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  • Liebe Forenteilnehmer,

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Lonely hearts und was bedeutet Liebe für Euch ?

Genau so geht es mir auch. Mal bin ich super glücklich und genieße meine Freiheit und tue, was ich will, ohne auf irgendwen Rücksicht nehmen zu müssen. Und genieße auch die Ruhe. Und mal sitze ich (vorrangig Abends) alleine zu Hause und spüre eine tiefe quälende Sehnsucht nach einem Partner.

Allerdings habe ich den Glauben an diese eine große Liebe verloren. Ein "für immer und ewig" oder "in guten wie in schlechten Zeiten" kann ich nicht mehr ernst nehmen. Da fehlt mir das Vertrauen.
Das ist immer so. Jede Medaille hat zwei Seiten , gute und schlechte Seiten.
Auch in einer Beziehung ist nicht immer alles eitel Sonnenschein.
 
Das sind Beispiele dafür, was ich logisch und offensichtlich finde:

Manche haben mehr soziale Kompetenz, andere weniger. Weniger macht es schwierig.
Kommen dann weitere psych. Auffälligkeiten/Defizite/Erkrankungen hinzu, vielleicht noch Spezialinteressen, die Kontakten auch nicht förderlich sind, wird es mit jedem weiteren Punkt schwieriger.

Dafür kann weder der Betroffene etwas noch ein Gegenüber.
Die einzige Chance wäre vielleicht Sozialkompetenztraining, Psychotherapie.Je nach Ausmaß und echtem Veränderungswillen mehr oder weniger erfolgreich. Und dann muss auch noch ein Quentchen Glück dazukommen.

Ich finds interessant, dass du mich zitiert hast. Wie kam es genau dazu, wenn du Interesse hast darauf einzugehen? Ich habe keine Krankheiten erwähnt, noch spezielle Hobbies. Nur etwas unterentwickelte Sozialkompetenz könnte man aus meinem Post lesen und ich hoffe, dass ich mich durch genug Interaktionen schon verbessern kann.

Auch hoffe ich im Moment, dass ich mit etwas Glück schon die richtige Person finde. Ich weiß, dass es nach dem Studium nicht leichter wird neue Leute zu treffen, aber ich finde, dass ich gerade gut vorankomme.

Ich gehe mehr raus, habe neue Hobbies gefunden und treffe neue Leute - selbst wenn sich daraus nichts dauerhaftes ergibt. Die fehlende Liebe ist zwar eine größere Lücke, aber alles in allem bin ich in einer so viel besseren Postion als noch vor einigen Jahren.
 
Bezüglich der Liebe habe ich das Gefühl, mit meinem jetzigen Partner endlich angekommen zu sein.
🙂💖 Es hat sich dann ergeben, als ich es am wenigsten erwartet habe.

Ich war mit dem anderen Geschlecht eigentlich schon mehr oder weniger durch. Bei dem was ich alles erlebt und wie ich behandelt wurde, war ich der Meinung, dass ich mich nie wieder auf einen anderen Mann einlassen und diesem vertrauen konnte. Aber dann kam er in mein Leben und zeigte mir, wie schön eine erfüllende Beziehung doch sein kann: Er ist für mich in jeder Lebenslage da und akzeptiert mich mit allen Ecken und Kanten. Ansonsten ist er sehr loyal, verständnisvoll und empathisch. Für mich persönlich ist er wie ein Sechser im Lotto 😊

Wenn ich an meine Beziehung denke, kam mir als erstes dieser Spruch in den Sinn: 'Liebe ist für mich, wenn jemand deine Welt auf den Kopf stellt und es sich zum ersten Mal richtig anfühlt.'

Ich versuche nicht zu viel an die Zukunft zu denken, sondern im Hier und Jetzt zu leben und jeden schönen Moment mit ihm zu genießen. 😊

Diesen Worten schließe ich mich 1 : 1 an

Wir sind auf Augenhöhe, auf einer Wellenlänge, verstehen uns blind und lieben es aufeinander zu kleben und alles gemeinsam zu machen.

