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Eltern fragen öfters nach Geld. Bin ich undankbar?

Klare Ansage: Jedesmal, wenn du ihnen hilfst, kommst du selber nicht mehr hin. (Genau das reicht als Erklärung, lass dich nicht auf Diskussionen ein!) Das muss also aufhören. Jeder ist für sein Leben verantwortlich.

Das Problem ist leider auch, dass wenn ich sage, dass es knapp wird, wird mir vorgerechnet, was ich im Monat so an Geld bekomme und was ich alles so an Ausgaben hätte, so nach dem Motto: „Woher hast du denn bitte einen finanziellen Engpass?!”..... Ich habe dann auch immer das Gefühl ich müsse mich für meine Ausgaben rechtfertigen, auch wenn dem natürlich nicht so ist.
 
Das Problem ist leider auch, dass wenn ich sage, dass es knapp wird, wird mir vorgerechnet, was ich im Monat so an Geld bekomme und was ich alles so an Ausgaben hätte, so nach dem Motto: „Woher hast du denn bitte einen finanziellen Engpass?!”..... Ich habe dann auch immer das Gefühl ich müsse mich für meine Ausgaben rechtfertigen, auch wenn dem natürlich nicht so ist.
Die Manipulation funktioniert perfekt.
Du rechtfertigst Dich, falsch! Das musst Du nicht.
Du müsstest lernen Dich ab zu grenzen. Nein und Stop sagen lernen.
Es wird ein langer Weg, gehört aber zum erwachsen werden dazu.
Fang an und reduziere den Umgang und ignoriere Nachrichten.
 
Das Problem ist leider auch, dass wenn ich sage, dass es knapp wird, wird mir vorgerechnet, was ich im Monat so an Geld bekomme und was ich alles so an Ausgaben hätte, so nach dem Motto: „Woher hast du denn bitte einen finanziellen Engpass?!”..... Ich habe dann auch immer das Gefühl ich müsse mich für meine Ausgaben rechtfertigen, auch wenn dem natürlich nicht so ist.
Dein Gefühl ist schon in Ordnung, aber du musst Eltern sind deinen Eltern nicht vorrechnen wieviel Geld zu hast und was du damit machst. Du kannst dir von deinen Eltern erzählen lasse, was sie mit ihrem Geld machen, wieso sie mit dem Geld nicht auskommen. Was lässt du dir alles gefallen. Mensch werde erwachsen.
 
Eltern sind ein Fass ohne Boden. Ich habe sparsam ohne Ende gelebt, bin jedes Jahr in den Weinberg, habe mir den Rücken kaputtgemacht, damit Mutter Geld für Heizöl und Co. hat. Ständig kamen Pakete vom Shopping TV, da ging sie hin die Kohle. Ich würde sachgebunden Geld ausgeben. Heizöl, Lebensmittel oder wenn eine Maschine kaputtgeht, stellst Du eine neue hin, aber Geld so geben auf keinen Fall. Das siehst Du nicht wieder. Wenn Du erbst, erbst Du Schulden ohne Ende und kannst denen noch den Messi Haushalt räumen. Lass es. Meine Eltern stammten aus wohlhabenden Familien, die Kohle ohne Ende hatten. Mein Vater ging ins Casino, meine Mutter hat die Kohle mit ihren dämlichen Läden in den Sand gesetzt. Die wollte immer Geschäftsfrau sein, außer Pleiten nichts gewesen, da 0 Bildung und immer einen auf dicke Hose gemacht. Mir sind außer Messi Haus und Schulden nichts geblieben. Von meinem Vater habe ich nichts, nichts persönliches, gar nichts. Als ob er nie gelebt hätte. Unglaublich wie die so viel Geld verbrennen konnten. Eigentlich sollte es so laufen, daß Eltern einem was hinterlassen, aber meine Horroreltern haben nur an sich gedacht. Ich habe total selbstlos gelebt und immer nur an andere gedacht. Könnte ich die Zeit zurückspulen, wäre ich zur Marine, Kapitän zur See geworden und tschüss bis zur Rente.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn sie nichts mehr zu essen haben, kauf ihnen Brot und billigen Belag. Ende im Gelände.
 
