Ich sehe eher, dass es "angenehm" für Dauersingles ist, wenn es halt einfach unveränderliches Schicksal ist. Jammern über das gemeine Schicksal ist leichter als an sich arbeiten und sich mit schmerzhaften Dingen und unangenehmen Themen und den eigenen Ängsten auseinanderzusetzen.
Ich spreche auch hier aus persönlicher Erfahrung. Es aufs Schicksal zu schieben war zumindest oberflächlich und kurzfristig gedacht sehr viel weniger schmerzhaft, als den Wandel durch eine Therapie anzugehen.
Viele Leute, wie oben schon jmd schrieb, wollen in einer Therapie ja auch ein bisschen reden und dann ist alles besser. Therapien sind aber erst mal schmerzhaft, alles bricht auf, kommt hoch. Hab mehr als eine Person gekannt, die in dieser Anfangsphase aufgegeben hat, weil es nicht besser wurde, sondern erst mal schlimmer.
(Lies mal im AB Forum, an was da rumgedoktert wird. Da wollen sich die Männer schicke Autos kaufen, um damit Frauen zu beeindrucken. Muskeln werden aufgebaut, Geld in Flirtcoaches gesteckt und ich weiß nicht was. Das sind meist die gleichen Leute, die aber sagen "nee, bei der Therapie war ich einmal. Das hat gar nix gebracht." Oder die es gar erst versuchten.)
PS gilt freilich nicht für alle. Manche hatten einfach so massive psychische Probleme, dass auch jahrelange Therapie nix brachte. Das waren arme Schweine.
Allgemein hatte ich das Gefühl, dass die meisten ABs irgendwann die Kurve kriegten. Ob mit Therapie oder Arbeit allein an sich selbst.
Es geht auch übrigens auch nicht darum, dass Dauersingles unbedingt unattraktiv wären, sondern eher allgemein um Beziehungsfähigkeit. Es gibt viele attraktive Typen (mwd), die aber warum auch immer nicht beziehungsfähig sind. Oder fest überzeugt sind, nicht liebenswert und/oder attraktiv zu sein.