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Mein Freund ist ständig betrunken

Ich hab mir so oft gesagt ach man der ist noch jung lass ihn trinken, oder red normal mit ihm. Frag ihn normal ob er es reduzieren kann. Ich hab es satt dass er sich davon gar nichts angenommen hatte bisher. Er geht heute raus mit Freunden was auch echt toll ist. Aber ich habe ihm gesagt er wird nicht mehr trinken. In einem Ton als wäre ich seine Mutter. Dämlich fühlt man sich. Aber ich habe keine Energie mehr dafür mit Geduld und spucke an die Sache zu gehen wenn es nichts hilft. Das tut mir absolut nicht gut und jetzt bin ich dran.
 
Ich hab mir so oft gesagt ach man der ist noch jung lass ihn trinken, oder red normal mit ihm. Frag ihn normal ob er es reduzieren kann. Ich hab es satt dass er sich davon gar nichts angenommen hatte bisher. Er geht heute raus mit Freunden was auch echt toll ist. Aber ich habe ihm gesagt er wird nicht mehr trinken. In einem Ton als wäre ich seine Mutter. Dämlich fühlt man sich. Aber ich habe keine Energie mehr dafür mit Geduld und spucke an die Sache zu gehen wenn es nichts hilft. Das tut mir absolut nicht gut und jetzt bin ich dran.

Er ist alkoholsüchtig. Da kannst du reden, was du willst. Du hast am Anfang schon gewusst, dass er trinkt. Jetzt hast du gemerkt, dass du das nicht aushälst. Dann tu was und trenn dich.
 
Wie lange bist du mit ihm schon zusammen? Mit 24, arbeitslos und an der Flasche hängen ist nicht zu unterschätzen. Rede Tacheles mit ihm und sonst seit du weg.
 
@ Kochlöfffel, such dir eine Wohnung, ziehe aus. Wenn du dich noch nicht trennen willst und abwarten möchtest, wie sich das ganze klärt oder nicht klärt, dann hast du wenigstnes deine Wohnung, in der du machen kannst was du möchtest und dir nicht den vollgesofffenen Mann ansehen muss. Wenn er säuft, kann er nach Hause gehen. Wenn er wirklich etwas gegen die Sauferei unternimmt, sei einfach vorsichtig, alles kann wiederkommen. Wenn du dir zutraust mit dem Mann weiterhin befreundet zu sein, dann wahre den Abstand = getrennte Wohnungen.
 
Ich hab mir so oft gesagt ach man der ist noch jung lass ihn trinken, oder red normal mit ihm. Frag ihn normal ob er es reduzieren kann. Ich hab es satt dass er sich davon gar nichts angenommen hatte bisher.
Da kannst du sagen, was du willst, das bringt alles nichts, wenn er selbst nicht damit aufhören will. Für ihn ist das Leben so doch einfach. Im Endeffekt macht er, was er will und hat gar keinen Grund, mit der Trinkerei aufzuhören.

Du hast weiter vorne noch geschrieben:
Wisst ihr, ich versuche alles um ihm zu helfen. Ich bin immer für ihn da, ich mache alles schön zu Hause damit er sich wohlfühlt.
Du machst ihm ein schönes Zuhause. Du gibst dir Mühe, tust alles, um ihm zu helfen und er trinkt weiter. Für ist das alles schön einfach.

Du schreibst, dass ihr so glücklich seid und dann war er doch so gemein zu dir, dass du stundenlang weinen musstest. Soooo glücklich seid ihr nicht mehr.
Und du hast bereits die Erfahrung mit deinem Vater gemacht ... mit einem Alkoholiker als Freund, wirst du nicht glücklich.
Er ist 24 Jahre alt und sitzt zuhause... und wird vermutlich nichts ändern.
Ich habe daraufhin mit ihm gesprochen und ihm gesagt dass ich weg bin wenn er sich nicht ändert diesbezüglich.
Das ist die richtige Entscheidung. Wenn er nichts ändert in Bezug auf den Alkoholkonsum und die Arbeitslosigkeit, dann geh.
 
Nur habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen wenn ich Druck mache bezüglich Arbeit. Weil er hat ja nunmal psychische Probleme. Auch wenn er sagt es geht ihm gut. Was wenn er ehrlich gerade nicht kann.. Aber ja. Wer saufen geht kann auch arbeiten.
 
Weißt Du, eine Krankheit wie Depression oder (Alkohol-)Sucht kann einem das Leben verdammt schwer machen, weil man immer und immer und immer wieder dagegen angehen muss, wenn man da raus will.
Wenn jemand das wirklich schaffen will, wirklich kämpft und trotzdem nur langsam oder auch mal gar nicht vorwärts kommt, eine Zeitlang, es auch mal einen Rückfall gibt: So ein Mensch verdient -wie immer nur meine Meinung- Unterstützung, Verständnis und Geduld und Hilfe.

Das sehe ich bei Deinem Freund allerdings nicht. Er bemüht sich wohl nicht mal im Ansatz, so wie ich das lese.
Im Gegenteil: er benutzt seine Depression und seine Sucht als Entschuldigung, nichts ändern zu können und zu müssen. Das ist aber keine Entschuldigung, sondern höchstens eine Erklärung, weshalb er macht, was er macht. Bzw. nicht macht.

Und was Du da machst, ist auch nicht wirklich eine Hilfe für ihn. Du machst es ihm schön, Du gehst arbeiten, Du ermöglichst ihm das Leben, das er führt. Warum also sollte er sich ändern? Du bist doch da und machst alles. Und ein schlechtes Gewissen hast Du auch noch. Du bist schon co-abhängig.

Was Du machen kannst: zieh aus. Er darf zu Dir Kontakt haben, aber nicht bei Dir wohnen. Du wirst zu ihm stehen, wenn Du das willst. ABER nicht für ihn zahlen .
Unter einer Bedingung: er fängt an, sich zu ändern. Nimmt seine Depression ernst und geht gegen sie an, und ebenso seine Sucht. Dazu holt er sich professionelle Hilfe.
Denn Du bist seine Partnerin (wenn Du das willst). Aber nicht seine Therapeutin.
Und lass Dich nicht von seinen Worten einlullen. Er muss Taten folgen lassen. Von einfach hat keiner was gesagt.

Ach ja, noch was: geht er vor die Hunde durch seine Sucht, und Du mit ihm, ist auch keinem gedient.
Alles Gute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein schlechtes Gewissen hilft keinen, weder dir hilft es weiter, ihm hilft das auch nicht weiter.
Er soll arbeiten gehen. Du hast nichts davon, wenn du den Kuschlkurs fährst. Du zahlst für ihn.
Erkundige dich in deiner Nähe nach einer Alanon-Gruppe. Das sind Selbsthilfe-Gruppen für Angehörige von Alkoholikern. Da könntest du hingehen und erfahren wie es anderen Menschen mit Alkoholikern geht und evtl. findest du dort auch die Kraft, dem ganzen ein Ende zu setzen, dein ganzes schlechtes Gewissen in eine Tüte zupacken und in den Müll zu werfen. Bleibst du mit ihm zusammen, wenn noch imer säuft, dann wirst du ein Scheixxleben haben udn du gehst kaputt daran. Du kennst das doch von deinem Vatee.
 
Es ist halt ein blödes Gefühl so wie heute vorher sagen zu müssen dass er nicht trinken soll. Macht man absolut ungern. Unangenehm.

Aber ich habe einfach auch kb da drauf dass er dann wieder sonst mitten in der Woche rotzenvoll nach Hause kommt. Will mich auch vernünftig mit meinem Partner unterhalten können.
 

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