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Kollegin treibt mich in den Wahnsinn

Da, wo Eltern von Kita-Kindern arbeiten, grassieren nunmal mehr die üblichen Krankheiten. Das ist nicht ungewöhnlich und hat mit der Kollegin gar nichts zu tun. Das ist überall so und in der Grippesaison sowieso. Dass die Dame keine Manieren an den Tag legt, ist etwas anderes. Das würde ich bei ihr immer wieder in der Situation ansprechen. Taschentuch, Hand vorm Mund, Maske, Desinfektion oder Scheibe, viel Lüften - da müssen Erwachsene mMn einen Weg finden können.
Der Chef begrüßt die Haltung mit dem Kopf unterm Arm zur Arbeit zu kommen. Das ist zwar total aus der Zeit gefallen, aber da hast du dann eher "schlechte Karten".

Die Duftsache...schwierig. Hast du Nachteile durch die Beduftung? Kopfweh, Atemprobleme, Augenjucken? Oder stört dich sprichwörtlich nur, dass die "neue Kollegin" ihre Duftmarke dort setzt?

In meinen Augen bist du übrigens noch genauso ein Frischling nach einem dreiviertel Jahr. Das sollte bei Anspruchshaltung und Brötchengröße mit bedacht werden 🙂
 
Hallo.

Weshalb müsst ihr überhaupt ein Duftspray im Büro haben? Sowas habe ich noch nie gehört.

Wenn sie deinen Lufterfrischer einfach entfernt hat, mach doch dasselbe mit dem Sprühduft Ding.

Es ist auch nicht ganz unbedenklich gesundheitlich. Außerdem ist das Büro keine Toilette.

Sag deinem Chef, du kannst mit dem Duft nicht arbeiten.

Das muss auch ein komischer Chef sein. Wie kann man bestimmen, dass ein Duft ausgeströmt wird in einem Büro, wenn eine MA dagegen ist.
Oder der es löblich findet, wenn sie krank zur Arbeit kommt.

Und die Sache mit dem Geschenk für die Ehefrau ist doch auch peinlich schleimig.

Irgendwas scheint dein Chef an der Neuen gefressen zu haben. Dir würde ich empfehlen, selbst krank zu machen wenn sie dich wieder vollrotzt,
und vielleicht gleichzeitig nach Jobs schauen.
 
Zitat aus dem Eingangstext:
"Bleibt mir da wirklich nur die Suche nach einem neuen Job übrig ? "

JA
 
Wenn dich tatsächlich der Duft stört kannst du deinem Chef sagen, dass du jetzt eine Weile versucht hast, damit klarzukommen, du aber ständig Kopfschmerzen hast. Rücksichtnahme ist keine Einbahnstraße - der Lufterfrischer musste weichen; du kannst bei dem Dauergestank nicht arbeiten.
Das ist genauso wie wenn Kolleg*innen ein schweres Parfum auflegen - furchtbar.
Du könntest auch - wenn du zunächst noch mit ihr das Problem lösen möchtest - alternativ die Fenster aufreißen. Nimm dir einfach eine Jacke mehr mit; ich glaube, das Problem des Raumdufts hat sich dann schnell erledigt.

Eigentlich sollte es im Interesse deines Chefs sein, dass ihr gut miteinander auskommt.
Dass sie schlechte Manieren hat ist natürlich so eine Sache - solange er das nicht mitbekommt ist es für ihn schwierig zu reklamieren. Du hast alles Recht der Welt etwas zu sagen; "gehorchen" muss sie dir wiederum nicht.

Sie hat es schon recht raffiniert angestellt, ihn auf ihre Seite zu ziehen. Offensichtlich ist er da sehr empfänglich und das spricht leider auf Dauer gegen dich. Außer mit ihm das Gespräch zu suchen, was du ja bereits getan hast, wüsste ich nicht, was du noch machen könntest. Eine Stelle höher zu gehen ist ein no go und unverhältnismäßig - damit hättest du endgültig bei ihm verspielt. Außerdem mischen sich Chefs in solche (aus ihrer Sicht) Lappalien i. d. R. auch nicht ein.

Kann es sein, dass du beim Chef zu - sagen wir mal - echauffiert aufgetreten bist und er deine in der Sache vermutlich berechtigte Reklamation rein emotional als reine Stutenbissigkeit einordnet? Wenn du z. B. sagst, dass, sollte das Raumspray nicht weggelassen werden du ab sofort im Home Office arbeiten wolltest, wäre das natürlich unklug gewesen. Stattdessen hättest du sagen können, dass der Dauerduft dir Kopfschmerzen bereitet und ob er einen Vorschlag hat, wie eine Lösung aussehen könnte.

Dass die Neue sich bei den Kunden vordrängelt, stelle ich mir schon unangenehm vor, allerdings ist so etwas natürlich schwierig beim Chef zu monieren. Das klingt dann schon sehr nach Kindergarten und kein Boss hat Lust auf so etwas.