Würde natürlich auch gehen, allerdings nur mit Antrag auf Abzweigung des Kindergeldes. Diesen Horror haben wir mit der Mutter meiner Freundin auch schon durch. Nachdem der Antrag auf Abzweigung damals gestellt wurde, wurde die Zahlung des Kindergeldes mehrere Monate eingestellt. Erst nach etwa einem Jahr, unzähligen Belegen die wir einreichen mussten und etlichen Besuchen beim Anwalt, ging der Antrag schließlich durch.
Bei uns ging das problemlos. Probleme macht das nur dann, wenn die Eltern das Kindergeld nicht rausrücken und gleichzeitig keinen Unterhalt zahlen wollen. So wie Deine Eltern drauf sind, wird das Probleme machen. ich würde es trotzdem machen. Ob da nun monatelang kein Kindergeld kommt, kann Dir ja egal sein, denn Du siehst so oder so nichts davon, wenn Deine Mutter Dir das abschnorrt. Und dann wird ja nachgezahlt, sobald es geklärt ist.

Woraus soll sich denn die Undankbarkeit ergeben, wenn Du ihnen kein Geld gibst? Oder wofür sollst Du dankbar sein?
 
Hallo,

normalerweise veröffentliche ich keine Texte, welche familiäre Angelegenheiten betreffen. Nur bin ich momentan echt in einer extrem zwiespältigen Situation. Es kostet mich extrem viel Überwindung, da ich meine Eltern ja auch nicht öffentlich in ein schlechtes Licht rücken möchte. Da ich etwas weiter ausholen muss und sich diverse Dinge angestaut haben, bedanke ich mich bereits im Voraus bei jedem, der sich mühsam durch den folgenden Text kämpft:

Ich bin 22 Jahre alt und lebe seit 1 1/2 Jahren mit meiner Freundin in einer eigenen Wohnung. Aus privaten familiären Gründen musste sie damals von zu Hause wegziehen. Ich bin danach zu ihr in die Wohnung gezogen. Ich bekomme (noch) BAföG + Kindergeld, meine Freundin nur eine magere Ausbildungsvergütung und nach einem schier endlosen Rechtsstreit mit ihrer Mutter nun auch Kindergeld. Ich bezahle die Miete + NK und sie Strom/Internet etc. Soweit können wir in der Theorie auch relativ "gut" davon leben. Große Sprünge erlauben wir uns grundsätzlich sowieso nie, da wir recht genügsame Menschen sind.

Jetzt kommt das ganz große ABER: Ich mache momentan meinen Führerschein, welchen ich in Raten abstottere und spare noch für ein Auto, für Das ich sogar einen Minijob angenommen habe. Vorab: Das Auto hat nichts mit reinem privatem Vergnügen zu tun. Ich muss ab dem 01.09. vorübergehend knapp 100 Kilometer zu meiner neuen Ausbildungsstätte pendeln. Da man sich nie zu 100% auf die Bahn verlassen kann, ist das Auto ein wichtiges Backup, um meine Ausbildungsstelle, im Falle diverser Zugausfälle, nicht direkt wieder zu verlieren. Zudem muss ich auch noch Rücklagen schaffen, da ich im September kurzzeitig kein Geld bekommen werde.

Nun haben meine Eltern in den letzten ein bis zwei Jahren wohl massive finanzielle Probleme (viel Geld hatten wir, bis auf wenige Momente, eigentlich nie) und ich werde fast regelmäßig gefragt, ob ich das Kindergeld komplett oder einen Teil davon abtreten könne. In der Vergangenheit kam es schon des Öfteren zu der Situation, dass ich meiner Mutter kleinere Geldbeträge "geliehen" habe, fast immer wieder mit dem Versprechen, dass ich es wieder zurückbekommen würde. Wenn ich nach meinem Geld fragte, wurde ich meist angeschnauzt. Meine Mutter habe ja schon dies und jenes für mich getan, da könne ich ihr das Geld ruhig überlassen. Ich habe das einsichtig so hingenommen und grundsätzlich nie wieder danach gefragt. Ich habe ihr auch mal freiwillig 450€ gegeben, da sie damals meine Freundin kurzzeitig mit aufgenommen hat. Das habe ich unter anderem deshalb getan, da mir vorgeworfen wurde, dass es durch meine Freundin massive finanzielle Einbußen gab und ich mich durch meinen Auszug nun sämtlicher Probleme entziehen wolle, nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.

