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Verkaufen bei Ebay Kleinanzeigen

Als Verkäufer kann man durchaus Probleme mit PayPal bekommen.
Dafür braucht man nur einen Kunden, der die Ware als defekt meldet. Wenn man nicht beweisen kann, dass der Kunde den Schaden verursacht hat, bekommt der Käufer von PayPal sein Geld zurück.
 
kann doch kaum passieren?

Kann leicht passieren. Du verkaufst etwas und jemand zahlt mit Paypal Käuferschutz.

Nun behauptet der Käufer, dass der Artikel
- nicht wie beschrieben ist
- beschädigt ist
- nicht angekommen ist
- nicht rechtzeitig angekommen ist
- oder sonstwas

I.d.R. sind die Plattformen und auch Paypal extrem Käuferfreundlich und erstatteten Kaufbeträge sehr schnell zurück. Der Käufer muss kaum was beweisen. Oft reichen auch schon die kleinsten Schäden an einer Verpackung damit der Käufer sein Geld zurück bekommt. Oder der Käufer hat das Produkt selber unachtsam beschädigt und schiebt es auf den Verkäufer.

Besonders brisant wird dann der Rückversand der Ware. Es gibt Käufer die schlicht andere Produkte in den Rückkarton legen.... natürlich reiner Betrug, aber wie beweist du als Verkäufer das? Dein Geld ist weg und die bekommst beschädigte oder falsche Ware zurück.
 
Kann leicht passieren. Du verkaufst etwas und jemand zahlt mit Paypal Käuferschutz.

Nun behauptet der Käufer, dass der Artikel
- nicht wie beschrieben ist
- beschädigt ist
- nicht angekommen ist
- nicht rechtzeitig angekommen ist
- oder sonstwas

I.d.R. sind die Plattformen und auch Paypal extrem Käuferfreundlich und erstatteten Kaufbeträge sehr schnell zurück. Der Käufer muss kaum was beweisen. Oft reichen auch schon die kleinsten Schäden an einer Verpackung damit der Käufer sein Geld zurück bekommt. Oder der Käufer hat das Produkt selber unachtsam beschädigt und schiebt es auf den Verkäufer.

Besonders brisant wird dann der Rückversand der Ware. Es gibt Käufer die schlicht andere Produkte in den Rückkarton legen.... natürlich reiner Betrug, aber wie beweist du als Verkäufer das? Dein Geld ist weg und die bekommst beschädigte oder falsche Ware zurück.

Eigentlich müsste auch JEDER Verkäufer die Ware versichert versenden. Das steht sogar irgendwo in den AGBs oder so drin. Das machen die wenigsten - darum fällt auch das Urteil meistens für die Käufer positiv aus! Wer übrigens mit PP Freunde & Familie Geld sparen will, hat gar keinen Käuferschutz. Es ist - wie der Name sagt - für Geldanweisungen für Freunde & Familie und nicht für Handel! Wird aber trotzdem ständig gemacht und wenn was passiert, jaulen die Leute rum!
 
Eigentlich müsste auch JEDER Verkäufer die Ware versichert versenden. Das steht sogar irgendwo in den AGBs oder so drin. Das machen die wenigsten - darum fällt auch das Urteil meistens für die Käufer positiv aus! Wer übrigens mit PP Freunde & Familie Geld sparen will, hat gar keinen Käuferschutz. Es ist - wie der Name sagt - für Geldanweisungen für Freunde & Familie und nicht für Handel! Wird aber trotzdem ständig gemacht und wenn was passiert, jaulen die Leute rum!

Es gibt keine Regel, die grundsätzlich den versicherte Versand vorschreibt.
Lediglich wenn man die "Sicher zahlen" Option nutzen will, muss man versichert versenden.
So steht es in den AGBs von Ebay Kleinanzeigen.

Ich versende inzwischen auch nur noch mit versicherten Versand um zumindest eine Sendungsverfolgung zu haben und nicht schutzlos der Behauptung eines Käufers gegenüber stehe wenn er behauptet, ein Paket sei nicht angekommen.

Allerdings ist die Rechtslage so, dass bei Käufen von Privat der Käufer das Transportrisiko trägt. Das drehen die meisten Plattformen und Zahlungsabwickler vollkommen um. Plötzlich wird der Verkäufer für den Versand in Haftung genommen und muss das Geld zurückzahlen wenn irgendwas auf dem Versandweg nicht perfekt läuft.

Nach meiner Auffassung werden private Verkäufer unfair behandelt. Aber vermutlich wird so viel betrogen, dass beide Seiten um maximal Sicherheit und Überprüfbarkeit beim Kauf bemüht sein sollten.

Leider gilt bei Ebay Kleinanzeigen, Paypal und co. aber im Zweifel: Der Käufer hat Recht. Das ist bei Käufen von Gewerbetreibenden ok, aber nicht bei Käufen von Privat. Hier unterscheidet der Gesetzgeber nämlich ausdrücklich: Wer von Privat kauft, hat weniger Rechte! Er kann die Waren nicht zurückgeben, trägt das Versandrisiko etc.

Privat zu Privat heißt: Ein Vertrag auf Augenhöhe. Und eben nicht wie derzeit gehandhabt wird, dass der private Verkäufer einem Generalverdacht unterliegt.

Das ist hier aber offtopic.

Faktisch ging es mir darum, ob meine Sachverhalt eine Betrugsversuch war. Hier wollte ja jemand etwas von mir kaufen, aber leitete mich scheinbar auf Kanäle abseits von Ebay.
Ich bin hier nach wie vor überrascht wie professionell das war und eigentlich konnte ich es nur dadurch erahnen, dass auf Ebay Kleinanzeigen selber nichts von der Transaktion auftauchte.

Also mein Fazit daraus: Am besten garnichts mehr außerhalb von Ebay Kleinanzeigen machen. Selbst Schriftverkehr lieber ausschließlich über Ebay Kleinanzeigen und nicht über Whatsapp. So kann man den User bei Ebay Kleinanzeigen im Zweifel auch melden. In meinem Fall hatte ich ja nicht mal den Usernamen, sondern nur eine Whatsapp Nummer.
 

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