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Kennenlernen, wenn man nicht der "Norm" entspricht

"Wertend", weil Du schreibst, für Onlineplattformen wärst Du noch nicht verzweifelt genug.

Was ich auch schräg finde, denn das ist die Stelle, wo man ggf. neue Partner findest. Du bist 6 Jahre allein und verzweifelt genug für diesen Thread.

Ist ein bisschen so, als würdest Du einen Thread eröffnen, in dem Du über jahrelange Zahnschmerzen klagst, aufzählst, was Du alles schon versucht hast und dann schreibst, Du wärst noch nciht verzweifelt genug, um zum Zahnarzt zu gehen. 🤔
Ich bin seit 6 Jahren allein. Ich habe aber nicht die letzten 6 Jahre „gesucht“. Das verstärkte Bedürfnis nach einer neuen Partnerschaft habe ich eigentlich erst wieder seit einem Jahr.
 
Schließen möchte ich mit der Anmerkung, dass der Vorgang des Verliebens sehr wenig mit Abgleichen von Anspruch mit Wirklichkeit zu tun
Ich schließe nicht aus, mich in jemanden zu verlieben, der nicht alle Kriterien erfüllt. Das nützt aber nichts, wenn es dann im praktischen Leben zu viele Verbiegungen erfordert - dann ist das mit dem Verliebtsein auch schnell wieder vorbei.
 
Was mir bei dir ein wenig auffällt ist, dass du die Formulierung verwendest, dass du "nicht der Norm entsprichst". Weder sehe ich eine solche Norm noch komme ich ganz umhin, diese Formulierung und einige andere auch etwas arrogant aufzufassen, so, als hieltest du dich für etwas besseres.

Daran, wie viel Widerstand und Verwirrung @Sollilja s Wünsche hier auslösen, ist doch eigentlich gut erkennbar, dass ihre Vorstellungen von bestimmten Partnerschaftsnormen abweichen. Und natürlich gibt's die in Bezug auf bestimmte Parameter, wie Zusammenzug etc., um die es hier ja auch geht.
 
Ich weiß gar nicht, ob der Widerstand aus einem Abweichen von "Normen" entsteht oder aus einer gewissen Art, die Anforderungen zu formulieren.

Aber ich kann auch nur für mich sprechen. Ich kann z.B. den Wunsch, alleine zu wohnen, sehr gut verstehen und kenne auch ein Paar, dass das erfolgreich so handhabt. Und den Wunsch, der Partner möge kinderlos sein, weil einem das übliche Elterngetue und Familiengetue nicht so liegt, den kann ich ebenso nachvollziehen. Und trotzdem ist da irgendwas in ihren Beiträgen, das mir nicht passt.

Nur meine kleine subjektive Sicht. Mit sehr viel Sympathie für eine Frau, die genug Courage hat, sich nicht mit den Jahren immer kleiner zu machen.
 
Schließen möchte ich mit der Anmerkung, dass der Vorgang des Verliebens sehr wenig mit Abgleichen von Anspruch mit Wirklichkeit zu tun hat und sehr viel mit einer Wirklichkeit, die einfach ihre eigene Kraft entwickelt und alle Listen und Überlegungen vorher wegspült.
ja, das nennt man dann rosa Brille und weil das Hirn von Hormonen vernebelt ist, sollte man im Verliebtheitszustand keine wichtigen Entscheidungen treffen und das ganze Leben umkrempeln. Denn man ist allenfalls nicht mehr zurechnungsfähig. Und hinterher bereut man es dann wieder und jammert herum, dass man "für den anderen alles aufgegeben hat".

Es gibt Grundsätze im Leben die hat man, weil sie die Summe aus Erkenntnissen und Erfahrungen sind. Und die sollte man auch beibehalten.
Natürlich gibt es auch solche, die man einmal mehr wieder überdenken kann und dann seine Meinung dazu ändern. Aber so in den wesentlichen Dingen, würde ich persönlich wegen eine Mann keine Kompromisse eingehen. Weil ich weiss ja, dass es dann nicht funktioniert. Und das liegt nicht am Mann sondern an mir. Und ich werde ja kein anderer Mensch, nur weil ich verliebt bin.
 
Und wenn schon. Besser als mit dem Falschen zusammen zu sein.
Es ist immer die Konzentration auf dem Falschen.
Es gibt auch Menschen, die in langjährigen Beziehungen den Richtigen gefunden haben uns glücklich sind.
Eine sehr einseitige Anschauung.

Und wenn man allein doch so viel glücklicher ist, warum suchen dann doch alle nach einem Partner?
Dann doch einfach gleich allein bleiben.

Ich finde die Ansprüche sehr überzogen und frage mich dabei, warum du TE überhaupt jemanden suchst?
Welche Funktion hat ein Paetner in deinem Leben, wenn du doch wie ein Single leben willst?
 
Warum gilt es eigentlich als "normal", wenn frau auf die harte Tour zu diesen Erkenntnissen kommt? Und wenn man, wie ich, den unnötigen Umweg nicht nimmt, dann ist man "unnormal"?

Weil alles, was Frauen machen, es wert ist, kritisiert zu werden. Alles. Gern auch von anderen Frauen. Das scheint irgend so ein kosmisches Grundgesetz zu sein.
 
Es ist immer die Konzentration auf dem Falschen.

Nein ist es nicht.
Es gibt auch Menschen, die in langjährigen Beziehungen den Richtigen gefunden haben uns glücklich sind.
Eine sehr einseitige Anschauung.

Die sind meistens glücklich, weil es der Richtige ist.
Und wenn man allein doch so viel glücklicher ist, warum suchen dann doch alle nach einem Partner?
Dann doch einfach gleich allein bleiben.

Es geht darum jemanden zu finden, mit dem es zu zweit passt.
Wenn man den nicht findet ist es besser alleine zu leben.
Ich finde die Ansprüche sehr überzogen und frage mich dabei, warum du TE überhaupt jemanden suchst?
Ich finde die Ansprüche nicht überzogen. Ist doch gut, wenn jemand weiß, was er will.
 

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