Q-cumber
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Wie wenn man Kinder verbieten versucht. Ob das geht, jemand eine Katze oder einen Minihund zu verbieten? Aus welchem Grund? Mir jedenfalls hat er nichts mehr entgegnet, dieser liebe Herr Hofer, das war ja nicht der einzige Hund im Haus, in der ganzen Siedlung, den Namen habe ich mir gemerkt, obwohl ich mir selten Namen merke, weil er sehr nett war der Mann und verständnisvoll, wie du cucaracha 🙂 😍
Es ist halt wie so oft im Leben: einige wenige Tierhalter, die Wohnungen versaut hinterlassen oder Hunde haben, die stundenlang kläffen, versauen es den Tierhaltern, die brave Tierchen haben.
Ich habe schon mehrfach Vermieter gehabt, die explizit schlechte Erfahrungen mit Tierhaltern gemacht haben und daraufhin generell und nicht verhandelbar die Tierhaltung in ihren Mietwohnungen untersagt haben. Mal war es der dauerkläffende Pinscher, der die anderen Mieter wahnsinnig gemacht hat, mal die zwei Rottweiler, die sämtliche Türen und die Auslegware zerkratzt haben.
Wenn man als Vermieter einmal solche Erfahrungen gemacht hat, Leute erst per Räumungsklage aus der Bude kriegt und diese dann für ein paar Tausend Euro renovieren muss, bleibt man knallhart, was die Tierhaltung angeht.
Ich liebe Tiere sehr - zum Glück stellt sich die Frage nach einem Hund oder Katzen gar nicht, weil ich den Tieren zeittechnisch überhaupt nicht so gerecht werden könnte, wie sie es verdienen. Irgendwann gibt es Hundis, das ist der felsenfeste Vorsatz. Zur Not eben als Rentnerin und da, wo es ausdrücklich erlaubt ist.
Kinder darf ein Vermieter natürlich offiziell nicht verbieten, auch wenn der Lärmpegel in einer Mietwohnung häufig weitaus höher ist, als es ein Rudel Wölfe jemals sein könnte.
Offiziell. Inoffiziell gibt es auch eine Menge Vermieter, die unter Wohnungsbewerbern Familien mit Kindern direkt aussortieren.
Wer kennt sie nicht, diese Wohnungsanzeigen: "Mieter mittleren Alters, NR, in Festanstellung, für eine schöne 3-Zimmer-Wohnung in ruhigem Wohnhaus gesucht. Die Wohnung ist nur für Einzelpersonen geeignet."