Mann braucht Sixpack und perfektes Profil um auf Partnerseiten und Apps Chancen zu haben.
Frau hat 10 Anfragen, noch bevor sie überhaupt ihr Profil fertig erstellt hat.
Männer daten eher nach unten.
Frauen eher nach oben.
Wer mit Nicht-Antworten, keine "Likes" erhalten, nicht angeschrieben werden, nach einer kurzen Konversation geghosted werden nicht umgehen kann, soll den Käse doch einfach lassen.
Glaub mir, so einige männliche, trainierte Sahnestückchen machen sich keine Sorgen um zu wenig Anfragen und daten auch nicht "nach unten".
Und wer sich dessen bewusst ist, wie Frauen auf solchen Plattformen überrannt werden, der sollte versuchen, noch ein winziges Stück weiterzudenken:
Überrannt...jedem antworten...beißt sich das möglicherweise?
Frau hat ja nicht unendlich Zeit für diesen Kram, es gibt da auch noch das reale Leben.
Dieses Denken in "oben" und "unten" - gruselig. Klar, dass Augenhöhe da ein Fremdwort bleiben muss, wenn man nach "unten" datet.
Bei so einer Denke wundert mich nicht, was für ein respektloser, liebloser Umgang teilweise bei Paaren zu beobachten ist.
So manche Frau verzichtet da dann doch lieber, als sich so ein Exemplar ans Bein zu binden. Da die meisten heute finanziell unabhängig sind, können sie sich das erlauben.
Auf solchen Spielwiesen trifft man nunmal überwiegend auf etwas einfacher gestrickte Menschen, deren Ziel überwiegend unkomplizierter Sex ist. Und da ist die Optik eben entscheidender als tiefsinnige Gespräche führen können (was nicht heißt, dass ich das hier jemandem unterstellen möchte).
Eine nutzte mich jahrelang als Affäre ohne mein Wissen.
Eine hatte sich ihre Gefühle "nur eingebildet"
Weitere 2 gingen fremd bis ich ne Nierenbeckenentzündung bekam zumindest kam es einmal so heraus.
Andere machten Dates davon abhängig das ich einen Kaffee nicht zahlte, da dies ja selbstverständlich sei.
Okay aber bei 100 Damen wirds dann auch irgendwann nen schönes Paar Nikes, die man sonntäglich putzen kann ohne zu überlegen warum man jetzt wieder geghostet wird oder warum sie wieder mit ihrem Ex zusammen is von dem du vorher nichts wusstest und mehr als Fussball saufen und Gewalt hat er nicht auf die Reihe bekommen.
Wenn du dann als Mann erwerbsunfähig wirst, sind 70% der Frauen weg.
Auch hier wieder weit härtere Standards für Männer, unter anderem weil viele sich verramschen.
Während das Einkommen der Frau, nur für 30% der Männer eine Rolle spielt.
Nach all der Selbstoptimierung mit dem Resultat alles is wie immer, hast du dann eine perfekte Grundlage für Depressionen geschaffen.
Viele haben mir auch im Vornherein gesagt, wenn Kinder da sind, gehen sie nicht mehr arbeiten
.
Zum Glück sagten sie dies vorher.
50% der Ehen werden geschieden und zu 90% bekommt sie das Sorgerecht.
Hast Du mal versucht herauszufinden woran es liegt, dass Du so gehäuft schlechte Erfahrungen sammelst? Später schriebst Du ja, Du hättest da noch mehr auf Lager. Läuft bei jemandem etwas immer wieder schief, ist es äußerst naheliegend, dass das etwas mit ihm zu tun hat.
Leichter ist das zu erkennen und verstehen, wenn man mit jemandem von außen einen Blick darauf wirft, einem Coach/Therapeuten z B.
Da es heute noch immer ziemlich selbstverständlich die Mutter ist, die die Hauptbezugsperson ist, werden Sorgerechtsentscheidungen häufig im Sinne der Kinder zugunsten der Mutter ausfallen.
Die Zahl der Väter, die sich engagiert um ihren Nachwuchs kümmern, nimmt jedoch zu.
Bei 1,34 Mio. alleinerziehenden Müttern und bei 185.000 alleinerziehenden Vätern lebte im Jahr 2019 mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt – 13,2 % aller Familienhaushalte (1996: 9,9 %).
m.bpb.de
Und bei Scheidungen ist geteiltes Sorgerecht üblich.
Sind die Eltern miteinander verheiratet und der Ehepartner leiblicher Vater des Kindes, ist ein gemeinsames Sorgerecht möglich.
www.scheidung.de
Wobei auch hier das Problem bliebe, dass manch Frau lieber single bliebe bzw. ins Kloster ginge als sich mit manch Mann herumzuschlagen. Es würden also trotzdem Männer übrig bleiben weil sie einen Charakter haben bei dem "die Frauen" lieber kollektiv Selbstmord begehen würden als sich diesen anzutun.
