Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Die Logik vom Glücklichsein

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wir machen gerade "Storytelling". Jeder erzählt also eine Geschichte aus seinem Leben.

Tränen sind auch schon geflossen. Hart.

Meine "Präsentation" war gut, meinte ein Teilnehmer. Außerdem wurden mir die Attribute "souverän" und "bescheiden" zugeschrieben. Klingt ja nicht schlecht. Kommt vielleicht so hin.

Die Dozentin ist schon krass empathisch. Die checkt gewissermaßen sofort, was du meinst, auch wenn du was anderes gesagt hast.

Na ja, mal schauen, wie's weitergeht.

Es endete dann damit, dass 7 von den 14 Leuten was aus ihrem Leben erzählten, und die restlichen 7 Leute entschieden sich dagegen. Der eine Teilnehmer bspw. sagte: "Es gibt nichts, was ich hier sagen möchte." Später fügte er noch hinzu, dass er keinen Bock auf diesen ganzen Psycho-Sch*** hat.

So ist eben jeder anders, kann oder will mit bestimmten Dingen etwas anfangen oder nicht anfangen. Ich selbst finde ja, dass die Dozentin auf einem ziemlich hohen Niveau lehrt/arbeitet. Was die Dozentin dort anbietet, würde meines Wissens auf dem freien Markt eine Menge Geld kosten.
 
Ist ja doch ein bisschen Psychotherapie.

Ich denk' schon, dass auch psychotherapeutische Ansätze einfließen, aber letztlich ist es wohl doch etwas anderes als eine typische Einzel- oder Gruppentherapie.

Die Dozentin ist meines Erachtens psychologisch sehr gut geschult. Insbesondere kann sie anhand von wenigen Informationen/Aussagen die jeweilige Person sekundenschnell analysieren, "durschauen", sich in die Person einfühlen, und das ziemlich präzise. Es scheint so, als könnte sie bei jeder Kleinigkeit und bei jedem anknüpfen, so als wäre sie schon in der selben Situation gewesen und würde das alles kennen. Schon ziemlich beeindruckend, finde ich.

Und dann scheint sie sich an scheinbar belanglose Kleinigkeiten der einzelnen Teilnehmer sehr gut erinnern zu können, was bei einem so bunt gemischten Haufen im Bereich der Erwachsenenbildung bzw. unserer Lehrgangsgruppe, mit so unterschiedlichen Lebensgeschichten, meines Erachtens gar nicht so einfach ist.
 
Heute haben wir bei der Reha-Vorbereitung dann mit dem Tast(atur)schreiben angefangen, womit ich ja gar nicht so Freund bin. Auch hier wieder Welten Unterschied zu meiner anderen Reha-Vorbereitung, an der ich ja gescheitert bin. Und doch ist es ein gewisser Vorteil, dass ich jetzt bereits ein gewisses Vorwissen bzw. Übung im Bereich Tastschreiben habe.

~~~

Bin auch sehr glücklich darüber, dass dieses Mal nur etwa 20 % SLK, also Selbstlernkompetenz sind. Das heißt, zwei Blöcke in der Woche à 90 Minuten, in denen wir unser Lernen ohne Dozent selbst organisieren, also Dinge nacharbeiten, vertiefen, etc.

Bei der anderen Reha-Vorbereitung war ich gewissermaßen "von allen Göttern verlassen". Da war es gewissermaßen genau andersrum. Also schätzungsweise 80 % SLK. Und man sagte mir, dass das normal sei. Ist nicht so, dass ich mit Autodidaktik nichts anfangen kann, und ich war ja nun mal der Einzige im Lehrgang, aber ich wurde gewissermaßen sporadisch auf einzelne Laufwerksordner mit einer Unmenge an Fließtext verwiesen, und ich solle das mal durcharbeiten.

Es war irgendwie gar nicht klar, wie ich wann was machen soll, wo ich anfangen soll, was vielleicht weniger oder mehr wichtig ist, klausurrelevant, etc. Und das Beste war ja noch das diktatorische Verhalten dort. Man sollte gewissermaßen strikt nach Anweisung vorgehen. Abweichungen davon wurden einem gewissermaßen verboten. Wenn ich etwas anders machen kann, vielleicht sogar schneller, aber gleichfalls zu einem guten bzw. korrekten Ergebnis komme, warum soll ich das dann nicht so machen?

Bei der aktuellen Reha-Vorbereitung ist das alles anders. Habe das Gefühl, dass dort viel besser auf die persönlichen Bedürfnisse und Kompetenzen eingegangen wird, und nicht alles so verknöchert ist.

Japp, ich bin einigermaßen happy darüber, dass ich jetzt erneut eine Reha-Vorbereitung mache, und es dieses Mal anscheinend deutlich besser passt. Von der letzten Erfahrung ausgehend hatte ich ja schon die schlimmsten Befürchtungen.

