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  • Starter*in Starter*in Gelöscht 130674
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Wenn jemand keinen Alkohol mehr trinken will sondern sich jetzt auf Sport und Bio-Ernährung umorientiert, ist das eben kein geeigneter Bier-Kumpel mehr.
Wobei ich mich schon frage, warum es Menschen abwertend finden, wenn andere was anderes trinken?
Da fehlt es mir doch am Respekt und der Akzeptanz.

Aber vielleicht mag der TE sich noch dazu äußern?
 
Wobei ich mich schon frage, warum es Menschen abwertend finden, wenn andere was anderes trinken?
Da fehlt es mir doch am Respekt und der Akzeptanz.

Aber vielleicht mag der TE sich noch dazu äußern?
Bin zwar nicht der TE, aber ich glaube, was die Wahl der Getränke angeht, da gibt's immer noch gewisse Vorurteile.

Wenn ich z.B. am Samstag zum Bundesliga gucken in die Kneipe gehe, dann ist es da immer noch so, daß "man" normalerweise Bier trinkt, ob mit oder ohne Alkohol.
Und die Leute, die kein Bier mögen, oder gar keinen Alkohol trinken, die bestellen sich Limo, Cola o.ä.
Ich vertrage (leider!) vom Magen her kein Bier mehr, was bei mir an alkoholischen Getränken aber noch geht ist Weißwein, warum auch immer.
Und da bin ich oft die einzige in der Kneipe, die Wein oder Weinschorle trinkt, das fällt dann tatsächlich auf...

Das Vorurteil, daß jemand der in der Fußball-Kneipe Wein statt Bier trinkt sich für was Besseres hält, das hält sich wohl immer noch in der Welt....
 
Zuletzt bearbeitet:
Steht doch im EP.
Ganz unten.

Ja da muss man schon flexibel sein. Jemand zu nem Bier zwingen der beispielsweise Alkohol nicht gut verträgt würde ich als Freund selbst nicht wollen. Was jeder trinken mag bleibt ihm/ihr/binär überlassen wer da blöde Kommentare macht, muss damit rechnen dass die andere Person dass nicht mehr hören möchte und sich ein Treffen zwei mal überlegt.
 
Hat das Konzept "Freundschaft" ausgedient?

Darüber habe ich eben noch mit einem Freund gesprochen.

Wir haben beide nur zwei, drei echte Freunde und das war es. Der Rest sind Bekannte.

Wir haben beide festgestellt, dass folgende gesellschaftliche Entwicklungen dazu geführt haben, dass die Menschen weniger Freundschaften führen wollen:

- Corona- seitdem kommt jeder auch gut mit sich und Netflix alleine klar
- Tinder, Spontacts und Friendsup- man kann sich Kontakte "bestellen" wie eine Pizza und wenn man keine Lust mehr hat, wirft man sie achtlos weg... wozu noch pflegen? Ist zuviel Aufwand
- Digitalisierung- die Leute hängen nur noch am Handy

Sehr schade, ich kenne es aus meiner Kindheit noch ganz anders aber das ist der Lauf der Dinge.
 
Was bringt mir die Person beruflich.. Kunde.. Netzwerk, weitere Kontakte .. welche Vorteile habe ich davon ..

Wer glaubt in der heutigen Welt wäre ein großer Teil nicht so.. der lebt leider nicht in der Realität.


Das musste ich leider auch auf die ganz harte Tour erfahren...

Mein Partner wohnt eine halbe Stunde Autofahrt von meinem Wohnort entfernt.

Da hieß es bei einigen Kontakten dann- aus den Augen, aus dem Sinn...

Es wurde sich nicht mehr gemeldet, weil ich bin ja "weg"... dass ich a) besuchbar bin und b) auch gerne die halbe Stunde Fahrt für ein Treffen auf mich genommen hätte? Geschenkt.

Die Leute wollen es heute bequem haben und bevorzugen Leute, die in ihrem Stadtviertel wohnen und mit denen sie auch mal fix auf einen Kaffee gehen können.
 
. ergo hat man dann einen Zweck erfüllt da gibt es mehrer Gesichtspunkte: geschäftliche Kontakte, Netzwerk, emotionaler Abfalleimer, Kontakte die man braucht um auszugehen die leicht Ersatzbar sind, etc etc



In meinem Fall- kaum sind zwei Singlefrauen wieder vergeben- nie wieder etwas gehört.

Als sie Datingstress hatten, kamen täglich ellenlange Nachrichten mit Chatverläufen der Herren...
 
In meinem Fall- kaum sind zwei Singlefrauen wieder vergeben- nie wieder etwas gehört.

Als sie Datingstress hatten, kamen täglich ellenlange Nachrichten mit Chatverläufen der Herren...

kannst du von Männern auch haben. Manchmal geht es dann halt um den Job.

tut mir leid dass du ähnliche Erfahrungen gemacht hast .. scheint wohl so zu sein.

Ich würde mich einfach auf die Menschen konzentrieren bei denen ich ein gutes Gefühl habe.

Es trennt sich auch die Spreu vom Weizen wenn man krank wird .. dann sind einige bei denen man dachte das sind Freunde schneller weg als man Hallo sagen kann..

man war ja dafür da der anderen Person zu zuhören wenn es der Person schlecht ging nicht aber umgekehrt… auch ein AHA Erlebnis.
Auch solche Menschen soll es geben! Gehören dann für mich zu einer ganz speziellen Kategorie.. und ja da fühlt man sich dann danach wie ein emotionaler Abfalleimer der da war um sich Beziehungsprobleme Tag ein Tag aus anzuhören und wenn man dann selber Unterstützung braucht whupps und weg.
 
eben, das klang definitiv abwertend.
Darum meine ich ja, die Freundschaften haben sich auseinander entwickelt.
Wenn jemand keinen Alkohol mehr trinken will sondern sich jetzt auf Sport und Bio-Ernährung umorientiert, ist das eben kein geeigneter Bier-Kumpel mehr.

naja da sollte man flexibel sein… wäre mir egal was mein Gegenüber trinken möchte ..sollte es TE auch sein. Sonst ist der Sinn des Treffens ja das Bier …. 😶
 

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