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Demo der Landwirte

Gesetze dürfen kritisiert werden
Die Aussagen von dir und Surrender, auf die ich eingegangen war, waren keine Kritik an Gesetzen. Sondern sie waren (wenig objektive und sachliche) Kritik an Menschen, die unangemeldete, illegale radikale Proteste ohne eine konkrete nachvollziehbare Zielsetzung - wie z.B. Klimaklebeaktionen - als kritikwürdig ansehen, legale, von einem Dachverband organisierte, angemeldete, mit den Behörden abgestimmte und von diesen genehmigte Proteste zur Erreichung eines klar definierten Ziels, über das zuvor auf dem Verhandlungsweg keine Einigung erzielt werden konnte - wie z.B. die aktuellen Bauerndemonstrationen - dagegen nicht.

die Meinungsfreiheit deckt dich.
Das trifft wohl eher auf deine und Surrenders Vorhaltungen wie "unangenehme Heuchelei" und "Doppelmoral pur" zu.
 
Illegale Protestaktionen zu kritisieren, angemeldete und genehmigte Protestaktionen dagegen in Ordnung zu finden, ist eurer Ansicht nach unangenehm, Heuchelei par Excellence und Doppelmoral pur???
Natürlich. Und zwar mindestens von Seiten der Regierung. Keine Doppelmoral wäre es, entweder beide Aktionen zu verbieten oder beide zu genehmigen. Hier geht doch der Staat schon als schlechtes Vorbild in Sachen Doppelmoral voraus.
 
Die Aussagen von dir und Surrender, auf die ich eingegangen war, waren keine Kritik an Gesetzen. Sondern sie waren (wenig objektive und sachliche) Kritik an Menschen, die unangemeldete, illegale radikale Proteste ohne eine konkrete nachvollziehbare Zielsetzung - wie z.B. Klimaklebeaktionen - als kritikwürdig ansehen, legale, von einem Dachverband organisierte, angemeldete, mit den Behörden abgestimmte und von diesen genehmigte Proteste zur Erreichung eines klar definierten Ziels, über das zuvor auf dem Verhandlungsweg keine Einigung erzielt werden konnte - wie z.B. die aktuellen Bauerndemonstrationen - dagegen nicht.

Waren meine Erklärungen nicht ausreichend oder wieso nimmst du das weiterhin so wahr?
 
Lasst euch übrigens nicht von bestimmten Medien manipulieren. Die Bauernproteste sind durchweg friedlich und sie werden auch nicht von einer rechten Szene instrumentalisiert. Es sind wirklich die friedlichen Bauern, die hier im eigenen Interesse demonstrieren.

Schaut euch die Demos ganz an und lest nicht nur Schlagzeilen. Selbst das Aufeinandertreffen von Habeck mit den Bauern war eine friedliche Demo. Entgegen den Medienberichten wurde nicht versucht die Fähre zu "stürmen". Es waren Bauern, teilweise mit Familien und Kindern, die schlicht wollten, dass Habeck vor die Menge tritt und sich zu den Entscheidungen äußert.

Von Anfang an war Polizei vor Ort und hat friedlich mit den Demonstranten gesprochen. Zu keinem Zeitpunkt war Habeck in Gefahr und seine Abfahrt mit der Fähre war eine freiwillige Entscheidung, weil er eben nicht vor die Menge treten wollte.

Die Bilder, die dann von der Presse immer wieder verbreitet und als Gewalt dargestellt wurden, stellten einen kurzen Zeitraum dar nachdem die Fähre abgelegt hatte und rund 20 Bauern sichtlich aufgebracht davon waren, dass Habeck der öffentlichen Diskussion auswich.

Aus meiner Sicht gut nachvollziehbar, weil die Grünen in der gesamten Diskussion nur heucheln und lügen. Von Cem Özdemir, Ricarda Lang bis Robeck Habeck. Sie haben absichtlich die Bauern belastet aber heucheln jetzt Verständnis und weichen Diskussionen aus.

Und wenn sie dann was sagen, ist es oft nichts zu den Problemen der Landwirte sondern nur ein "oh Vorsicht, da sind Rechte drunter". Die Grünen versuchen die öffentliche Meinung gegen die Landwirte zu drehen. Ich hoffe, dass Menschen sich hier nicht belügen lassen.



