Weniger Chaos wie zum Beispiel die Lunchbox.... was schon mal positiv ist.
Kommunikation/Naehe ist jedoch immer noch katastrophal bzw. empfinde ich das so.
- Wir haben vor ein paar Tagen ca. 1 Stunde auf unseren Sohn gewartet und stillschweigend nebeneinnader gesessen. Normalerweise versuche ich ein Gespraech zu starten, egal wie belanglos. Jedoch hatte ich diesmal selber einfach keine Lust ewig der Unterhalter zu sein. Die "Verantwortung" fuer Austausch, Kommunikation sollte ja 50/50 sein...
- Bei der Naehe ist es genauso, total einseitig. Gestern habe ich darueber nachgedacht und festgestellt das dieses Problem schon sehr lange schwelt. Es kam einfach schleichend.
Ich bin an einem Punkt das ich nicht mehr ueber sie nachdenke, warum, weshalb weswegen. Warum koennte sie sauer sein, usw. Ich nehme es zur Kenntnis aber das warum das muss sie schon selber kommunizieren.
Neue Masche ist nun das ich ihr kaum helfen kann / darf. Sie sagt sie macht es selber, will mich nicht belasten, usw. Aber auch hier, ich nehme ihr ab, was geht (Waesche, Putzen, Geschirr, Hausaufgaben, etc.) und fuer mehr oder anderes muss sie den Mund aufmachen.
Vielleicht das Wichtigste fuer mich ist die Aussage meiner Therapeutin. Sie sagt das jedes laenger andauerndes Verhalten einen Zweck verfolgt und sie es sich beim besten Willen nicht vorstellen kann das solche eine Verweigerung von Kommunikation / Naehe unabsichtlich geschieht. Passivitaet sendet eben auch eine Message.
Seitdem schraenke ich auch beides ein.
LG