Er ist das, wonach ich unterbewußt immer gesucht hatte bzw. worauf ich immer gehofft hatte und dennoch weiß ich, dass alles auf dieser Welt sich ändern kann.

So genieße ich jeden Tag 🙃
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorteil



Egal



Vorteil



Beides egal

Dann wundert es mich doch aber sehr, dass ausnahmslos alle Abfuhren, die ich vor dem ersten Date bekomme, aus einem dieser Gründe erfolgen. Erst wenn es nach ein paar hundert Körben dann mal zu einem Date kommt, kommt dann die fehlende soziale Kompetenz ins Spiel.

Die drei häufigsten Gründe in Dating-Apps sind zum Beispiel:
- "Du bist mir zu groß."
- "Ich will in der Stadt leben."
- "Ich steh nicht auf Bart."
 
Das wäre kein echter Grund für mich, ich würde das nur als Testfrage sehen.

Als Test wofür? 🤔

Es gibt ja statistische Erhebungen darüber, dass nur ca. 40% der Frauen pogonophil sind (also auf Bärte stehen) und der Rest eben zum größten Teil Bärte garnicht ab kann bzw. wenn überhaupt nur 3-Tage-Bärte. 😅🤷‍♂️
 
Wie geht es euch zur Zeit mit der Liebe ?

Seid ihr in einer glücklichen oder unzufriedenen Beziehung ?

Seid ihr suchende Singles oder zufriedene Singles ?

Wie denkt ihr über Beziehungen ?

Wie sind eure Erfahrungen, Gedanken, Wünsche und Ängste ?

Was versteht ihr unter dem Begriff der Liebe ?

Ich bin gespannt auf eure Antworten....
Ich antworte mal ganz konkret hierauf:

Aus Liebe (die Einzige die ich je hatte), wurde Partnerschaft, Ehe und Elternschaft. Mittlerweile sind wir 10 Jahre verheiratet, fast 20 Jahre zusammen.

Über Beziehungen: Sie sind gut,wenn man plant, sich langfristig gemeinsam was aufzubauen und/oder auch Kinder zu haben.

Ich kenn mich selbst leider immer noch nicht gut genug, um zu wissen, ob ich nicht lieber Single geblieben wäre. Oder ob andere Lebensmodelle (Fernbezuehung, F+, usw.) mir ebegalls gut zu Gesicht gestanden hätten.

Erfahrungen wollte ich damals in meiner Jugend und als junger Erwachsener keine machen. Konnte es vielleicht auch nicht. War damals sehr labil und hatte kaum Selbstvertrauen. Ich dachte sogar: Warum sich jmd. suchen, wenn's doch eh nicht lange hält.
Heute denke ich oft, dass ich so Manches gerne erlebt und ausprobiert hätte. Es fällt mir oft auf die Füße.

Liebe ist für mich blindes Vertrauen haben zwischen zwei Partnern.
Früher war Liebe was Lockeres, unverkrampftes, heute streitet man sich wegen Alltagssituationen über die man früher noch geschmunzelt hätte und es einen vielleicht sogar ammüsiert hätte wie der Partner in so manchen Situationen sich verhalteb oder reagiert hätte. Das Gefühl verliebt zu sein fehlt mir. Die Leichtigkeit ist weg. Man muss funktionieren in seiner Rolle als Hausbesitzer, Vater, Mutter, gemeinsam als Eltern, als Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin der/die das nötige Geld mit nach Hause bringen, usw. Aus romantischer Liebesbeziehung ist das geworden. Man muss seine (auch sexuellen) Bedürfnisse zurück schrauben auf ein Minimum.

Aber ich sehe ein: Jammern auf hohem Niveau.

Es hilft mir, viel über das alles zu schreiben. Schön, dass ich hier im HR gelandet bin.
 
Wie geht es euch zur Zeit mit der Liebe ?

Seid ihr in einer glücklichen oder unzufriedenen Beziehung ?

Seid ihr suchende Singles oder zufriedene Singles ?

