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"Freiheit ?"

Naja, so schlecht ist Selbstüberschätzung vielleicht gar nicht.

Zumindest hat das oft zur Folge, dass jemand auch Aufgaben angeht, die er nach realistischer Einschätzung vielleicht gar nicht angegangen wäre.

Und dabei eventuell sogar erfolgreich ist. Möglicherweise mit etwas Glück oder der Hilfe anderer. Nach dem Motto: Wer sich selbst aufwertet, macht sich stark. Auch mit Oberflächenwissen und guter Selbstinszenierung kann man so erfolgreich sein.

Haha, ja. Habe zuletzt mal gehört, dass jeder, der bei einem neuen Job oder Position anfängt, gewissermaßen ein "Hochstapler" ist, bevor er es vielleicht wirklich kann.

Im Grunde kann man ja alles Mögliche versuchen, sich wild auf einen Job bewerben, etc. Die Kosten eines Scheiterns sind womöglich geringer, als es nicht bzw. gar nichts zu versuchen.
 

Hallo _Tsunami_,

schau mal hier: "Freiheit ?". Hier findest du vielleicht was du suchst.

„Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, bleibt zu Recht ein Sklave“, so hat es Aristoteles vor Jahren formuliert.

Wir gehen im Leben ja gerne auf „Nummer Sicher“. Halten am Vertrauten fest und betreten ungern neues Terrain.
Oder wir sind gefangen in Sachzwängen.

Was ist für euch Freiheit? Sind wir alle Sklaven?
Jeder ist ein Sklave. Einerseits der Maschine, andererseits des Körpers und außerdem des Geistes.
Ersterem kann man entfliehen. Dem Rest nicht. Manche bezeichnen die Erde 🌎 als Gefängnis.
Aber keiner merkt was, im Limbus.
 
Ich schätze, das einzige Gefängnis, aus dem wir uns nicht befreien können, sind tatsächlich unsere eigenen Überzeugungen, die unser Bild von uns selbst und unseren Blick auf die Welt prägen.

Wir denken wohl in festzementierten Schemata und im Allgemeinen fällt es uns gar nicht auf, weil wir so sicher sind, dass es richtig sein muss.

Mit Gedanken kann sich jeder sein eigenes Gefängnis erschaffen. Du bist, was du denkst. Und wer schafft es schon, die Mauern im Kopf wieder einzureißen.
 
Lässt sich Freiheit relativieren? Etwas Freiheit?
Oder ist das nicht so ähnlich wie etwas schwanger? Entweder, oder?

Das mit dem Relativieren ist so eine Sache. Ich ertappe mich auch manchmal dabei, dass ich anderen Menschen Ratschläge gebe nach dem Motto: Ich verstehe ja dein Problem, aber es gibt doch Menschen, denen es noch viel schlechter geht, etc, etc..

Ist eigentlich nicht der Punkt. Damit relativiert man persönliche Umstände, die ich selbst gar nicht beurteilen kann. Sicher manchmal ein Versuch, etwas Drama herausnehmen. Aber vielleicht nicht die beste Methode.
 
Okay. Damit kann ich im Zweifelsfall auch leben.

Aber im Zusammenleben mit anderen denke ich schon, dass meine persönliche Freiheit irgendwo Grenzen hat.
Irgendwie habe ich da wohl das Rechte Maß aber werde mir selber mehr als gerecht.
Sie mögen und lieben mich und ich gehe nicht unter.
Ganz im Gegenteil, ich lebe mein Leben , wie ich will.
 

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