Du kannst ja nicht entlassen werden - so ohne Weiteres geht das nicht. Versuch doch noch einmal, das Gespräch mit deinem Chef zu suchen und ihm die Punkte nennen, die dich wirklich belasten, die aber keine reine Befindlichkeit sind. Raumduft könnte ich z. B. nicht dauerhaft haben, selten hat man da eine Richtung, die alle mögen. Also lieber neutral.

Über Schultüte und erst recht das Armband für die Gattin kann man denken, was man will und ich finde das auch sehr anbiedernd. Ehrlicherweise geht es dich aber nichts an. Manche Menschen sind so, das ist nicht dein Bier. Dass dein Chef das sogar annimmt sagt eine ganze Menge über ihn aus - er scheint Speichellecker zu mögen. Damit weißt du allerdings auch, wo du stehst.

Du kannst damit drohen, dir einen anderen Job zu suchen - allerdings solltest du dir das gut überlegen. Ich würde einfach Bewerbungen schreiben und dann kündigen, wenn du einen neuen Job gefunden hast. Bis dahin die Füße still halten bzw. nur dann etwas sagen, was dich wirklich beeinträchtigt. Selbst ihr dominantes Gehabe vor Kunden wirst du wohl hinnehmen müssen. Einen derart nervenaufreibenden Kampf würde ich nicht kämpfen wollen.

Hoppla-jetzt-komm-ich-Kollegen muss man aushalten können oder aber aus ihrem Revier verschwinden.
 
Mandant klingt nach Steuerberater oder Rechtsanwaltsbüro

Ich würde ganz klar Tacheles reden mit der Kollegin , anders verstehen diese penetranten Leute nicht , dass sie sich daneben benehmen

Bei der nächsten Rotz Attacke hältst Du ihr demonstrativ eine Tempo Box mit Taschentüchern vor die Nase , wo schon eins oben raus schaut
Und sagst im strengen Ton
Ich habe Dich schon mehrmals drauf hingewiesen, dass Dein Verhalten bezüglich Deiner Hygiene nicht tragbar ist .
Ich b i t t e Dich nochmals dringend , dieses ab sofort zu ändern .
Ich möchte noch nicht Dr . XY ( den Chef ) damit
behelligen !!!
 
Um ein anderes Büro bitten, wäre noch eine Möglichkeit. Ansonsten ist es leider manchmal so, dass es keine andere Möglichkeit gibt, als sich einen Job zu suchen. Es gibt einfach echt nervige Leute, das ist man aus dem privaten Umfeld nicht gewohnt und ist dann bei der Arbeit umso geschockter, wenn man das dort mal wieder merkt.

Zu der Sache mit den Krankheiten: Das kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Wenn man darüber öffentlich spricht, hört man oft "mecker doch nicht, diese Kinder werden dich im Alter mal pflegen und Steuern zahlen" oder "die Kollegin muss halt auch zur Arbeit kommen". Ja toll, stimmt alles. Aber man darf trotzdem angepisst sein, andauernd krank zu sein, weil andere Leute sich für Kinder (und das Nicht-Tragen einer Maske) entscheiden.
 
Guten Morgen liebe Forenmitglieder, mich würde mal interessieren wie ihr euch in folgender Situation verhalten würdet:
ich bin seit Januar in einem neuen Beschäftigungsverhältnis. Im Sommer diesen Jahres kam dann eine neue Kollegin dazu, mit der ich mir das Büro jetzt teile. Sie wurde uns von der Agentur für Arbeit vermittelt.

Anfangs habe ich mich total gefreut, dass ich jetzt nicht mehr alleine im Büro sitze, aber diese Freude verflog schnell.

Das Problem ist, dass sie absolut keine Manieren an den Tag legt und mich damit echt wahnsinnig macht.

Sie ist ständig krank (hat kleine Kinder, die dauernd irgendwas vom Kindergarten mit nachhause bringen) und kommt dann trotzdem zur Arbeit, kürzlich auch mit Corona.

Dadurch hat sie mich natürlich sofort angesteckt, denn eine Maske wollte sie nicht anziehen. Ich lag über eine Woche komplett flach.
Sie ist quasi Dauer-erkältet und zieht dann alle paar Minuten so appetitlich den Rotz die Nase hoch, statt sich diese zu putzen.

Ich habe sie schon mehrmals darauf hingewiesen, dass sie sich doch bitte die Nase putzen soll - macht sie aber nicht, bzw sie macht es dann einmal und hinterher wird wieder so klangvoll alle paar Minuten der Rotz gezogen.

ebenso hustet sie grundsätzlich einfach in der Gegend rum, ohne sich die Hand vor den Mund zu halten. Auch darauf habe ich sie bereits deutlich hingewiesen, dann kommt jedesmal „okay sorry!“ und beim nächsten mal hustet sie wieder direkt in meine Richtung.

