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Freund zieht sich zurück

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Wenn du persönlich mal stationär gehst, kannst du es ja anders halten.

Ich korrigiere mich, er meinte Sonntags auch zu mir, er findet es nicht gut, dass er sich abschottet aber er kann es nicht anders. Das ist nicht nur mein persönliches empfinden, sondern auch seins.
 
A

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Re: Freund zieht sich zurück
Ich geb`s auf.
Geh`ihm einfach weiter auf die Nerven, rede ihm ein, er sei unnormal, wenn er Außenkontakte auf Eis legt.
Ruf ihn morgens und abends an und frag , ob du nicht auch zwei, dreimal die Woche reinschauen darfst.
Damit du dich von der Einhaltung des Therapieziels überzeugen kannst.
Nebenbei könntest du direkt die behandelnden Psychiater und Therapeuten aufklären.
Denn du scheinst ja zu wissen, wie man`s richtig macht.
Ich bin raus.
 
Ich geb`s auf.
Geh`ihm einfach weiter auf die Nerven, rede ihm ein, er sei unnormal, wenn er Außenkontakte auf Eis legt.
Ruf ihn morgens und abends an und frag , ob du nicht auch zwei, dreimal die Woche reinschauen darfst.
Damit du dich von der Einhaltung des Therapieziels überzeugen kannst.
Nebenbei könntest du direkt die behandelnden Psychiater und Therapeuten aufklären.
Denn du scheinst ja zu wissen, wie man`s richtig macht.
Ich bin raus.
??
Okay. Würd ich wissen wie es richtig ist, hätte ich hier nicht gefragt - nur es ist halt langatmig wenn ich das Gefühl habe, meine Texte werden nicht gelesen sondern nur das rausgepickt was einem gerade passt. Das er das genauso sieht wie ich, wird völlig unter dem Tisch fallen lassen. Ebenso das er derjenige war, der den Kontakt wieder will. Auch wirds ignoriert dass ich ihm seine ruhe gelassen habe und lasse und nur Vorschläge gebracht habe, die ich gerne disskutiert hätte, was ich machen kann um ihn zu helfen. Seis drum.
Scheint nen wunden Punkt getroffen zu haben.
Danke trotzdem für den Versuch zu helfen.
 
Du, ich verstehe dich in der Situation schon. Wenn man mit psychologischen Krankheiten noch nie so direkt in Kontakt gekommen ist, kann es durchaus beängstigend sein wenn es schlussendlich passiert. Und die Ratlosigkeit von deiner Seite was du am besten tun solltest, ist völlig normal.
Denke ein guter Mittelweg ist die beste Lösung. Wie schon von ein paar geschrieben, ab und zu schreiben, aber nicht jeden Tag. Er merkt du bist da und nicht stiften gehst, gleichzeitig räumst du aber auch genügend Zeit für ihn ein.
Zu der Frage mit den Gesprächen zwischen den anderen Patienten, das kann durchaus hilfreich für ihn sein, mit der ganzen Sache klar zu kommen. Ich selbst war aber auch noch nie in Behandlung, also ich kann nur sagen was ich vom hören sagen gehört habe.
Und lass dich nicht von gewissen ironischen Beiträgen irritieren. Ich erinnere mich noch an deinen Gastbeitrag, da hattest du ja auch einige nicht so hilfreiche Beiträge dabei und du siehst ja was zwischen euch beiden bisher rausgekommen ist. Du hattest ja die Vorstory mit den Krankenhäusern (das warst doch du?), dann verstehe ich auch dass noch unbefriedigender für dich ist, nicht genau zu wissen wie es läuft. Ich finde es super, wenn ein Partner etwas versucht und den anderen unterstützen will. Soll ja auch nicht selten vorkommen, dass der gesunde Part die Flinte ins Korn werft oder sich anderweitig vergnügt 😉
Also von daher mach so weiter, aber nicht zu viel. Sondern den Mittelweg. Wenn er aus der Klinik entlassen ist, dann bist du am Zug ihn zu unterstützen, jetzt musst du es den Therapeuten/Psychologen überlassen.
 