Lang Özdemir und Habeck haben ganz viel Ahnung von nichts dazu kommt noch das die Lang nicht mal einen Berufsabschluss denn Arbeitserfahrung hat und das sind nur drei negativbeispile der derzeitigen Regierung.

Auf Gesprächsaustausch mit der lang können die Landwirte genau so verzichten wie auf Phytophthora Infestans. (Kraut und Knollenfäule an Kartoffeln) Quelle: Ich selbst.
 
So einfach ist das aber nicht zu differenzieren.
Was machen demnach die Schüler eigentlich am Freitag zeitweise, streiken oder demonstrieren?
Angestellt sind die zwar nicht aber es gibt ja Schulpflicht, zumindest in Deutschland.

Jetzt frage ich mich, basiert das Wort "Klimastreik" möglicherweise auch noch auf eine Bildungslücke ?

Doch in gewisser Weise sind die heutigen Bauern vom Staat abhängig wegen den Subventionen und Auflagen so unähnlich zum Angestelltenverhältnis ist das eigentlich auch nicht.

Auch Apotheker- und Ärztestreik (die Arztpraxen hatten einige Tage geschlossen) hatten wir schon, ist das auch falsch definiert ?


Ja weil sie der Bundesärztekammer unterstehen, logisch oder, ein Landwirt ist reiner Unternehmer so wie jede andere Form eines Unternehmens. Und weil der Landwirt dazu auch gleich Eigentümer ist kann er als solcher nicht streiken , auch logisch oder. Oder nicht?

Die meisten Auflagen kommen von der EU und wer da den Boss spielt wissen wir alle.
 
Der Punkt ist doch wie ich auf mich aufmerksam mache.
Wenn der Doc die Praxis dicht macht ist das nicht schön, aber ok.
Geschmacklos wäre es wenn er dazu noch die Straßen verstopft, so das ich nicht in ein KH gelangen kann.
Und wenn die Bahn streikt ist das auch schlecht.
Aber ich glaube nicht, das die Ihre Wagen auf wichtigen Punkten abstellen.
Da gibt es einen Notbetrieb, und es fahren auch nichtstreikende Unternehmen.
Und wenn die ÖDler Streiken bleibt auch einiges liegen, aber das wird doch nicht Strom, Gas oder Wasser abgestellt um den Forderungen, mehr Nachdruck zu verleihen.
Und es gibt noch viele Beispiele.
Leider musste ich gestern einige 100 KM mit der Auto fahren.
Auf einen Strecke von gut 50 KM waren alle BAB Zufahrten dicht.
Hirnverbrannte Bremsmanöver auf der BAB, niedlicherweise Schleichfahrt genannt.
Ne Vollsperrung einer BAB.
Und von ca. 10 Bauerndemos, mit denen ich direkt zu tun hatte, war eine gesittet.
Der Rest war rücklsichtslos, gefährlich, kriminell und unsinnig.
Nun sind mir halt diese Typen suspeckt.
Streiek, und Demos ja.
Aber bitte dann auch den Kopf dabei benutzen.
Und das nicht nur für Überlegungen, wie ich den maximalen Schaden anrichte.
Das ist dann einfach nur arm.


(...)

Die Schleichfahrten waren polizeilich abgesichert also bitte nicht aufregen (...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich sehe das alles mit gemischten Gefühlen.
Auf der einen Seite haben die Bauern sicher recht mit ihren Anliegen, doch ich frage mich ob ihnen die Demo wirklich was nützt.
Auch frage ich mich, warum haben die sich nicht schon früher gewehrt. Die meisten Bauern haben doch schon vorher klanglos dicht gemacht oder haben nur noch etwas Nebenerwerb. Zumindest hier im Umkreis.

Die Transporter haben sich dem ja angeschlossen, wie auch auf dem Straßenbild zu sehen war.
Das heißt doch, die Milch wird auch nicht mehr von den Milchbauern abgeholt von der Molkerei mit ihren Fahrzeugen ?
Exporte ins Ausland z. B. Fleisch ist dann ja auch ein Thema bzw. Problem.
Wie sieht es mit dem Transport von Futter z. B. Kraftfutter für die Tiere aus ?
Es ist ja auch noch zu bedenken, dass die Bahn bzw. die GDL auch noch ab Mittwoch streikt.