~~~

Hin und her, das Hauptproblem ist meine Sicht. Wenn ich das nicht noch etwas besser/verträglicher hinkriege, werde ich vermutlich auch dieses Mal mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern. Nur eine Frage der Zeit.
 
Ich denk' schon, dass auch psychotherapeutische Ansätze einfließen, aber letztlich ist es wohl doch etwas anderes als eine typische Einzel- oder Gruppentherapie.

Die Dozentin ist meines Erachtens psychologisch sehr gut geschult. Insbesondere kann sie anhand von wenigen Informationen/Aussagen die jeweilige Person sekundenschnell analysieren, "durschauen", sich in die Person einfühlen, und das ziemlich präzise. Es scheint so, als könnte sie bei jeder Kleinigkeit und bei jedem anknüpfen, so als wäre sie schon in der selben Situation gewesen und würde das alles kennen. Schon ziemlich beeindruckend, finde ich.

Und dann scheint sie sich an scheinbar belanglose Kleinigkeiten der einzelnen Teilnehmer sehr gut erinnern zu können, was bei einem so bunt gemischten Haufen im Bereich der Erwachsenenbildung bzw. unserer Lehrgangsgruppe, mit so unterschiedlichen Lebensgeschichten, meines Erachtens gar nicht so einfach ist.
Hach, Tsunami, bist du jetzt verliebt?
 
Hach, Tsunami, bist du jetzt verliebt?

Wie kommst du denn darauf? Es mag schon so sein, dass die Dozentin und ich in Bezug auf Denken und Sprache teilweise auf der selben Wellenlänge sind, aber Verliebtheit kommt mir da eher nicht in den Sinn. Eher eine gewisse Achtung oder Respekt vor Lebenserfahrung, Weisheit und Kompetenz.

~~~

Hatte ja auch schon erwähnt, dass die Frau in 5 Bundesländern residierte, geschieden ist, mit zwei erwachsenen Kindern, und den Krebs überwunden hat. Gleichfalls ist sie Coach und Trainerin. Ich glaube mal nicht, dass man der Frau so besonders viel vormachen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um ganz ehrlich zu sein, es ist schon ein bisschen bitter, dass ich jetzt gewissermaßen wieder "die Schulbank drücke". Scheine ja nicht besonders "erfolgreich" gewesen zu sein, und daher ist das so.

Möchte nur ungern meine Belastungen vorschieben, obwohl das vielleicht gerecht wäre. Wer das in der Vergangenheit nicht verstanden hat, wird es aber vermutlich auch jetzt nicht verstehen. Insofern spare ich mir das.

Bei der beruflichen Reha ist das wohl immer so, dass man gewissermaßen beim Urschleim anfängt, also bspw. mit 0 und 1, Verben und Nomen. Man sollte es nicht glauben, aber selbst dort machen Leute schon Fehler. Der Gedanke ist wohl, dass man jedem eine Chance gibt, möglichst jeden mitnimmt, auch wenn er gewissermaßen bei Null anfängt.

Das mag man zunächst als lächerlich betrachten, und dann steigert sich zumindest in meinem Lehrgang das Tempo enorm.

Mein ganz persönliches Problem ist das mit der Sicht, andere haben andere Probleme. Natürlich ist schriftliches Rechnen für mich nicht wirklich ein Problem, aber was, wenn ich die Zahlen nach so vielen Bemühungen nicht mal richtig sehen kann?

In so einem Reha-Lehrgang trifft man wirklich auf die unterschiedlichsten Leute mit den unterschiedlichsten Lebens- und Leidensgeschichten. Einer der Teilnehmer bei uns hat zum Beispiel sowas wie Parkinson. Seine Hände zittern halt permanent, was das Schreiben von Zahlen oder Buchstaben, oder das Bedienen einer Tastatur, bestimmt nicht einfacher macht.

Wie dem auch sei, man sollte nicht immer davon ausgehen, dass alles so selbstverständlich ist oder sein muss, wie es einem erscheint.
 
Oh je, gerade hat es bei mir wiederholt geklingelt. Habe eine grobe Vorstellung, wer das gewesen sein könnte. Ein ehemaliger Anwalt, der jetzt auf Pflegestufe 2 ist. Hatte ihn zuletzt kurz gesprochen, als er im Außenbereich einer griechischen Kneipe saß.

Er meinte, dass er ein Zimmer frei habe, und ich dort einziehen könnte, wenn ich immer noch Stress mit meinem Vermieter habe. Außerdem sollten wir mal gemeinsam was essen. What?

Sorry, er ist ganz bestimmt ein dufter Kerl, aber ich habe gerade wirklich andere Gedanken und Bestrebungen in meinem Kopf, mit denen ich mein letztes bisschen Kraft und Zeit aufwende.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
_Tsunami_ Die Logik vom Glücklichsein - Teil X Leben 8248
_Tsunami_ Der Ego-Faden vom kleinen Tsunami Leben 9
_Tsunami_ Der Faden vom kleinen Drachen Leben 93

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben