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Die Logik vom Glücklichsein - Teil 2

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Und ja, teils bin ich recht froh darüber, dass ich nicht so reagiert habe, wie ich es vielleicht hätte tun können. Man muss nicht zu jedem Massaker gehen, zu dem man eingeladen wird.
 
Vor einer Stunde dachte ich mir, dass es bald regnen könnte, jetzt regnet's. Ist zur Abwechslung auch mal ganz nett. Schon ganz interessant, dass man das Wetter manchmal regelrecht "riechen" kann, ohne sich die Wettervorhersage oder so anzuschauen. Es war halt recht trüb und kühl, leicht windig, obwohl angeblich 25 °. Sah halt nach Regen aus.

Nur leichter Regen, ist schon fast abgeklungen.
 
Regen liebe ich sehr.. wenn ich unterwegs bin, gibt er mir das Gefühl am Leben zu sein.. und zu Hause liebe ich das Geräusch der Tropfen auf dem Dachfenster.. dann kanns auch gerne draußen stürmen...
 
Während meine Mutter hier war und mich bekocht hat, habe ich bestimmt 3 Kilo zugenommen. So schnell kann das gehen. Neuerdings habe ich meine Ernährung dann auch von maßgeblich Hühnerfleisch auf maßgeblich Schweinefleisch umgestellt, gewissermaßen durch meine Mutter inspiriert. Während meine Mutter hier war, gab es kein einziges Mal Hühnerfleisch.

~~~

Das mit dem neuen Kühlschrank ist schon eine tolle Sache. Nagelneu und viel Platz halt. So einen Luxus bin ich gar nicht gewöhnt.

Natürlich hatte meine Mutter dabei auch einen "Hintergedanken". Sie meinte, dass ich mir jetzt viel mehr Sachen im Angebot kaufen kann, und die dann einfrieren. Meine Mutter ist halt so eine "Pfennigfuchserin", was ja nicht unbedingt verkehrt ist.
 
Neulich sagte mir meine Mutter, dass sie weiß, dass meine letzten 20 Jahre verdammt hart waren, und dass ich sehr viel mehr als sie kann. Ich war einigermaßen erstaunt, denn das hatte sie noch nie zu mir gesagt, und natürlich ist das auch vollkommener Unfug. Andere Personen, andere Zeiten, andere Orte, andere Gegebenheiten - das lässt sich nicht wirklich vergleichen.

Wenn es jemanden gibt, den man als Kämpfer bezeichnen kann, ist das meine Mutter. So hatte meine Mutter vor vielen Jahren und unter widrigsten Umständen, als mein Vater noch lebte, die Gütertrennung beantragt, weil sie wusste, dass sie und ich sonst keine Zukunft haben würden.

Hätte es nur so sein können? Oder hätte es auch vollkommen anders laufen können?

Ich weiß, dass ich meiner Mutter sehr viel zu verdanken habe.

~~~

Die "Philosophie" meiner Mutter und meine eigene, das ist recht unterschiedlich. Meine Mutter interessieren kurzfristige Dinge nicht wirklich, es geht ihr um das "Überleben", den "langen Weg". Meine Mutter sieht es so, dass sich jedes Problem lösen lässt, ganz egal, wie schwierig es ausschaut, oder tatsächlich ist. Meine Mutter ist jemand, der niemals aufgibt.

Ich bin hingegen eher jemand, der sich sagt: "Wenn's vorbei ist, ist's eben vorbei."

Sowas kommt für meine Mutter gar nicht in die Tüte. Und auch wegen dieser Meinungsverschiedenheit hatten wir ganz gut Zoff.
 
Neulich sagte mir meine Mutter, dass sie weiß, dass meine letzten 20 Jahre verdammt hart waren, und dass ich sehr viel mehr als sie kann. Ich war einigermaßen erstaunt, denn das hatte sie noch nie zu mir gesagt, und natürlich ist das auch vollkommener Unfug. Andere Personen, andere Zeiten, andere Orte, andere Gegebenheiten - das lässt sich nicht wirklich vergleichen.

Wenn es jemanden gibt, den man als Kämpfer bezeichnen kann, ist das meine Mutter. So hatte meine Mutter vor vielen Jahren und unter widrigsten Umständen, als mein Vater noch lebte, die Gütertrennung beantragt, weil sie wusste, dass sie und ich sonst keine Zukunft haben würden.

Hätte es nur so sein können? Oder hätte es auch vollkommen anders laufen können?

Ich weiß, dass ich meiner Mutter sehr viel zu verdanken habe.

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Die "Philosophie" meiner Mutter und meine eigene, das ist recht unterschiedlich. Meine Mutter interessieren kurzfristige Dinge nicht wirklich, es geht ihr um das "Überleben", den "langen Weg". Meine Mutter sieht es so, dass sich jedes Problem lösen lässt, ganz egal, wie schwierig es ausschaut, oder tatsächlich ist. Meine Mutter ist jemand, der niemals aufgibt.

Ich bin hingegen eher jemand, der sich sagt: "Wenn's vorbei ist, ist's eben vorbei."

Sowas kommt für meine Mutter gar nicht in die Tüte. Und auch wegen dieser Meinungsverschiedenheit hatten wir ganz gut Zoff.

In Summe, meine Mutter wird irgendwann aufgeben müssen. Es sei denn, sie könnte Krankheit und Tod abwenden, was unwahrscheinlich ist. Ich hingegen steuere auch dem sicheren Tod zu. Das heißt aber nicht, dass ich gezielt darauf hinarbeite, nicht mehr zu existieren und nichts zu tun.
 
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