Ich stelle mich schon mal auf eine kommende chaotische Zeit ein.


Kraftfutter für seine Tiere kann der Landwirt auch selber mischen das sollte er können . Das ist nun wirklich kein Hexenwerk.
Zudem haben viehalten IMMER einen Vorrat der in der Regel für etwas ein Jahr reicht, von Ernte zu Ernte. Der Vorrat besteht zb. aud Mais/Grassilage, Raufutter ua..
 
Habe ich dir meinen Standpunkt erklären können?
Ehrlich gesagt - nein. 🙂

Inhaltlich kann ich zu den jeweiligen Forderungen gar nichts Vernünftiges sagen, dafür sind die Sachverhalte ja viel zu komplex und davon verstehe ich (wie die allermeisten anderen Menschen wohl auch) viel zu wenig. Ich müsste mich erst stark in die Themen einarbeiten, um mich in dieser Hinsicht einigermaßen sinnvoll positionieren zu können. Dazu fehlt mir aber die Zeit - und darum äußere ich mich in dieser Diskussion nicht dazu. Das ist für mich nicht heuchlerisch. Eher im Gegenteil.

Aber die Frage, ob ich eine Aktion formal in Ordnung finde oder nicht, ist doch auch gar nicht abhängig von ihren jeweiligen Inhalten. Bei vielen Streiks weiß ich auch nicht, worum es im Einzelnen geht. Ich akzeptiere sie aber erstmal (solange ich keine klaren Anhaltspunkte dafür sehen kann, dass sie nicht angemessen sind), da sie von Gewerkschaften organisiert werden und grundsätzlich ein legitimes und wichtiges Mittel für Arbeitnehmer sind, für ihre Interessen einzustehen.

Ebenso bei den aktuellen Bauernprotesten: Erstmal (solange ich keine klaren Anhaltspunkte dafür habe, dass sie nicht angemessen sind) akzeptiere ich sie, weil sie ordnungsgemäß angekündigt und mit den Behörden abgestimmt wurden; ich gehe davon aus, dass dabei die gegensätzlichen Interessen gut abgewogen wurden und die Aktionen nicht genehmigt worden wären, wenn die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung unverhältnismäßig stark, die Gefährdung zu hoch, die Risiken nicht abschätzbar genug wären.
Eine solche Beurteilung seitens der Behörden kann natürlich auch mangelhaft sein, klar. Darüber kann man dann selbstverständlich ebenfalls diskutieren und dies kritisieren - wenn es Anhaltspunkte dafür gibt. Welche ich allerdings im aktuellen Fall bisher nicht sehe.

Anders ist es mit den Klimaklebeaktionen: Die sehe ich bereits deshalb kritisch, weil sie "wild" durchgeführt werden, die Behörden dementsprechend sich nicht darauf vorbereiten können, die Risiken unwägbar sind, Polizei und Rettungskräfte in Notfällen möglicherweise nicht schnell genug an Ort und Stelle gelangen können usw..

Das alles bezieht sich nicht auf den Inhalt... muss es auch gar nicht. Selbst wenn man die Inhalte tatsächlich gut verstehen und nachvollziehen kann, kann die Art und Weise, wie eine Aktion ausgeführt wird, ein sehr guter Grund dafür sein, dass man sie kritisch sieht. Das hat absolut nichts mit Heuchelei oder Doppelmoral oder unterschiedlichem Maßstab zu tun.

Was du ansonsten über Parteien oder unangemeldete Blockaden schreibst - das ist aus meiner Sicht wieder eine andere Ebene. Darum ging es ja aber nicht in diesen Aussagen von dir:
Ich empfinde die Heuchlerei sehr unangenehm, die viele Politiker, aber auch Personen der Gesellschaft an den Tag legen. Eine Partei, die gegen Subventionen ist, die so tut als wäre sie für die Bauern finde ich genauso unangemessen wie Menschen, die immer betonen, dass sie verstehen, warums die Klimakleber machen, aber die Mittel wären falsch - die Traktoren seien aber ok. Entweder beides okay oder beides ist gerechtfertigt, wenn man die Hintergründe versteht. Ansonsten ist das Heuchlerei par Excellence.
 

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