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Frage zu Philosophie

Tja, ich würde sagen, der Mensch ist keine KI, keine Maschine.
Es ist wohl immer eine Mischung aus Verstand und Gefühl.

Vor einiger Zeit habe ich in einem wissenschaftlichen Artikel zum Thema den interessanten Satz gelesen: "Menschen treffen Entscheidungen meistens, ohne Nutzen und Wahrscheinlichkeit zu berechnen."

Irgendwie finde ich das beruhigend.
 
Tja, ich würde sagen, der Mensch ist keine KI, keine Maschine.
Es ist wohl immer eine Mischung aus Verstand und Gefühl.

Vor einiger Zeit habe ich in einem wissenschaftlichen Artikel zum Thema den interessanten Satz gelesen: "Menschen treffen Entscheidungen meistens, ohne Nutzen und Wahrscheinlichkeit zu berechnen."

Irgendwie finde ich das beruhigend.
Ja der Mensch ist viel viel mehr als eine Maschine.

. . . . meistens, ohne Nutzen . . . . Bei dem " meistens " sehe ich noch Diskussionsbedarf, auch gerne mit Beispielen.

Ja und das es so ist wie es ist beruhigt mich auch.
 
Das finde ich auch interessant.
Und bin mir auch nicht sicher ob das stimmt....
Leider gibt es sehr viele Menschen,die bei ihren Entscheidungen genau den Nutzen berechnen.
Oder meint ihr nicht?
Sehe ich genau so.
Und manche berechnen Ihren Nutzen sogar zu Ungunsten anderer. Und erst ab da sehe ich das ganze kritisch.
Wenn ich mit 10 Euro in nen Laden gehe und mit mein Essen kaufen will, handele ich logisch und nach Gefühl.
 
Es mag etwas hart, kühl oder berechnend klingen, aber ja, wenn man nicht zumindest grob den Nutzen einer Aktion kalkuliert, ist das auch nicht unbedingt besser.
Ja sicher, aber ich finde es kommt immer auf den Kontext an.
Es wäre ja sogar schon ein Nutzen, wenn sich durch mein tun, mein Gefühl verbessert. Oder nicht?
 
Okay. Nehmen wir einmal Entscheidungen, die erhebliche Konsequenzen auf unser Leben haben:

Sollen wir zur Altersvorsorge eine Lebensversicherung abschließen oder an der Börse investieren?
Sollen wir heiraten oder als Single alle Optionen offenhalten? Wollen wir Kinder?
Sollen wir den sichereren Job wählen oder den mit den besseren Karrierechancen?

Vielleicht fragen wir vor einer Entscheidung Menschen um Rat, die wir für klug halten. Oder wir machen lange Listen mit Pros und Kontras. (Meist ohne klares Ergebnis). Wir wollen vernünftig entscheiden und werden das mit gründlichem, sachlichem Nachdenken ja wohl auch schaffen … Denken wir.

Was aber dabei in unserem Gehirn abläuft und was wir für rationales Denken halten, ist ein Zugriff auf unsere Lebenserfahrungen, auf unser „emotionales Erfahrungsgedächtnis“, unsere bisherigen guten und schlechten Erlebnisse. Zitat: „Die Forschung hat gezeigt, dass sowohl «Helden» in Extremsituationen wie Feuerwehrleute oder Piloten als auch Spitzen-Schachspieler oder Golfer intuitiv entscheiden. Das ist nicht nur erfolgreicher, sondern geht auch viel schneller als differenziertes Nachdenken.“
 
Okay. Nehmen wir einmal Entscheidungen, die erhebliche Konsequenzen auf unser Leben haben:

Sollen wir zur Altersvorsorge eine Lebensversicherung abschließen oder an der Börse investieren?
Sollen wir heiraten oder als Single alle Optionen offenhalten? Wollen wir Kinder?
Sollen wir den sichereren Job wählen oder den mit den besseren Karrierechancen?

Vielleicht fragen wir vor einer Entscheidung Menschen um Rat, die wir für klug halten. Oder wir machen lange Listen mit Pros und Kontras. (Meist ohne klares Ergebnis). Wir wollen vernünftig entscheiden und werden das mit gründlichem, sachlichem Nachdenken ja wohl auch schaffen … Denken wir.

Was aber dabei in unserem Gehirn abläuft und was wir für rationales Denken halten, ist ein Zugriff auf unsere Lebenserfahrungen, auf unser „emotionales Erfahrungsgedächtnis“, unsere bisherigen guten und schlechten Erlebnisse. Zitat: „Die Forschung hat gezeigt, dass sowohl «Helden» in Extremsituationen wie Feuerwehrleute oder Piloten als auch Spitzen-Schachspieler oder Golfer intuitiv entscheiden. Das ist nicht nur erfolgreicher, sondern geht auch viel schneller als differenziertes Nachdenken.“

Es stimmt, dass Menschen in Extremsituationen manchmal unglaubliche Leistungen erbringen.
 

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