Auch wenn das für mich meist ein kleines Vermögen war, habe ich das eigentlich immer gerne gemacht. Was mich allerdings extrem wütend macht, ist die Tatsache, dass mir immer wieder ein schlechtes Gewissen gemacht wird und ich in die Probleme anderer mit reingezogen werde. Auch gestern, als ich zu Hause angerufen habe, wurde ich wieder von meiner Mutter gefragt, ob sie das Kindergeld für diesen Monat behalten könne. Ich habe ihr gesagt, dass es in diesem Monat echt schwierig wird. Nur knapp fünf Minuten später hat mir mein Stiefvater geschrieben und versucht mich zu bezirzen, mit dem Wissen, dass ich mich nicht traue etwas zu sagen und ich sowieso wieder einknicke. Ich bin erstmal nicht darauf eingegangen und habe die Nachrichten ignoriert. Heute morgen kam dann vom ihm der Anruf und ich habe natürlich wieder klein beigegeben. Wenn ich Dem nicht zugestimmt hätte, hätte es für den Rest des Monats kaum noch ein anderes Gesprächsthema gegeben..... Wie sch***e es ihnen doch ginge und wie viel sie noch zu bezahlen hätten. Ich habe auch meine Dinge zu bezahlen (Handy, Privathaftpflicht etc.). Dass ich jemals einen Cent davon wieder bekomme habe ich natürlich auch direkt wieder abgeschrieben. Damals wurde mir auch hoch und heilig versprochen, dass ich das Geld in kürze wieder bekomme... Pustekuchen!... Von was denn auch?!

Wenn ich in der Vergangenheit selbst mal finanzielle Nöte hatte, wurde ich meist zurechtgewiesen. Ich sei selbst daran Schuld (war ich zum Teil auch) und müsse da nun durch. Außerdem hätte ich ja noch eine Freundin, die mir unter die Arme greifen könne.

Einmal bekam ich von meinem Großvater 1000€ geschenkt (habe damals schon einmal mit dem Führerschein angefangen). Eines Morgens war der Umschlag mit dem Geld plötzlich leer. Als ich meine Mutter nach einigen Monaten (!) darauf ansprach, bekam ich nur zu hören, dass wir damals nun mal in einer Notlage gewesen seien und mein Geld für den Führerschein sowieso nicht gereicht hätte. Zwar wurde das wieder einigermaßen gut gemacht, in dem mein Vater mir einen Teil für die Einrichtung meiner damaligen Wohnung bezahlt hatte, geärgert habe ich mich dennoch, insbesondere weil das vorher nicht mit mir abgesprochen wurde. Mein Großvater weiß natürlich bis heute nichts davon, da wäre wahrscheinlich die Hölle los.

Auch kann ich mich daran erinnern, dass ich ihr mal zum Geburtstag von meinen Ersparnissen einen Kochtopf für knapp 100€ gekauft habe. Nur ein paar Tage darauf war Muttertag und ich habe ihn, zum ersten Mal in meinem Leben, dummerweise echt vergessen. Das ist mir bis heute extrem unangenehm. Kaum war ich morgens die Treppe unten, schon bekam ich, mit Tränen in den Augen, von ihr zu hören, dass es Muttertag sei und ich es nicht mal für nötig halte, zumindest ein paar Blumen oder eine Karte zu holen. So schlecht wie ich mich damals gefühlt hatte, habe ich das natürlich schnellstmöglich nachgeholt.

Ich fühle mich in solchen Momenten richtig kacke. Ich habe, auch wenn es sich vielleicht dumm anhört, so ein schlechtes Gewissen. Deshalb knicke ich auch immer wieder ein. Ich meine, es ist ja immer noch meine Mutter und es macht mich echt fertig, sie leiden zu sehen. Ich will dann auch nicht immer wieder der Buhmann sein. Aber ich muss ja auch sehen, wo ich bleibe. Ich liege nachts schlaflos im Bett, weil ich mich so mies fühle. Generell habe ich erhebliche Probleme damit, anderen meine Meinung zu geigen und fühle mich, selbst für Fehler die andere begangen haben, schuldig. Ich weiß auch nicht, wie ich mich aus solchen Situationen lösen kann. Ich bin ein Mensch, der zu extremer Naivität neigt und grundsätzlich nur das Gute im Menschen sieht. Ich kann grundsätzlich nicht "nein" sagen und lasse mich auch immer wieder in prekäre Situationen manövrieren. Das hat mir in der Vergangenheit schon häufig das Genick gebrochen.