Sag ihm doch einfach, dass er jederzeit oder direkt auflegen kann, wenn er nicht telefonieren möchte und dass er sich deswegen nicht schlecht fühlen muss.
 
Auch wenn eine Therapie erstmal langsam anläuft oder es einem erst besser geht, kann ein Moment kommen, in dem Verdrängtes plötzlich auftaucht und einen überwältigt. Das kann für die Person sehr beängstigend, destabilisierend und erschöpfend sein. Es klingt danach, dass dein Freund gerade in diesem Prozess ist.
Ich finde den Ansatz gut, solangeer niht äußert dass es ihm zu viel ist, dass du dich ab und an meldest und ihm sagst, dass er jederzeit sagen kann wenn es ihm zu viel ist.
Vertraust du ihm? Dann gib ihm Zeit
 
Sicherlich will er Kontakt zu Dir halten, aber in Maßen und dosiert. Er kann Dir nicht sagen, wie er sich in 2 Tagen fühlen wird, was dann wieder hochkommt und ihn stresst und leiden lässt. Und ob dann eine lange Nachricht von Dir zusätzlicher Stress ist, weil er dafür dann keinen Kopf hat.

Es ist einfach eine andere Welt, es ist klar, dass Du das nicht so nachvollziehen kannst. Erinnere Dich doch mal an Phasen, wo es Dir schlecht ging, wenn Du solche schon erlebt hast: z.B. Liebeskummer oder ein Todesfall. Wenn Du das schon erlebt hast, wirst Du ja wissen, dass man dann wie gelähmt ist, alles dunkel und starr sich anfühlt und man keine Energie hat. So in etwa kann er sich auch fühlen zeitweise.

Ich würde ihm wie gesagt ab und an was schreiben, nichts Problematisches, ein paar liebe Worte, vielleicht ein aufmunterndes Video und ihm aber auch sagen, dass Du Verständnis hast, wenn er Abstand und Ruhe braucht und Du Dich selbst auch in die Situation einfinden musst.

Schlimm wäre nämlich für ihn, wenn er sich unter Druck gesetzt fühlt durch Dich und Angst hat, dich zu verlieren und deshalb immer schreiben und reagieren zu müssen.

Sei einfach wie ein warme Decke für ihn, die ihn einhüllt und in der er sich geborgen und beschützt fühlen kann und nicht wie ein munterer Specht, der ständig hämmert und klopft 🙂.
 
@Erdnussmutter
Das habe ich ihm bereits vorgeschlagen gehabt. Er meinte daraufhin immer nur, nein das geht schon und er will Kontakt haben.

@reisend @Accipiter @Binchy
Danke euch, das hilft mir schon mal sehr, die ganze Sache besser zu verstehen.
Ich halte das jetzt erstmal weiter so, dass ich mich alle paar Tage mal melde - denke so alle 3 bis 4 Tage ist da ein guter Zeitrahmen? Zumindest so lange er sich nicht meldet. Und so lange er nicht gesagt hat es ist ihm zu viel, sollte es auch nicht zu oft sein.

Vertraust du ihm? Dann gib ihm Zeit
Da ein klares Ja!

Ich gebe zu, da ich bis zum letzten Wochenende nicht gewusst hatte, was genau los ist, fiel mir das schwierig, weil ich dachte es hatte sich von seiner Seite erledigt. Aber inzwischen bin ich ja eines besseren belehrt und vertrauen ist da.
 
Die Frage ist etwas blöd, weil man das natürlich nicht so pauschal sagen kann.
Aber diese destabilisierende Phase von der ihr gesprochen habt, habt ihr vielleicht Erfahrungen wie lange diese Phase anhält bis es sozusagen bergauf geht?
Ich weiß das kann man nicht beantworten weil das bei jedem anders ist und vom Grund usw. abhängt, aber es wäre hilfreich Erfahrungen von anderen zu hören wie lange es gedauert hatte
 
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