch russlandnah wie manch andere ältere Linke.


Ich habe es gar nicht per se auf den Krieg bezogen. Sondern generell.

Sie sagen schon soziale Sachen, aber die Partei wirkt eher wie eine Verwaltungspartei und sie wirkt wenig Glaubwürdig. Es ist so mein Eindruck

Sie sind mehr eine Mischung aus pragmatischer Gewerkschaftspolitik und progressiv Grün. Davor waren sie halt mehr am Rand der Gesellschaft. Sie wirken eher wie ein Anhängsel der Ampel mit Kritik an der Regierung, aber bloß nicht zu viel. Sie sind vorsichtiger geworden und irgendwie sie brav und staatstragend.
 
Ich wähle vielleicht SPD. Schließlich will ich die linkssextremistische Szene stärken und wünsche mir Olaf Scholz als Vorsitzenden der ANTIFA. 😄

Ich wünsche mir ja immer, dass die Erzählungen der Rechten einfach mal wahrwerden. Links-Grüne-Öko-Diktatur, eine extremistische Grüne Partei mit über 10 % und gegen nen Antifa Kanzler hätte ich nun wirklich nix.... In der Realität bekommt man aber eher einen "ich bin für Kürzungen beim Bürgergeld offen und will im großen Stil abschieben"-Möchtegern Sozi. Hachja...
 
Wir müssen absolut dankbar sein für unseren Flickenteppich an Parteien, von denen keine einen Alleinherrscher an die Macht bringen kann. Demokratie lebt von Vielfalt, nicht von Verarmung. Die USA sind schon lange kein Vorbild mehr für Demokratien anderswo.
Ganz genau: Eine Demokratie kann nur in einem demokratischen Diskurs stattfinden. Das bedeutet auch, dass ein gewisser "Streit" stattfinden muss: Also ein ringen um einen guten Weg.
OK, dieses Ringen ist immer mehr zu einem populistischen Hauen und Stechen verkommen (eben dank solcher Leute wie Trump, die es eher als Kriegsschauplatz inszenieren und wo Lügen den gleichen Stellenwert haben wie fakten) aber TROTZDEM und gerade deshalb ist es wichtig.
Natürlich wäre es augescheinlich einfacher einen "Herrscher" zu haben, der es schon richten wird, aber das ist eben sehr trügerisch.
Demokratie bedeutet Vielfalt und auch Aushalten: Man muss ja das demokratische Ringen auch aushalten und man muss auch Ambivalenzen aushalten.
Klar ist es einfacher, wenn es keine Ambivalenz gibt sondern nur schwarz und weiß, aber dann ist es keine Demokratie.
 
@Rose

Das glaube ich nicht!
Die SPD hat bereits bewiesen daß sie nicht in der Lage ist das Land vernünftig zu regieren. Bei der AFD weiß man es nicht, aber schlimmer als mit der SPD kann es nicht werden, also sollte sie es mal versuchen und in einer Koalition mit regieren. Erst dann kann man sie in dieser Rolle wirklich beurteilen, immer nur schlecht reden und als rechtsextrem oder faschistisch zu bezeichnen ist ja so einfach, billig und entbehrt jeder Substanz. Soll sie sich in Regierungsverantwortung zeigen....
Das sehe ich ähnlich. Die AfD wird solange wachsen, wie die anderen Parteien nichts auf die Reihe kriegen und die AfD nicht beweisen muss, dass sie auch nur mit Wasser kocht.
 
In der Realität bekommt man aber eher einen "ich bin für Kürzungen beim Bürgergeld offen und will im großen Stil abschieben"-Möchtegern Sozi. Hachja...
Ach naja. Scholz persönlich hält Kürzungen beim Bürgergeld für Nonsens, weil wo will man denn da noch Kürzen und mit welcher Begründung? Er sagt es halt weil er glaubt, das er es dem Pöbel schuldig ist. Die Wiederwahl und so. Das ist natürlich falsch, und vielleicht stimmt die SPD tatsächlich für ein paar Kürzungen.

Ich nehme ihm diese Einstellung aber nicht ab und der SPD auch nicht. Ihnen fehlt dieser Furor, diese innere Überzeugung, daß durch Not und Schreclen die Welt vorangebracht werden kann.
 
