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Was soll ich noch tun…

Beratungsresistent nicht wirklich. Ich bin dankbar, für die Antworten. Auch über die Kritik. Ich hab meine Jahre als Vater haben dürfen. Da bin ich mehr als dankbar für. Ich versteh dass jeder sagt, er wäre erst 10, was ja auch stimmt. Aber ich kenne meinen Sohn, wenn er wollen würde, hätte er schon längst mit mir kommuniziert. Es sind Ferien. Ok zur Zeit ist er im Urlaub. Ich bin einfach raus, zu unwichtig geworden. Und dieses Gefühl möchte ich nicht länger haben müssen. Mein Leben ist schon schlimm genug. Da ist es manchmal wohl besser, nach vorne zu blicken und die Vergangenheit hinter mir zu lassen.
 
Das alles hat nicht unbedingt mit meinem Gesundheitlichen Zustand zu tun. Isoliert leben ist nun mal nichts für Menschen. Dazu noch das ganze vermissen jeden Tag. Aber es wird wohl irgendwie weitergehen müssen. Auch für mich. Mein Sohn wird schon ein erfülltes Leben führen können. Das weiß ich. Und vielleicht wird er mich zumindest in Erinnerung behalten. Ich werd mal gucken, wohin es mich noch so führt.
Isoliert leben viele Menschen.

Da du ausser deiner ehemaligen Familie niemanden hast, du eben jetzt auch.

Das scheint dein größtes Problem zu sein, die plötzliche Einsamkeit.

Nochmal meine Frage, hast du in den letzten Monaten versucht, deinen Sohn mal auf seinem Handy anzurufen, oder hast du nur geschrieben?

Es geht dir zur Zeit eigentlich nur um dich selbst, weniger um deinen Sohn. Du fühlst dich einsam, der Sohn nimmt keinen Kontakt zu dir auf.

Deshalb ist es vielleicht ganz gut, wenn du sich erstmal um.dich selbst kümmerst. Dein Sohn ist nämlich nicht zuständig für deine Einsamkeit.
 
Ja ich habe auch angerufen. Es ging nie jemand ran. Natürlich ist mein Sohn nicht für meine Einsamkeit verantwortlich. Davon red ich doch. Wenn ich nur an meinen Sohn denke, lebt er nunmal besser dort drüben und ohne mich. Mir wird er noch lange fehlen. Aber auch dieses Gefühl wird hoffentlich irgendwann verschwinden. Im Grunde wäre es am besten, wenn selbst die Gefühle zu Ihm irgendwann verschwinden. Das werd ich mit Unterstützung vielleicht eines Tages geschafft haben. Das wäre für alle am besten.
 
Ja ich habe auch angerufen. Es ging nie jemand ran
Wie oft hast du das versucht?
Im Grunde wäre es am besten, wenn selbst die Gefühle zu Ihm irgendwann verschwinden. Das werd ich mit Unterstützung vielleicht eines Tages geschafft haben. Das wäre für alle am besten.
Das ist die Depression, die dir das sagt. Die nächste Stufe ist, dass du sagst es wäre für alle am besten, wenn du gar nicht mehr da bist.

Warum halbe Sachen machen und nur die eigenen Gefühle abschaffen, wenn man auch den Körper abschaffen kann?

Und jetzt mal ohne Spielerei und nüchtern: du kannst die Gefühle für deinen Sohn nicht abschaffen in dir. Dein Lösungsweg ist zum Scheitern verurteilt.

Es gibt sehr wohl Eltern, denen die eigenen Kinder egal sind. Aber ich keinen einzigen Vater und keine einzige Mutter, denen das Kind egal geworden wäre. Wenn es eine Bindung gibt, hält die ein Leben lang.
 
Zur Zeit ist so einiges zum scheitern verurteilt. Klar kommt es auch durch meine „Depressiven“ Phasen. Körperlich geht’s ebenfalls bergab, was meinen Tagesplan manchmal etwas durcheinander bringt. Ich denke ich möchte meinen Sohn einfach so in Erinnerung behalten, wie wir immer waren. Gute Freunde. Ich denk eine Bindung kann auch gelöst werden, sprich wird Sie nicht gefördert vergeht sie. Das ist ja jetzt schon eingetroffen.
 
