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Realität entfliehen

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Och, ich bin mittlerweile 43 Jahre alt und da sind das wohl kaum noch Ausreden.

Ich hab noch eine Skoliose, wodurch ich öfter Rückenschmerzen hab und nicht mehr schwer heben darf.

Aha, ich sehe. Aber ich bin nicht dich. Ich fühle mich körperlich extremst gesund. Und mein Blutdruck ist anscheinend der von einem Hochleistungsportler. Ich fühle mich sehr energetisch, körperlich, und kräftig.

Denkst du wirklich ich kann gar nix tun?
 
Was andre denken bringt dich nicht weiter im Leben, wie auch?
Es gibt nur deine Verantwortung, das ist der Preis der Freiheit.
Was ist denn nun an deinem Leben so schlecht, deine Erwartungen oder was andre von dir erwarten oder fordern?
Wem musst du was beweisen und wessen Wünsche erfüllen.
Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte.

Eigentlich geht es im Leben am Ende des Tages um zwei Fragen:
Was möchte ich?
Und was möchte ich nicht!
Ich will mich um mich selbst gut kümmern.
Ich möchte meinem Herzen eine Stimme geben, wenn diese mir erzählt, wo es lang geht.
Es liegt in unserer Hand, ob wir darauf warten, dass diese Zeit schnell vorübergeht oder ob wir nun endlich, die Dinge machen, für die ja sonst immer die Zeit fehlt.
Was das eigentlich Wichtige ist: Achtsamkeit, Dankbarkeit und Liebe.
Das Paradies ist kein Ort; Es ist ein Bewusstseinszustand.

Du denkst ich sollte weiterhin faul sein, und nichts versuchen, nichts erreichen im Leben?
 
Lieber FS,

ich kann Dich schon verstehen. Der Mensch braucht eine Aufgabe, eine Bestimmung, eine Leidenschaft. Und das Gefühl nützlich zu sein. Zumindest brauchen das die meisten.
Ich verstehe auch noch nicht, wieso genau Du für keinen einzigen Beruf in Frage kommen solltest. Auch nicht für Berufe, in denen man körperlich arbeitet. Welche Interessen hast Du? Man wird Dir doch Begründungen geliefert haben, wieso Du nicht arbeiten kannst? Ggf kannst Du Dich nicht lange konzentrieren? Aber ggf halbtags schon? Oder benimmst Du Dich daneben? Es muss ja an irgendwelchen soft skills liegen. Körperlich behindert bist Du schließlich nicht und auch nicht geistig extremst eingeschränkt?

Wieso nimmst Du die Hilfe nicht an, die Dir hier angeboten wird? Von nichts kommt nichts. Ich kenne mich mit Hilfsangeboten speziell für Autisten nicht aus, aber Schroti anscheinend schon. Hast Du ihr geschrieben?

Und auch wenn Du auf das System schimpfst: Die meisten Menschen haben gekämpft für das, das sie haben. Sich selbst immer wieder überwunden. Wenigen fällt alles in den Schoß. Meinst Du wirklich, dass Du davon profitieren würdest, wenn das System kollabiert? Auch dann gibt es sofort wieder Menschen, die erfolgreicher sind als andere. Ist eben so.
 
Lieber FS,

ich kann Dich schon verstehen. Der Mensch braucht eine Aufgabe, eine Bestimmung, eine Leidenschaft. Und das Gefühl nützlich zu sein. Zumindest brauchen das die meisten.
Ich verstehe auch noch nicht, wieso genau Du für keinen einzigen Beruf in Frage kommen solltest. Auch nicht für Berufe, in denen man körperlich arbeitet. Welche Interessen hast Du? Man wird Dir doch Begründungen geliefert haben, wieso Du nicht arbeiten kannst? Ggf kannst Du Dich nicht lange konzentrieren? Aber ggf halbtags schon? Oder benimmst Du Dich daneben? Es muss ja an irgendwelchen soft skills liegen. Körperlich behindert bist Du schließlich nicht und auch nicht geistig extremst eingeschränkt?