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber die 30 % für die AfD hier sind echt traurig. Und leider wird es wahrscheinlich tatsächlich so ausgehen.
(...)
Genauso traurig finde ich die 1,6% für die FDP oder die 23% für die Grünen. Beides finde ich ebenfalls nicht gut. Aber es handelt sich um freie Meinungen und das finde ich gut.
 
DAs einzige was ich witzig fände, wäre, wenn diese Umfrage hier tatsächlich die FDP-Ergebnisse abbilden würde.
🤪🤪
In dem Fall müssten aber die Grünen ebenfalls gehörig in die Schranken gewiesen werden, was hier aber leider nicht der Fall ist. Manche Wähler lassen sich blenden, weil Habeck aus Kuhmist verbal Gold machen kann. Leider macht er den Kuhmist aber noch wertloser. Die Grünen hatten ihre Chance und haben es gründlich versemmelt. Natürlich weiß ich nicht, ob die AfD eine glücklichere Hand hätte.
 
Wobei ich finde, dass das von der jeweiligen Perspektive abhängt. Die rechten Parteien nehmen ja auch nur die Kritik derjenigen Bürger ernst, die sie wählen bzw. wählen wollen. Ich habe nur selten von den rechten Parteien gehört, dass sie die Unzufriedenheit und Kritik derjenigen Leute ernst nehmen, für die andere Themen im Fokus stehen
Ich glaube, wenn ich mich mit meinen Sorgen an die Weidel wenden würde, hätte die vermutlich höchstens ein höhnisches Lachen für mich übrig. Und das, obwohl auch ich ein Bürger dieses Landes bin. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie mich ernst nehmen würde.
Ein Ernstnehmen können Parteien ja nur dann durch entsprechende Handlungen auch zeigen, wenn sie gerade regieren. Bei der CDU wird man also wohl bald sehen können, wie es damit aussieht... bei der AfD dagegen kann man erstmal nur weiterhin vermuten, was sie denn tatsächlich tun würden, wenn sie an der Macht wären.

Aber wie kommst du darauf, dass Frau Weidel höchstens ein "höhnisches Lachen" für deine Sorgen übrig hätte?

z.B. Rassismus, Antisemitismus, zunehmende Aggressivität und Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft
Wenn dir Frau Weidel dazu sagen würde, dass sie deine diesbezüglichen Sorgen teilt und dass sich solche Probleme spürbar verringern ließen, wenn die Regelungen im Bereich der Flüchtlings-/Migrationspolitik verschärft und umgesetzt würden - was würdest du ihr darauf antworten?

zunehmende Bedrohung durch Starkregen- und Unwetterereignisse
Das ist zum Beispiel ein Punkt, von dem ich wirklich mal gerne wüsste, wie die AfD handeln würde, wenn sie tatsächlich Regierungsverantwortung hätte.

Allerdings tragen die bisherigen hauptsächlich von den Grünen vorangetriebenen Maßnahmen insgesamt nur sehr wenig zum globalen Klimaschutz bei, funktionieren teilweise nicht so wie gedacht, führen in anderen Bereichen zu gravierenden Verschlechterungen etc.. Das ist für viele Wähler eben keine überzeugende Alternative. Für mich ehrlich gesagt auch nicht. Für dich denn?

Die Bürger dieses Landes setzen sich aus ganz unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Sorgen, Nöten, Bedürfnissen, Ängsten zusammen. Aber auch die rechten Parteien bedienen keineswegs die gesamte Bevölkerung, sondern ein bestimmtes Segment. Also im Prinzip nicht anders als das, was sie dem "mittleren und linken Spektrum" vorwerfen - nur andersrum.
Im Herbst 2021 fand sich bundesweit ein Zehntel der deutschen Wähler bei der AfD wieder, inzwischen ist es etwa ein Fünftel - der Anteil hat sich in gut drei Jahren einfach mal ganz locker verdoppelt. Und eine Menge Personen, die bisher noch nicht die AfD wählen, teilen dennoch weitgehend einige ihrer Positionen. Ich sehe da bei den Sorgen, Nöten und Bedürfnissen ziemlich viel Übereinstimmung, muss ich sagen...
 

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