Den Freund könnte ich auch nachts anrufen und er wäre für mich da
Ich habe gerade überlegt- keiner von uns würde jemanden die Tür weisen, wenn jener in Nöten ist, oder? Also ich sehe das öfters- man hilft, wenn man helfen kann, auch wenn man sich bloß nur bekannt ist, oder Nachbar. Bei mir könnte man klingeln und bitten: hilfe, ich habe mich verletzt...oder so.. klar bin ich dann zur Stelle, wer nicht?
Ich kenne auch nicht wenige Leute, die ich sehr mag, wo ich auch spür, das ist auf Gegenseitigkeit und man kann alles miteinander offen bereden.
Aber die sind sehr rar, mit denen ich zb verreisen möchte alleine, oder Spiele spielen, oder die jederzeit auftauchen können, mir immer recht, nie verkehrt. Das sind meine Familie, meine langjährigen Leut, die ich praktisch immer schon kenne, die mit mir zusammengewachsen sind, die wie Geschwister, fixer Teil meiner Gruppe sind, wo es egal ist, ob du noch im Nachthemd bist, oder furchtbar mies drauf, oder sonst was- die betitle ich aber nicht als Freunde. Für die gibts keinen Begriff, die gehören zu meinem erweiterten ich. Ich ein Teil von ihnen, sie ein Teil von mir.