Ich helfe immer wieder gerne, egal ob finanziell oder seelisch und moralisch. Nur irgendwann ist bei mir auch ein Limit erreicht und es geht einfach nicht mehr - selbst wenn ich wollte.

Ich habe echt Angst, dass das Verhältnis zu meinen Eltern, an diesen verdammten Umständen, irgendwann noch zugrunde geht. Auch zwischen ihnen kommt es deswegen immer wieder zu Streitigkeiten.

Nachdem ich Euch nun mit diesem endlosen Text gequält habe, möchte ich Euch nun mal was ihr in solchen Situationen machen würdet. Bin ich unterm Strich einfach nur undankbar und verzogen? Wart ihr eventuell auch schon mal in ähnlichen Zwickmühlen? Ich wüsste echt sonst keinen Rat mehr und würde am liebsten gerade auswandern - weit weg wo mich kein Mensch kennt.

Ich würde mich so sehr über jeden einzelnen Ratschlag freuen. 😊

Diese Geldprobleme sind keine Sorgen sondern Probleme , die hausgemacht sind. Und es sind auch nicht Deine Probleme .
Du musst für Dich ganz klar eine Grenze ziehen .
Wenn Deine Mutter das nächste mal Geld aussprichst , antwortest Du
Mutter , ich bin selber in der Situation, Rechnungen bezahlen zu müssen .
Vielleicht könntet ihr Kosten senken , verkauft doch das Auto .
Habt ihr schon mal über eine Beratung nachgedacht ?
Ich bin gerne behilflich , den Kontakt herzustellen.
 
möchte ich Euch nun mal was ihr in solchen Situationen machen würdet
Das Kindergeld nicht mehr hergeben natürlich.
Als Mutter würde ich wahrscheinlich eher den Kitt aus den Fenstern fressen, bevor ich mein Kind ums KG anhauen würde.
Bin ich unterm Strich einfach nur undankbar und verzogen?
Undankbar nicht unbedingt, aber selbst vielleicht etwas unglücklich mit Geldausgabeverhalten und Erwartungen.
Ich habe ihr auch mal freiwillig 450€ gegeben, da sie damals meine Freundin kurzzeitig mit aufgenommen hat.
Das zum Beispiel. Wenn Deine Freundin bei Deinen Eltern mitgewohnt hat, wahrscheinlich auch mit Vollverpflegung, dann bist Du - je nach Dauer - mit 450€ noch recht gut bedient gewesen.
Ich bekomme (noch) BAföG
Ich muss ab dem 01.09. vorübergehend knapp 100 Kilometer zu meiner neuen Ausbildungsstätte pendeln.
Heißt das, Du studierst jetzt noch und beginnst dann im September eine neue Ausbildung?
Da man sich nie zu 100% auf die Bahn verlassen kann, ist das Auto ein wichtiges Backup, um meine Ausbildungsstelle, im Falle diverser Zugausfälle, nicht direkt wieder zu verlieren.
Das ist auch sowas...ein Auto kostet im Moment recht viel Geld, und wenn die Situation eh nur vorübergehend ist, wäre es wirtschaftlich klüger, sich bei eventuellen Zugausfällen ein Auto zu leihen.

Dein Stiefvater ist übrigens nicht für Deinen Unterhalt verantwortlich. Das wäre neben Deiner Mutter auch Dein leiblicher Vater. Hat er die vergangenen zwei Jahrzehnte Unterhalt gezahlt?
 
Das Problem ist leider auch, dass wenn ich sage, dass es knapp wird, wird mir vorgerechnet, was ich im Monat so an Geld bekomme und was ich alles so an Ausgaben hätte, so nach dem Motto: „Woher hast du denn bitte einen finanziellen Engpass?!”..... Ich habe dann auch immer das Gefühl ich müsse mich für meine Ausgaben rechtfertigen, auch wenn dem natürlich nicht so ist.
Dann sollen die lieber mal anfangen bei sich zu rechnen, damit es künftig besser läuft.
An Deiner Stelle würde ich nichts mehr abgeben, wenn es bei Dir selber eng wird.
 

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