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Freundschaft + - Für euch vorstellbar?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 123895
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G

Gelöscht 123895

Gast
In einem Thread wurde generell über Freundschaft + diskutiert:


Dabei fiel mir auf, dass es schon definitorische Meinungsunterschiede gibt. Was ist eine F+ für euch und gehört da für euch schon Exklusivität mit rein?

Wäre das für euch selbst eigentlich vorstellbar?

Ich selbst könnte damit eher nicht viel anfangen. Ich glaube einfach, dass das über kurz oder lang jede Freundschaft zerstören würde.

Zudem finde ich es sexuell irgendwie gar nicht anregend, Sex mit einer Person zu haben, die ich nicht liebe. Schon alleine deswegen scheidet das bei mir aus.

Wie sieht es bei euch aus?
 
Wieso gehts um die Beiträge, versteh ich nicht.
Für mich geht das irgendwie nicht. Ich möchte nicht teilen und zu Sex gehören schon Gefühle...Ich habs öfter mal versucht, ohne geht bei mir nicht.
 
Sex und Gefühle können zusammengehören, müssen es aber nicht. Entscheidend ist, das beide sich einig sind was denn die Spielregeln sind und das geht nur mit offener, ehrlicher Kommunikation.

Für mich wäre es nichts, aber ich ekel mich ja ohnehin vor Sex. Daher kann ich das quasi nur vom Gegenlager "Gefühle ohne Sex" aus bewerten und das funktioniert wunderbar. Ich wüsste daher nicht, wieso das Gegenteil nicht auch klappen sollte.
 
Was ist eine F+ für euch und gehört da für euch schon Exklusivität mit rein?

Ich selbst hatte einige beziehungsähnlichen Konstellationen, die man F+, Affäre, sonstwie nennen kann. Generell finde ich, dass es einen Mangel an Namen für Beziehungskonstellationen gibt.
Unter einer ganz klassischen F+ (wie aus dem Lehrbuch^^) versteht man wohl eine freundschaftliche Beziehung mit Sex. Das war bei mir einmal der Fall (also wir waren vorher schon befreundet und danach auch). Ganz ohne Drama lief das auch nicht ab, aber das finde ich okay 🙂.

Ich kann das gar nicht so genau beantworten mit der Exklusivität. Ich bin bei dem Thema eh sehr zwiegespalten. Emotional bin ich sehr verletzlich und komme Menschen auch sehr nah, mit denen ich schlafe, aber es gibt für mich da keine klare Definition.

Wäre das für euch selbst eigentlich vorstellbar?

So wie aus dem Lehrbuch nicht, ansonsten ist sehr gut vorstellbar mit Menschen zu schlafen und sie gern zu haben, viel Zeit zu verbringen, etc., mit denen ich in keiner klassischen Beziehung bin.

Zudem finde ich es sexuell irgendwie gar nicht anregend, Sex mit einer Person zu haben, die ich nicht liebe.

Ich finde diese Trennung ehrlich gesagt künstlich. Für mich gibt es viele Arten von nah sein und von Liebe.
Ich selbst kann nicht mit Menschen schlafen, denen ich nicht nah bin. Oder für die ich nicht Nähe fühle. Aber diese Nähe muss nicht die gleiche Liebe sein, wie in einer langen Beziehung.
Ich hatte zwar auch schon einmaligen Sex nach wenigen Tagen/ wenigen Treffen und das war nicht so besonders spannend für mich (könnte es aber mit dem richtigen Menschen evtl. auch sein - aber auch nur, wenn in dem Moment "erlaubt" ist, ganz viel zu fühlen). Aber wenn ich mit jemandem regelmäßig schlafe, hab ich die Person auch immer super gerne und dann fühle ich auch total viel.
 
In einem Thread wurde generell über Freundschaft + diskutiert:



Dabei fiel mir auf, dass es schon definitorische Meinungsunterschiede gibt. Was ist eine F+ für euch und gehört da für euch schon Exklusivität mit rein?

Wäre das für euch selbst eigentlich vorstellbar?

Ich selbst könnte damit eher nicht viel anfangen. Ich glaube einfach, dass das über kurz oder lang jede Freundschaft zerstören würde.

Zudem finde ich es sexuell irgendwie gar nicht anregend, Sex mit einer Person zu haben, die ich nicht liebe. Schon alleine deswegen scheidet das bei mir aus.

Wie sieht es bei euch aus?
F plus geht für mich bloß, wenn der andere mir nicht allzuviel bedeutet.
'Er ist nett, aber nichts für eine dauerhafte Beziehung.
Dann ginge das schon.
 
Was ist eine F+ für euch und gehört da für euch schon Exklusivität mit rein?

F+ ist nichts weiter als "Poppen ohne großen Aufwand" unter freundschaftlichen Vorwand, wobei meist nur einer den Freundschaftsaspekt ernst nimmt, wobei dieser Part meist wiederum heimlich verliebt ist, während der andere es gut für sich ausnutzen kann.

Wäre das für euch selbst eigentlich vorstellbar?

Angesichts dessen, was ich so zu der Thematik mitkriege, lautet die Antwort nein, da ich es als ein vorsehbares Drama sehe, bei dem einer doch mehr wollte, der andere deswegen sich verduftet und ganz viel Gejammer darüber folgt so böse ausgenutzt worden zu sein, obwohl man eigentlich schon von Anfang gesagt bekommen hat, was zu erwarten ist.
 
Freundschaft + wäre nichts für mich.

Ich bin da glaube ich aber auch zu monogam dafür. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass die Gesellschaft sich für neue Beziehungsformen öffnen sollte. Wobei ich das Gefühl habe das tut sie bereits.

Ansonsten fände ich es komisch Sex mit Freunden zu haben. Da wäre einfach dann zu viel dazwischen. Am liebsten hab ich Sex mit meinen Mann. 💕
 
Freundschaft + ist in unserer Gesellschaft angekommen, aus meiner Sicht nahe verwand mit einer offenen Beziehung.
Aus meiner Sicht ein Zeichen von weniger Nähe und weniger innigen und tiefen Beziehungen.
Ich akzeptiere es, verurteile auch niemanden, der damit lebt, sehe es allerdings grundsätzlich als einen gesellschaftlichen Verlust.
GV zwischen Menschen, die keine feste Beziehung haben, hat es zu allen Zeiten gegeben.
Durch die immer stärker werdende gesellschaftliche Akzeptanz werden diese Beziehungen zur Selbstverständlichkeit, dabei wird das dadurch entstehende Leid sehr gerne und häufig verschwiegen.


Für mich persönlich sind beides keine tragfähigen Beziehungsmodelle.
 
Halbgar.
"F+" hat so den touch: Für eine Beziehung zu hässlich/uninteressant/unpassend. Immer wi*** ist aber auch doof, Bordell peinlich und eine Kumpeline lacht mich nicht aus, wenn ich mal versage.
Also F+, bis was Besseres des Weges kommt.
Nicht schön.
Aber das gilt für mich, der Rest der Welt kann gerne unverbindlich-freundschaftlich kopulieren.
 
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