Seit sie da ist, war ich schon sensationelle dreimal krank (in 4 Monaten), habe auch bereits meinen Vorgesetzten darauf hingewiesen, dass ich ab sofort im Homeoffice arbeiten möchte, wenn sie wieder krank zur Arbeit kommt, weil ich keine Lust habe, mich dauernd bei ihr anzustecken.

Er tat so als würde ich total übertreiben und sagte nur, bei uns gibt es kein Homeoffice und Ende. Zudem findet er es „löblich“ und die richtige Einstellung, dass meine Kollegin trotz Krankheit zur Arbeit kommt.

außerdem macht sie sich hier extrem breit und versucht permanent, ihren Willen durchzusetzen. Wir hatten bisher immer einen Lufterfrischer (Airbowl) hier stehen, der wirklich sehr leise ist. Der Verkehr draußen vor dem Fenster ist definitiv um einiges lauter.

kaum war die Kollegin 2 Monate da, fehlte plötzlich die Bowl. Ich fragte meinen Vorgesetzten, und er sagte daraufhin, Frau M. (meine Kollegin) hätte das Geräusch gestört, darum wird die Bowl ab jetzt nicht mehr betrieben.

keinen Tag später hatte sie auf Firmenkosten sämtliche Duftstäbchen und diese Lufterfrischer gekauft, die einen Sprühstoß abgeben, wenn jemand vorbeigeht und das Büro riecht seitdem penetrant wie eine Douglas -Filiale aus allen Ecken. Überall steht dieses Zeug rum und verpestet die Luft.

Als mein Vorgesetzter reinkam und mich fragte, wie ich den neuen Duft finde, sagte ich ziemlich deutlich, dass ich ihn nicht gerade angenehm und als viel zu stark empfinde.

Darauf kam von ihm „also ich finde ihn gut, das kann so bleiben!“ und stapfte von dannen.
Klar, er hat ja auch sein eigenes Büro und muss den Gestank nicht 8 Stunden durchgehend ertragen.

Ich drehe echt durch mit dieser Person. Auch bei Mandantenbesuchen drängt sie sich in den Vordergrund und hat dann letztendlich keine Ahnung, was sie eigentlich machen muss und dann soll ich wieder herhalten.
selbst wenn die Mandanten gezielt mich ansprechen, springt sie jedesmal auf und schiebt sich vor mich.

Ich habe sie dann hinterher zur Seite genommen und ihr erklärt, dass sie das nicht zu machen hat und es schlicht unhöflich ist.
Es kam wieder nur „ok sorry!“ und beim nächsten Mal wieder dasselbe Verhalten.

In 2 Monaten ist ihre Probezeit rum.
Stand jetzt gehe ich nicht davon aus, dass mein Vorgesetzter sie wieder entlassen wird.
Sie schleimt bei ihm wie eine Eins, hat seiner Tochter zur Einschulung eine riesige Schultüte gekauft mit Unmengen an Süßigkeiten, Schulsachen etc., sogar seiner Frau hat sie ein Armband gekauft, weil sie in seinem Kalender den Geburtstag gesehen hat.

Alle drei kennen bzw kannten sich davor nicht. Die Frau kam dann extra zu uns ins Büro , um sich „unbekannterweise“ für das Geburtstagsgeschenk zu bedanken.

Ich gehe mittlerweile echt auf dem Zahnfleisch. Seit sie da ist, ist einfach nichts mehr wie es war und sie macht mich einfach nur noch sauer mit ihrem Verhalten.
Was kann ich tun? Bleibt mir da wirklich nur die Suche nach einem neuen Job übrig ?
Dieser Sachverhalt würde sich nur lösen, sofern diese Kollegin von selber geht (also denke ich erstmal gar nicht). Ich hatte auch mal so einen ähnlichen Konflikt mit einer Kollegin. Letztendlich hilft wirklich nur, sich etwas anderes zu suchen und das Feld zu räumen. Ich hab den Fehler gemacht und hab mich viel zu lange rumgeärgert. Liest sich generell auch nicht so, als hättest du einen hohen Stellenwert in der Firma in puncto Wertschätzung....Daher also parallel nach einer besseren Option umsehen und kündigen, sobald man was Schriftliches hat.
 
Mit gutem Willen würde es folgendermaßen funktionieren,
Sich im Büro nicht auf die Pelle rücken, die Schreibtische müssen ja nicht direkt frontal gegenüber stehen. Fenster bei gutem Wetter auf Kippe setzen, bzw. ausreichend lüften.
Das ganze Duftstoffgedöns aus dem Büro rausschmeißen. Jeder darf sein eigenes Parfum nutzen und gut ist.
Ich schätze aber der gute Wille wird dazu nicht reichen also muss früher oder später eine gehen.
 
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