Wieso nimmst Du die Hilfe nicht an, die Dir hier angeboten wird? Von nichts kommt nichts. Ich kenne mich mit Hilfsangeboten speziell für Autisten nicht aus, aber Schroti anscheinend schon. Hast Du ihr geschrieben?

Und auch wenn Du auf das System schimpfst: Die meisten Menschen haben gekämpft für das, das sie haben. Sich selbst immer wieder überwunden. Wenigen fällt alles in den Schoß. Meinst Du wirklich, dass Du davon profitieren würdest, wenn das System kollabiert? Auch dann gibt es sofort wieder Menschen, die erfolgreicher sind als andere. Ist eben so.

Nein, es ist weil ich zu faul war und alles verweigert hatte.
 
Nein, es ist weil ich zu faul war und alles verweigert hatte.

Dann musst du halt jetzt doppelt fleißig sein, wenn du was ändern willst.

Mein Vorschlag wäre:
- mach für dich eine genaue Auflistung aller Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen

- überlege dir, welche Ziele du konkret hast (was erreichen wollen im Leben ist gut und schön, aber darunter versteht jede/r etwas anderes).

Wenn du z. B. in der Lage sein willst, deinen Lebensunterhalt selbst zu finanzieren, musst du dir überlegen, welchen Beruf du realistischerweise erlernen oder ausüben kannst, um ausreichend Geld zu verdienen.

Also z. B.
Ziel: selbst finanzierte Wohnung
Unterziel: Beruf erlernen, mit dem du xxx Schweizer Franken verdienen kannst
-Unter-Unterziel: Beruf identifiziert, aber der richtige Schulabschluss fehlt
-> Schulabschluss nachmachen
-> Möglichkeiten für 2. Bildungsweg identifizieren....

Usw.

Oder du beschränkst dich auf Träumen.
Kannst du machen, aber dann brauchst du schon Riesenglück, dass sich was ändert zum Positiven...
 
Mein Leben lang habe ich eigentlich alles verweigert und war faul, und das wurde auch so von meinen Eltern lange unterstützt. Und von anderen Leuten.

Also denkst du die geben mir noch eine chance?

Du bist noch so jung. Man wird Dir noch eine Chance geben, wenn Du zeigst, dass Du es ernst meinst und Dich um die Chance bemühst.
Für die anderen Menschen ist es eben frustrierend, wenn sie sich bemühen und Du ziehst nicht mit. Man kann den Hund zum Jagen nicht tragen.
Du musst aufstehen, aktiv werden, kämpfen. Dann stehen Dir ALLE Türen noch offen.
 
Dann musst du halt jetzt doppelt fleißig sein, wenn du was ändern willst.

Mein Vorschlag wäre:
- mach für dich eine genaue Auflistung aller Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen

- überlege dir, welche Ziele du konkret hast (was erreichen wollen im Leben ist gut und schön, aber darunter versteht jede/r etwas anderes).

Wenn du z. B. in der Lage sein willst, deinen Lebensunterhalt selbst zu finanzieren, musst du dir überlegen, welchen Beruf du realistischerweise erlernen oder ausüben kannst, um ausreichend Geld zu verdienen.

Also z. B.
Ziel: selbst finanzierte Wohnung
Unterziel: Beruf erlernen, mit dem du xxx Schweizer Franken verdienen kannst
-Unter-Unterziel: Beruf identifiziert, aber der richtige Schulabschluss fehlt
-> Schulabschluss nachmachen
-> Möglichkeiten für 2. Bildungsweg identifizieren....

Usw.

Oder du beschränkst dich auf Träumen.
Kannst du machen, aber dann brauchst du schon Riesenglück, dass sich was ändert zum Positiven...

Ist es gut, dass ich bald mit dem gesetzlichen betreuer über meine möglichkeiten rede?
 
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