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Die Logik vom Glücklichsein

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Glücklich bin ich, wenn ich meine eigenen Gedanken habe und eine Welt in mir, die mir gehört.

Diese Welt in mir wird von der Welt dort draußen inspiriert, aber nicht bestimmt.

Glücklich bin ich, wenn ich frei in mir selber bin.
 
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Re: Die Logik vom Glücklichsein
Oh je, jetzt habe ich in der Reha-WhatsApp-Gruppe ein Problem. Ich schreibe ja bereits relativ lange Beiträge. Vorhin habe ich den Beitrag einer Teilnehmerin "aufgeklappt", und da steht ein ganzer Aufsatz.
 
Und wieder ist ein Reha-Tag geschafft. Die ersten zwei Blöcke Kompetenztraining waren sogar recht entspannend. Habe das Ganze ohne Brille gemacht, weil das heute so möglich war. Hingegen waren die letzten zwei Blöcke Online-Unterricht in Mathe wieder sehr anstrengend, weil ich da gewissermaßen durchgängig auf den Monitor starren musste. Merke dann doch deutlich, wie sehr sich die Sehbelastung immer noch negativ auf mein Gehirn und Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Während des Online-Unterrichts fragte die Mathe Lehrerin uns noch, ob sie uns die Klausurergebnisse schon mitteilen soll. Ob jemand was dagegen hat, dass seine Note genannt wird. Fand das irgendwie ungewöhnlich und habe mich dagegen entschieden, wie auch eine weitere Person. Die Klausurergebnisse sind insgesamt erfreulich gut ausgefallen, bis auf einen Totalausfall. Ich glaube, der eine Kollege dort hatte die Klausur ziemlich schnell abgegeben und gar nicht erst angefangen, irgendwelche Aufgaben zu lösen.
 
Glücklich bin ich, wenn ich meine eigenen Gedanken habe und eine Welt in mir, die mir gehört.

Diese Welt in mir wird von der Welt dort draußen inspiriert, aber nicht bestimmt.

Glücklich bin ich, wenn ich frei in mir selber bin.

Sehe ich auch so. Neben allem anderen ist das Für-sich-alleine-sein so ziemlich der größte Genuss und Freiheit überhaupt - wenn man's denn mag bzw. damit was anfangen kann. Und dann mag es mal oder auch öfter sein, dass es einen mit einer ganz anderen Einstellung "in die Welt hinauszieht".

Spreche da aber wirklich nur von mir und meiner aktuellen Verfassung. Bei anderen mag das etwas oder ganz anders sein.
 
Das mit der Reha und auch den Glasmodifikationen läuft jetzt wie es eben läuft. Will nicht sagen, dass es ein Selbstläufer ist, aber es ist nichts Neues, eben eher das Übliche. Viel Variations- oder Entscheidungsspielraum habe ich da nicht wirklich. Ich versuche einfach, das Beste daraus zu machen. Größere Veränderungen werden sich vermutlich erst zum Ende der Reha-Vorbereitung ergeben bzw. zum Beginn der Umschulung, oder wenn ich zwischendurch die Reha-Vorbereitung nicht mehr packe.

Und ja, bei dieser Reha bin ich ja wirklich nicht (für mich) alleine. Stellt sich also auch die Frage nach dem Umgang bzw. der Kommunikation mit den anderen Teilnehmern. Habe mich da wieder etwas zurückgezogen, so zumindest mein Eindruck. Durch die Sehbelastung brauche ich eben doch meine ganze Kraft für den Unterricht, und habe dann nicht wirklich Kraft oder Nerven, um mit den anderen zu "schnacken".

Das mit der Kommunikation ist aber generell nicht so einfach, finde ich. Klar, wir sitzen alle gewissermaßen im selben Boot, aber es sind eben 14 vollkommen unterschiedliche Individuen. Vom Alter her so alle zwischen 30 und 60, unterschiedlichste Berufserfahrungen, Krankheitsgeschichten und Charaktere, etc. Mal unabhängig des Inhalts, manche quasseln wie ein Wasserfall und andere sind eben ruhiger bzw. zurückhaltender.

Die Frage ist eben, wie wir da zusammenwachsen/zusammenfinden, oder eben auch nicht. Insofern die Reha für alle Teilnehmer wie geplant weiterverläuft, werde ich ja mit drei der Teilnehmer dort die nächsten 2+ Jahre verbringen. Und zum Beginn der Umschulung würde das Spiel ja erneut beginnen. Halte es mal für höchst unwahrscheinlich, dass der Umschlungslehrgang nur aus vier Leuten bestehen wird, sondern schätzungsweise 16 Leute hinzukommen.

~~~

Unabhängig des Vorgenannten aber, werde mich jetzt erst mal auf häusliche Arbeit, im weitesten Sinne, konzentrieren. Da gibt es für mich nämlich noch eine Menge zu tun, was definitiv nicht an einem Tag erledigt sein wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Morgen noch eine Deutsch-Klausur und am Montag noch eine EDV-Klausur. Sollte beides schaffbar sein und dann wieder etwas ruhiger werden.

Tatsächlich mache ich mir um die Klausuren nicht so viele Gedanken, aber um meine Augen.

~~~

Nach so einem Reha-Tag brauche ich meist zwei Stunden oder so bis sich meine Augen und mein Gehirn wieder so halbwegs normalisieren bzw. entspannt werden. Schon so eine Sache. Mit dem nächsten Glas könnte es aber noch mal ein ganzes Stück besser werden.

~~~

Denke mal, dass das alles so eine persönliche Herausforderung ist, ob nun das mit der Reha, das mit den Augen oder das Leben an sich.

Zumindest morgen oder in einer Woche werde ich vermutlich nicht aufgeben.
 
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