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Der einzige Mensch, bei dem ich mich sicher fühle, ist mein Chef

Ja, ich verstehe euch beide!
Mir gehts auch nicht darum, dass er mein Therapeut sein soll. Das ist er nicht und das ist mir klar. Und das möchte ich auch gar nicht.
Wenn wir mit Freunden über die eigenen Gefühle sprechen, sind diese doch auch nicht gleich unsere Therapeuten oder?
Wenn er nicht mein Chef wäre, würde das etwas für euch ändern?
Wenn da einfach nur ein Mensch ist, in dessen gegenwart ihr euch wohlfühlt?
Ehrlich gesagt scheint dir das nicht wirklich klar zu sein, denn es ist dir ja schon ein inneres Bedürfnis, dich ihm regelmäßig mitzuteilen. Wenn ich auch so Dinge lese wie "In mir schreit alles danach, wieder mit ihm darüber zu sprechen" oder diese Reparenting-Rolle, die du ihm aufdrückst...hört sich nicht sehr gesund an. Zusätzlich ist es nie ratsam, einem Vorgesetzten so intime Details zu erzählen (der Schuss kann immer nach hinten losgehen).
 
Gibt ja genug Möglichkeiten, das zu ändern..
Daher frage ich mich halt einfach, was kann schlimmstenfalls passieren?
Welchem Risiko setze ich mich aus, wenn ich ihm vertrauen würde?

Es kann passieren, dass es deinem Chef zu viel wird. Aus einem sehr engen Verhältnis wieder zurück zu Distanz zu kommen ist schwierig.

Es kann passieren, dass deine Stimmung umschwenkt und dir dein Verhalten dem Chef gegenüber peinlich ist.
 
Wenn ich auch so Dinge lese wie "In mir schreit alles danach, wieder mit ihm darüber zu sprechen" oder diese Reparenting-Rolle, die du ihm aufdrückst...hört sich nicht sehr gesund an.

Ja macht Sinn. Ich weiß auch nicht ob Reparenting genau das richtige Wort dafür ist.
Was er hauptsächlich in mir Auslöst: Er hat für mich eine Vorbildsfunktion und schätzt das, was ich tue und wie ich agiere. Das ist völlig neu für mich. Meine bisherigen Vorbilder (Eltern, Lehrer, Professoren) waren leider nicht so besonders gut in ihrer Rolle.
 
Ja macht Sinn. Ich weiß auch nicht ob Reparenting genau das richtige Wort dafür ist.
Was er hauptsächlich in mir Auslöst: Er hat für mich eine Vorbildsfunktion und schätzt das, was ich tue und wie ich agiere. Das ist völlig neu für mich. Meine bisherigen Vorbilder (Eltern, Lehrer, Professoren) waren leider nicht so besonders gut in ihrer Rolle.
Wie gesagt...Ich würde wegen sowas niemals meinen Job oder ein gutes Verhältnis zum Chef
gefährden => Such dir einen echten Therapeuten.
 
Ich habe kurz in deinen älteren Thread (ca. 1 Jahr her) reingelesen.

Zwischen euch scheint sich eine ungute Dynamik entwickelt zu haben.

Ich würde nicht ausschließen, dass er sehr gut weiß, wie deine Bedürfnisse sind.....er dir das dosiert gibt, um mehr aus dir rauszuholen. Vielleicht gibt es ihm zusätzlich auch noch was auf persönlicher Ebene.
 
Es kann passieren, dass es deinem Chef zu viel wird. Aus einem sehr engen Verhältnis wieder zurück zu Distanz zu kommen ist schwierig.

Es kann passieren, dass deine Stimmung umschwenkt und dir dein Verhalten dem Chef gegenüber peinlich ist.

Ja, verstehe was du meinst.
Hat man dieses Risiko nicht irgendwie immer? Egal wem man vertraut?

Am Ende habe ich durch seinen Status lediglich noch das "Problem" dass es sich auf meine Arbeit auswirken könnte.. Oder?
 

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