Wie denkt ihr über Beziehungen ?

Wie sind eure Erfahrungen, Gedanken, Wünsche und Ängste ?

Was versteht ihr unter dem Begriff der Liebe ?

Ich bin gespannt auf eure Antworten....
Sie ist treu an meiner Seite!

Glücklich!

Ich war auch mal eine Zeitlang zufriedener Single!

Beziehungen sind etwas sehr schönes. Ich bin mit und durch sie gewachsen. Es gab auch schlimme Zeiten und es hat gedauert, aber dann habe ich mich wie ein Phönix aus der Asche erhoben.

Meine Erfahrungen sind sehr individuell und vielschichtig. Ich habe für mein empfinden viel zu viele schlimme Dinge erlebt. Es hat viel Zeit und Energie gekostet, dass alles aufzuarbeiten, aber das war es dann sowas von Wert. Ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben und weiter gekämpft habe.

Ich hatte durch meine unreife auch so einige unreife Beziehungen. Es gab schön wie auch leidvolle Zeiten. Je reifer ich wurde, umso reifer wurden diese Beziehungen.
Eine Zeit lang war ich bewusst Single und habe mich nur auf mich konzentriert. Dadurch das ich ein gutes soziales Umfeld hatte, fehlte es mir auch nicht. So hatte ich Zeit um an mir zu Arbeiten und weiter zu wachsen. Das kann man zwar auch zu zweit, aber da empfand ich es als richtig nur auf mich zu schauen.

Ich bin jetzt in einer sehr glücklichen Beziehung. Sie fordert einiges von mir, aber sie gibt mir auch soviel zurück und letztendlich wachse ich an ihr, sowie auch mein Partner. Wir holen das beste aus uns heraus, unterstützen uns und wachsen über uns hinaus.
Wir kannten uns schon von klein auf und waren uns damals schon sehr nahe. Es war eine erste unschuldige Liebe, die leider im späten Teenageralter auseinander ging, da wir uns auf Grund großer Entfernung nicht mehr sahen.

Letztendlich denke ich, dass es gut war, dass wir beide unsere Erfahrungen gemacht haben und dann später wieder zueinander fanden.
Da ist diese tiefe Vertrautheit und Verbundenheit, weil wir uns schon immer kannten. Wir wissen was wir aneinander haben und schätzen es sehr.

Wir haben beide Wunden aus der Vergangenheit und unsere Eigenheiten, aber wir nehmen einander an, wie wir sind. Es gibt keinen Menschen bei dem ich mich so sicher und geborgen fühle.
Ich kann mich noch so bescheuert und durchgeknallt verhalten, dieser Mensch liebt mich und empfängt mich immer mit offenen Armen.
Wir können uns noch so sehr in die Haare bekommen, aber wir suchen dann immer das Gespräch und versöhnen uns wieder. Ich finde es wichtig vernünftig miteinander streiten und sich dann vergeben zu können.

Mein Wunsch ist es immer an der Seite diesen Menschen sein zu dürfen.

Angst hätte ich nur vor einem zu frühem Ableben beiderseits. Sogesehen möchte ich so viel Zeit wie möglich mit meinem Lieblingsmenschen verbringen.

Unter dem Begriff Liebe verstehe ich sehr vieles. Liebe ist für mich das wichtigste. Sie hilft mir andere so anzunehmen wie sie sind, zu vergeben und barmherzig zu sein.
Sie schenkt uns Gemeinschaft, Freundschaft und Partnerschaft.
Sie hat mir geholfen mich selbst zu lieben und zu wertschätzen.
Diese Liebe gebe ich wiederum auch an andere weiter und von ihnen bekomme ich dann auch wieder Liebe.
Es ist wie so ein Fluss und solange er fließt, wird dort auch vieles blühen.
Darum ist es für mich wichtig, mich mit Menschen zu umgeben, die Liebe nehmen und auch geben. Sonst kommt es zu einem Ungleichgewicht.

Ich wünsche jedem, Menschen an seine Seite die ihn lieben.
 

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