Genau das.
bleibt einem doch ohnehin nichts anderes übrig, als an sich zu arbeiten, sodass man nicht aus mangelnder Attraktivität zu der Seite gehört, die leer ausgeht. Das Ergebnis bleibt doch dasselbe: nur, wer an sich arbeitet und das Problem bei sich statt bei anderen sucht, wird eine Partnerin finden. Der Rest bleibt halt übrig.
Bequemer ist aber, das rein auf Äußerlichkeiten zu beziehen und Frauen kollektiv in die Schublade "Das Böse, das nur mein Geld will" zu stecken.
Endet doch fast immer so, dass der Kellner am Ende fragt "zusammen oder getrennt".
Ich habe noch nie eine Frau erlebt (NOCH NIE!), die darauf geantwortet hat. Es herrscht betretendes Schweigen bis der Mann schließlich antwortet.
Da stellt sich mir die Frage, wie Du Deine Wahl triffst, welchen Typ Frau Du immer wieder datest, und so immer wieder diese Erfahrung machst.
Ich finde das sehr merkwürdig.
Würdest Du Dich tatsächlich mit einer unabhängigen, selbständigen, starken Frau, die für Dich zahlt, aber dann eben auch in anderen Bereichen ähnlich selbstbewusst auftritt, wohl fühlen?
Es ist normal, dass entweder getrennt gezahlt wird ODER der Mann einlädt. Bestenfalls beim zweiten Date lädt die Frau vielleicht ein, nachdem Mann beim ersten Date eingeladen hat.
Es gibt da eben auch sehr verschiedene Männertypen. Wie willst Du Dich sehen und wie wirkst Du nach außen?
Mir begegnet schon auch häufig der Typ Macher/starker Mann sowie Möchtegernsosein, der zugleich Versorgertendenzen hat und darauf besteht einzuladen.
Ein bestimmter Typ Frau wird das auch grundsätzlich vom Mann erwarten.
aber die Prägung in der Gesellschaft geht immer noch in die eine Richtung.
Und was jetzt? "Die Gesellschaft" eliminieren?
Ich habe sogar den Eindruck, dass in jungen Generationen alles insgesamt wieder mehr in ein patriarchilischeres Denken und eine "neue" hausmütterliche Weiblichkeit tendiert, was genau solche Nebeneffekte hat - es gibt wieder mehr Weibchen, aufsehend, anhimmelnd, zahlen lassend.
Bei nahezu jedem noch so lockeren Kennenlernen, ja da kamen die fatalen Worte früher oder später. "Mein Freund". Seufz. Hat mir irgendwann auch echt mal gereicht.
Ja, ich bin auch gerade dann verheiratet, wenn es eine bequeme Abfuhr ermöglicht.
Ich würde das nicht immer so wortwörtlich nehmen.
Es gibt nämlich auch die Männer, die eigentlich nie ohne Freundin waren. Habe ich auch immer wieder kennengelernt. Ja jetzt werden einige schimpfen dass die reich und schön waren. Nicht ganz. Gewiss, die haben auf sich geachtet. Waren durchweg gepflegt.
👍Davon kenne ich einige, genau wie ich Unmengen an verheirateten Durchschnittstypen kenne. Worunter ja der Großteil der Gesellschaft fällt...
Frauen suchen gerne auch ältere Partner, weil sie bei Älteren z.B. eher gutes Einkommen und Sicherheit finden.
Wenn ich das schon immer lese. Sicher gibt es diese Frauen.
Ebenso gibt es die, die Sicherheit nicht mit Einkommen in Verbindung bringen.
Sondern damit, sich auf ihren Partner in allen Lebenslagen verlassen zu können, dass er vertrauenswürdig ist, zuverlässig.
Plus ein paar weitere Werte.
Und es gibt die, die niemals ältere daten würden und x andere.
Bei einer Affäre und ähnlichem sieht die Gewichtung natürlich anders, aber ebenso unterschiedlich aus.
Wo es der einen um Geld geht und das auch einen 20 Jahre älteren Lederstrumpf erträglich macht, setzt eine andere auf knackiges Stehvermögen, die nächste auf Erfahrung, Großzügigkeit und Humor usw.
Frauen und Männer sind insofern beide etwas oberflächlich. Mann steht auf Optik, Frau auf die Geldbörse - böse formuliert.
Na, wer sich mit solchen Menschen umgibt und dadurch ein entsprechendes Menschenbild entwickelt, ist schon selbst schuld.
Die passen dann vermutlich auch alle gut auf Tinder.
Der beruflich erfolgreiche Mann ist oft innerlich auch ehrgeizig, fleißig und intelligent.
Ich kenne auch fleißige und intelligente Männer, denen beruflicher Erfolg nicht wichtig ist, denen es genügt, ihr Auskommen zu haben.
Ehrgeiz stecken sie lieber in Herzensangelegenheiten, private Projekte, die ihnen wichtig sind. Da findet sich oft eine Wärme und emotionale Intelligenz, die anderen fehlt.