Das mit der Reha und auch den Glasmodifikationen läuft jetzt wie es eben läuft. Will nicht sagen, dass es ein Selbstläufer ist, aber es ist nichts Neues, eben eher das Übliche. Viel Variations- oder Entscheidungsspielraum habe ich da nicht wirklich. Ich versuche einfach, das Beste daraus zu machen. Größere Veränderungen werden sich vermutlich erst zum Ende der Reha-Vorbereitung ergeben bzw. zum Beginn der Umschulung, oder wenn ich zwischendurch die Reha-Vorbereitung nicht mehr packe.
Und ja, bei dieser Reha bin ich ja wirklich nicht (für mich) alleine. Stellt sich also auch die Frage nach dem Umgang bzw. der Kommunikation mit den anderen Teilnehmern. Habe mich da wieder etwas zurückgezogen, so zumindest mein Eindruck. Durch die Sehbelastung brauche ich eben doch meine ganze Kraft für den Unterricht, und habe dann nicht wirklich Kraft oder Nerven, um mit den anderen zu "schnacken".
Das mit der Kommunikation ist aber generell nicht so einfach, finde ich. Klar, wir sitzen alle gewissermaßen im selben Boot, aber es sind eben 14 vollkommen unterschiedliche Individuen. Vom Alter her so alle zwischen 30 und 60, unterschiedlichste Berufserfahrungen, Krankheitsgeschichten und Charaktere, etc. Mal unabhängig des Inhalts, manche quasseln wie ein Wasserfall und andere sind eben ruhiger bzw. zurückhaltender.
Die Frage ist eben, wie wir da zusammenwachsen/zusammenfinden, oder eben auch nicht. Insofern die Reha für alle Teilnehmer wie geplant weiterverläuft, werde ich ja mit drei der Teilnehmer dort die nächsten 2+ Jahre verbringen. Und zum Beginn der Umschulung würde das Spiel ja erneut beginnen. Halte es mal für höchst unwahrscheinlich, dass der Umschlungslehrgang nur aus vier Leuten bestehen wird, sondern schätzungsweise 16 Leute hinzukommen.
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Unabhängig des Vorgenannten aber, werde mich jetzt erst mal auf häusliche Arbeit, im weitesten Sinne, konzentrieren. Da gibt es für mich nämlich noch eine Menge zu tun, was definitiv nicht an einem Tag erledigt sein wird.