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Gibt es so etwas wie "füreinander bestimmt sein"?

Durch die andauernde Lügerei soll nicht die Ehefrau "geschont" werden. Es ist des Akteuren vermutlich unangenehm, Drama, Tränen und Schuldzuweisungen zu riskieren.
Die Ehefrau war es 10 Jahre lang nicht wert, ehrlich zu ihr zu sein. Hätte sie damals erfahren, dass ihr Mann sich an Schulmädchen ranmacht, wäre es nie zu der aktuellen Lage gekommen.
Weil sie ihn schon längst rausgeschmissen hätte.
Diese Frau darf nie frei wählen.
Weil sie nie die ganze Wahrheit kennen soll.
Einzig tröstlicher Gedanke für sie, wenn sie es dann durch Zufall DOCH erfährt:
Ein Profilügner hört nicht auf damit, nur weil die Partnerin jetzt einen anderen Vornamen hat.
Wie man Typen bekommt, verliert man sie auch wieder.
 
Ich hatte mal eine Mitbewohnerin, die ist Jahrelang von ihrem Freund mit ihrer besten Freundin betrogen worden.
Die war definitiv verbittert und hatte auch bisher nie wieder einen neuen Partner.
 
Ja, aber bei dem Ausmaß würde mir persönlich speiübel werden.
Das kann leicht zu Verbitterung führen und das käme den Kindern bestimmt nicht zugute.
Wie gesagt ....man kann es so oder so sehen.
Mir wird übel bei der ganzen Lügerei.
Ich würde nicht immer aufpassen müssen wollen ,was " Falsches" zu erzählen,dass die Wahrheit rauskommt.


Und ich denke,ich würde persönlich die Wahrheit bevorzugen.
Es würde mir klar machen ( wenn ich die Frau des Mannes wäre),dass ich ihn nicht eine Minute länger an meiner Seite haben wolle.
 
Natürlich ist es schlimm.
Krank zu sein und verlassen zu werden ( und ohne richtig den Grund zu kennen) doch auch,oder?
Ich finde den 10 Jahre währenden Betrug auch schlimm. Allerdings glaube ich auch nicht, dass es der verlassenen Frau gut täte, auch davon noch zu erfahren. Ehrlicher wäre es, ja, aber wer weiß, was diese Ehrlichkeit bei der Frau bewirkt. Sie fühlt sich mit ihrer einschränkenden Erkrankung bestimnt schon jetzt minderwertig. Dann vor Augen geführt zu bekommen, dass sich der Mann einer gesunden, jüngeren, attraktiven Frau zugewandt und sie einfach ersetzt hat.. diese Erkenntnis könnte sie auch endgültig zerstören. Und stellt euch nur mal vor, sie täte sich dann etwas an. Dann hieße es plötzlich " War es wirklich nötig, ihr ALLES zu erzählen? Hätte es nicht gereicht, sich zu trennen mit dem Hinweis, dass die Liebe erloschen ist, man sich auseinandergelebt habe oder oder oder.." Wir wissen doch, dass es da diese Krankheit gibt, die ganz sicher auch ihren Beitrag geleistet hat, wenngleich sie nicht dazu taugt, 10 Jahre Betrug zu rechtfertigen.

Ich glaube, dass es nichts gibt, was bei der verlassenen Frau zu mehr Verständnis führen wird. Da regieren Wut, Hass und wahrscheinlich Verzweiflung. Ehrlichkeit würde nichts von alledem abmildern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist dann auch so, dass der 1. Gedanke ist, warum sie das nicht gemerkt hat…eine indirekte Schuldzuweisung also- eigentlich denkt man automatisch, mir könnte das ja nicht passieren…so ein Betrug, der eben nicht bemerkt wurde, führt dann zu extremer Scham bei dem Opfer- weil es eben nicht bemerkt wurde…das kann ein ganzes Weltbild ins Wanken bringen.
 
Ja,ich weiß nicht.
Ich verstehe den Mann ehrlich gesagt nicht.
Jetzt ist irgendwie alles schlimm und alles falsch.
@Dorfmädchen ,warum hat er sich jetzt eigentlich umentschieden und sich jetzt von ihr getrennt?
Weil du ihn vor der Wahl gestellt hast?
 
Es ist dann auch so, dass der 1. Gedanke ist, warum sie das nicht gemerkt hat…also eigentlich denkt man so automatisch, mir könnte das ja nicht passieren…so ein Betrug, der eben nicht bemerkt wurde, führt dann zu extremer Scham bei dem Opfer- weil es eben nicht bemerkt wurde…das kann ein ganzes Weltbild ins Wanken bringen.
Ich finde schlimm, dass so ein Verhalten dann auch zukünftige Beziehungen belastet. Ich hab selber viele enge Freundschaften mit Frauen, und Eifersucht wäre da ein großes Problem, bei der Geschichte aber nachvollziehbar.
 

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