Dein Sohn ist ein Kind von 10 Jahren.
Vielleicht hat er ein neues Handy, neue Nummer und deine Nummer ist nicht gespeichert. Seine Mutter hat ihm gesagt, dass auch du eine neue Nummer hast, und du gesagt hast, dass du nichts mehr von deinem Sohn wissen willst. Mit dieser Lüge lebt er. Eigentlich ist es ja keine Lüge, denn du kappst ja die Verbindung.
Den eigenen Sohn wirst du nie vergessen.
Viel Glück für deinen neuen Weg. Ich kann hier nicht mehr schreiben, ich kann dich nicht verstehen. Ich hoffe für dich, dass dein Sohn das verkraftet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Sohn muss nichts verkraften. Ich rede nicht nur vom Handy, seine Nummer ist definitiv noch aktuell. Es gibt wie ich ja schon mal erwähnt hab, unzählige Accounts am PC, mit denen er mich hätte kontaktieren können. Ich weiß für viele ist mein Schritt wahrscheinlich nicht zu verstehen. Würde mir im Grunde nicht anders gehen. Aber so ist es für alle am besten. Außer für mich, aber da muss ich durch.
 
Ja. Was hat er schon zu verkraften ausser der Entführung aus dem gewohnten Umfeld. Weg von seinen Freunden, seiner Schule. Den Verlust des geliebten Vaters, der mit Schulterzucken akzeptiert dass das Kind jetzt halt weg ist und alles gegeben hat, indem er einmal beim Jugendamt, bei einem Anwalt war und immerhin mal vor der Tür stand.
Was hat dieser 10 jährige kleine Junge schon verloren.
Zumindest du hast deine Empathie für dein Kind verloren und siehst nur dich und dass du so arm dran bist.
 
Ich habe nur noch mich. Wie soll ich da denn nicht nur an mich denken? Was ich ja nicht einmal tue. Ich find es nur komisch, dass jeder scheinbar weiß, dass es meinem Sohn so schlecht geht. Wir sind doch hier nicht in irgendeinem Märchen, die Realität sieht wohl etwas anders aus. Wenn es Ihm nicht gut gehen würde, hätte er mich schon längst kontaktiert. Und auch wenn ich Sie als Mutter verachte, für Ihre Taten. So ist Ihre Familie zumindest fürsorglich. Es sind keine Monster da drüben. Er hat Freunde dort, eine große Familie, 3 Katzen, eine Mutter/Ersatzvater. Das er sich nicht meldet, wird seine Gründe haben, sprich er wird denk ich unbewusst die Meinung aller anderen dort drüben übernommen haben. Und genau so ist es am einfachsten und für Ihn wahrscheinlich am besten. Sich innerlich von seinem eigenen Sohn zu verabschieden, hat für mich überhaupt nichts mit Schwäche oder Feigheit zu tun. Im Gegenteil. Ich muss ja auch sehen, dass ich eventuell irgendwann mal wieder zurecht komme. Und dafür muss ich mein altes Leben hinter mir lassen und versuchen zu vergessen. Alles andere tut weder mir/meinem Sohn, noch irgendwem gut.
 
Ich find es nur komisch, dass jeder scheinbar weiß, dass es meinem Sohn so schlecht geht
Ich habe so etwas nicht gesagt. Ich denke es geht ihm gut UND schlecht, je nachdem wonach man fragt.

Es könnte sein, sas er seine Mutter nicht verletzen will durch Kontakt zu dir. Wenn er deine "Weichheit" auch hat, dann wäre das naheliegend. Er hat schon seinen Vater verloren, denn dieser Umzug und Kontaktabbruch war NICHT seine Entscheidung. Sondern die der Mutter.

Wenn er dir nun schreibt könnte die Mutter ihn mit Missachtung strafen. So etwas können Außenstehende nicht sehen, nur dein Sohn selbst kann darüber berichten.

Und es ist gut möglich, daß er begeistert von neuen Freunden, einem grossen Haus, 3 Katzen und einem tollen Urlaub erzählt. Das eine schließt doch das andere nicht aus.

Und deine Aufgabe ist es, genau das herauszufinden. Du darfst das nicht auf deinen Sohn abwälzen. Du weisst nicht warum er dir nicht schreibt.

Wenn du diese Aufgsbe nicht bewältigen kannst, verwirkst du dein Recht auf Umgang. Denn du machst hier einen großen Fehler, und jeder ausser du selbst sieht das. Und zwar auf den ersten Blick. Und das wird man dir, und zwar zu Recht, vorhalten.
 

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