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XXXXXGuest
Gast
Benimm dich, dann redet man wieder normal mit dir.
Zicken haben es schwerer, denen geht man aus dem Weg.
Du musst das verstehen, das ist ganz, ganz wichtig, dass es so läuft bei euch. Niemand geht gerne weg vom Elternhaus, wenn dieses heimelig, kuschelig, großartig ist. Es MUSS der Wunsch da sein, diese Kindheitswelt zu verlassen, das geht viel leichter, wenn man sich nicht gut benimmt.
Katzen fauchen, wenn ihre Jungen versuchen, wieder zu saugen, obwohl sie keine kleinen Babies mehr sind. Es ist wohl Zeit, beizeiten einzusehen, dass du bereits sechzehn bist.
Mach halt das alles, was man von dir erwartet und verlangt, denn wie es aussieht, scheinst du nicht gerade ein feines Benehmen zu haben. du foderst Liebe, gibst dich, als wäre die selbstverständlich. Das LIEBE hat man lieb. Das, das wohl tut und nicht kratzt und sticht und ständig heult und dauernd jault und sich aufführt, als würde es das Recht haben, geliebt zu werden.
Mein Enkel kam auch mal mit diesem Satz an, keiner hat mich lieb. Najo sagte ich drauf, dann frag mal, wieso DU niemand lieb hast, vielleicht liegts an dem... und ich bewies ihm, wie sehr er geliebt wird, er sah das halt nicht. Damals war er auch in der Pubertät, wie du jetzt offenbar. Lies dich mal ein, wie man da die Welt sieht als Jugendlicher. Das ist ein ZWISCHENSTAND, der ändert sich, auch für dich. Da musste durch. Was du jetzt mitmachst, das ist Abnabelung und ein Momentgeschehen. Nach dem kommts ganz anders, das wirst du lieben und diese Zeit von jetzt locker sehen ( lernen). Es kann auch so sein, dass du ewig und immer sauer bist, das ist aber dann niemandes Schuld, nur deine.
Wie wärs mit mehr Verstsändnis für diesen Mann, der alles für dich getan hat, was menschenmöglich war und weil er jetzt endlich liebevollen Trost kriegt, jetzt gönnst du ihm das nicht? Den kriegst auch du später, wenn du "zum Verlieben" bereit bist. Dein Vater wird auch nicht wissen, wieso das so ist. Unterstelle ihm keine böse Absicht. Hol ihn her und gib ihm einen Knutsch, weil er so viele Jahre sehr wohl ein bester Papa war.
Hollunderzweig, ich lese meistens sehr gerne, was du schreibst und natürlich hast du im Kern recht:
16 ist ein schwieriges Alter für die betroffene Person und alle Beteiligten.
Aber sich vom Elternhaus Ablösen ist unter manchen Bedingungen noch schwerer zu leisten als so schon:
Auf dem Dorf zu leben, keine engen Freundschaften zu haben, ohne Mutter zu sein, die raten kann... Schön ist das nicht...
Liebe TE:
Ich weiß nicht ob dich das bisschen trösten kann, aber für Menschen wie dich wurde dieses Märchen geschrieben:
Das Häßliche Entlein - Märchen vom Märchenstern
Aber all die Not und das Elend, welche das häßliche Entlein in dem harten Winter erdulden musste, zu erzählen, würde zu trübe sein...
Fühl dich gedrückt - irgendwann bist du flügge und findest deine Gruppe!